Großes Googlebook-Update soll wichtige Probleme aus der Welt schaffen

Google verbessert sein neues Googlebook-Betriebssystem mit einem umfangreichen November-Update. Die Aktualisierung soll vor allem Leistungsprobleme beheben, den Speicherverbrauch reduzieren und Fehler bei Bluetooth-Audio beheben.
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  • Das neue Googlebook-Update optimiert den NPU-Treiber sowie lokale KI-Dienste
  • Auf ausgewählten Geräten werden dadurch bis zu sechs Gigabyte RAM freigegeben
  • Bluetooth-Latenzen bei Videos sowie falsche Audioausgaben wurden nun behoben
  • Fehler mit externen Displays wie etwa verschwundene Taskleisten sind repariert
  • Die Linux-Terminal-Beta bietet stabilere SSH-Verbindungen und Shell-Sitzungen
  • Die Aktualisierung umfasst den Android-Sicherheitspatch vom 1. November 2026
Google verbessert sein neues Googlebook-Betriebssystem mit einem umfangreichen November-Update. Die Aktualisierung soll vor allem Leistungsprobleme beheben, den Speicherverbrauch reduzieren und Fehler bei Bluetooth-Audio beheben.

  • Das neue Googlebook-Update optimiert den NPU-Treiber sowie lokale KI-Dienste
  • Auf ausgewählten Geräten werden dadurch bis zu sechs Gigabyte RAM freigegeben
  • Bluetooth-Latenzen bei Videos sowie falsche Audioausgaben wurden nun behoben
  • Fehler mit externen Displays wie etwa verschwundene Taskleisten sind repariert
  • Die Linux-Terminal-Beta bietet stabilere SSH-Verbindungen und Shell-Sitzungen
  • Die Aktualisierung umfasst den Android-Sicherheitspatch vom 1. November 2026

RAM-Auslastung deutlich reduziert

Ein Schwerpunkt des Updates liegt auf der Optimierung des Arbeitsspeichers. Nutzer hatten insbesondere bei anspruchsvollen Aufgaben über Leistungseinbußen berichtet, obwohl die Geräte über vergleichsweise leistungsfähige Hardware verfügen. Google hat deshalb die Verwaltung des Speichers durch den NPU-Treiber überarbeitet und die lokalen KI-Dienste optimiert. Dadurch kann das Betriebssystem mehr RAM freigeben, wenn der Chrome-Browser zusätzlichen Speicher benötigt.

Bei den Modellen Acer Googlebook 14, Asus Googlebook 14 und Lenovo Googlebook 15 soll sich der Speicherverbrauch durch die neuesten Optimierungen um bis zu sechs Gigabyte verringern. Google spricht von einer Freigabe zwischen drei und sechs Gigabyte RAM. Das dürfte insbesondere beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer Anwendungen für eine flüssigere Bedienung sorgen.


Auch bei der Audioausgabe gibt es Verbesserungen. Auf dem HP Googlebook 14 und Dell XPS Googlebook 13 korrigiert Google die Bluetooth-Audioverarbeitung. Dadurch soll die bislang teilweise auftretende Verzögerung zwischen Bild und Ton beim Videostreaming mit kabellosen Kopfhörern verschwinden. Außerdem lassen sich kompatible Bluetooth-Geräte zukünftig direkt als Audioausgabe auswählen. Ein Fehler, der Telefonate und andere Audioinhalte stattdessen über die Laptop-Lautsprecher ausgab, wurde ebenfalls behoben.

Für Nutzer mit mehreren Bildschirmen beseitigt Google weitere Probleme. Nach dem Abstecken externer Displays sollen Taskleiste und Desktop-Symbole nicht mehr verschwinden. Auch ein Fehler, durch den Netflix-Videos auf einem externen Bildschirm schwarz blieben, während der Ton weiterlief, gehört der Vergangenheit an.

Verteilung beginnt

Die Linux-Terminal-Beta erhält ebenfalls zahlreiche Korrekturen. Shell-Sitzungen sollen beim Aufwecken des Geräts oder beim Wechsel zwischen Tabs bestehen bleiben. Zudem verbessert Google die Stabilität von SSH-Verbindungen und anderen weitergeleiteten Ports. Das Schließen eines Terminal-Fensters beendet nicht länger die virtuelle Linux-Maschine, solange weitere Fenster geöffnet sind. Systemupdates sollen außerdem Linux-Dateien und individuelle SSH-Server-Einstellungen erhalten.

Das Update wird jetzt unter der Build-Nummer CL3B.260622.286.R2 schrittweise an die Nutzer verteilt. Es enthält auch den Android-Sicherheitspatch vom 1. November 2026. Nutzer können unter "Einstellungen > System > Softwareupdates" nach der Aktualisierung suchen. Siehe auch:
Christian Kahle

Redakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt

Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.

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