Digital-TV erreicht 9 Millionen deutsche Haushalte

Wie die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten heute meldete, sind mittlerweile mehr als neun Millionen deutsche Haushalte mit digitalem Fernsehen ausgerüstet. Eingebürgert vor drei Jahren, belegt Deutschland mit 25 Prozent jedoch die hinteren Plätze der Länder-Rangliste. Denn in Großbritannien empfangen 60 Prozent Digital-TV. Wenn man den Äußerungen von Hans Hege, Gemeinsame Stelle Digitaler Zugang der LMA, Glauben schenkt, wird eine derartige Steigerung wie in den vergangenen Jahren strikt ausbleiben. Das größte Problem nämlich sei, dass private Kanäle, wie zum Beispiel SAT1 oder RTL, bisher nicht digital im Kabel übertragen werden. Ansonsten biete digitales Fernsehen nur Vorteile: Störfreier, mobiler Empfang auf Notebooks und mehr Sender pro Kanal.

Eine weitere, so schlagartige Verbreitung der neuen Technik wäre möglich, wenn einzelne, gebührenpflichtige Angebote, denkbar wäre beispielshalber die Übertragung eines Fußballspiels oder Events, zur Verfügung ständen. Währenddessen wird auf der Internationalen Funkausstellung 2005 in Berlin ein Pilotprojekt, genauso wie im November 2002 beim Start des Digital-TV, begonnen: Problemloses und verlustfreies Fernsehen über das Handy.
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