DE: Weiterhin geringe Benutzung von PCs an Schulen

Die OECD (Konferenz für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat eine Studie veröffentlicht, die offen legt, dass sich die tatsächliche Benutzung von Computern an Deutschlands Schulen weiterhin gering hält. Gerade einmal 23 Prozent aller 15-jährigen Schüler verwenden den Schul-PC mehrmals in der Woche. Dabei könnte die Lernleistung durch die Einbringung von neuen Medien in den Unterricht, wie zum Beispiel dem PC, deutlich gesteigert werden. Diese Möglichkeit sollte allen Jugendlichen zu jeder Zeit offen stehen, wie Maik Lehmann, Vorstandsvorsitzender von "Schulen ans Netz", heute in Bonn erläutert hat. Obwohl Fortbildungen für Lehrkräfte hinsichtlich des Umgangs mit dem Computer gut besucht seien und ausreichend Unterrichtsmaterial bereitstehe, fehle die Integration der Informationstechnik in den Unterricht.

Den Grund dafür sucht er in den technischen Hemmschwellen, die immer noch bestehen würden. Auch die Einrichtung von offenen Lernstationen in der Schule sei hierfür hilfreich. Laut einer weiteren Feststellung der OECD erbringen versierte Nutzer des Computers sichtbar bessere Leistungen in der Schule. Im PISA-Test aus dem Jahre 2003 schnitten diese zumindest in Mathematik wesentlich besser ab. Dies liege nicht zuletzt daran, dass der PC nicht ausschließlich für 3D-Spiele benutzt wird. Auch Textverarbeitungs- oder Rechentrainingsprogramme würden täglich genützt werden.
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