Googlebooks: Google bringt Android-Laptops mit KI per Schüttel-Cursor

Google hat soeben den Startschuss für einen groß angelegten Angriff auf Windows als Notebook-Betriebssystem gegeben. Die sogenannten Googlebooks sind im Grunde Laptops mit einem Fokus auf KI-Anwendungen rund um Google Gemini.
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Android-basierte KI-Laptops greifen Windows an

Google hat heute die sogenannten Googlebooks enthüllt. Dabei handelt es sich um die von dem US-Technologiekonzern in Kooperation mit einer Vielzahl von PC-Herstellern konzipierte Notebooks, die die Nachfolge der Chromebooks antreten sollen. Die Einführung erfolgt im Herbst wobei Partner wie Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo an Bord sind - also alle fünf größten PC-Hersteller der Welt.

Googlebooks sind nach Angaben von Google so gestaltet, dass sie von Anfang an "um Gemini herum" designt wurden, wobei der KI-Assistent in allen Nutzungsszenarien "personalisierte proaktive Hilfe" liefern soll. Dazu integriert bei einen sogenannten "Magic Pointer", also einen "KI-betriebenen Cursor", welcher Gemini eingebaut hat. Google GooglebookCursor-Schütteln aktiviert Google Gemini Der Nutzer zeigt und klickt nicht einfach nur auf Dinge, sondern soll durch ein leichtes "Wackeln" mit dem Cursor dafür sorgen, dass kontextbasierte Vorschläge angezeigt werden, die sich daran orientieren, was auf dem Bildschirm zu sehen ist.

Google stellt das neue Googlebook mit Gemini Intelligence vor

Ein Beispiel dafür ist laut Google zum Beispiel ein in einer E-Mail erwähntes Datum, für das man über die Wackel-Geste des KI-Cursors einfach ein Meeting vereinbaren kann. Als weiteres Beispiel zeigte Google zwei Fotos, die jeweils ein Zimmer und ein neues Sofa zeigen, aus denen man mit der schnellen Aktion ein KI-generiertes Bild erstellen lassen kann, dass einen Eindruck davon verschafft, wie das neue Möbelstück in dem Raum wirken könnte.

Rund um den Cursor sollen außerdem Vorschläge für bestimmte KI-gestützte Aktionen angezeigt werden, während man ihn über den Bildschirm oder verschiedene Inhalte oder Schaltflächen bewegt. Die KI-Features seien zwar tiefgreifend in dem Betriebssystem integriert, würden aber dem User nicht aufgezwungen, beteuerte Google gegenüber US-Journalisten laut TechCrunch.

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Google will mit den Googlebooks auch eine engere Verbindung zwischen dem Laptop und den Smartphones der User schaffen. Android-Apps, die eigentlich vom Nutzer auf dem eigenen Smartphone verwendet werden, sollen bei Bedarf auch einfach auf einem Googlebook des gleichen Anwenders genutzt werden können. Bestimmte Aufgaben sollen sich so einfach auf dem jeweils anderen Gerät beenden oder fortsetzen lassen.

Beim Umgang mit ihren Dateien sollen die Googlebook-User auch ohne weiteres auf Inhalte ihres Smartphones zugreifen können, heißt es. Eine weitere Neuerung, die Google mit Android 17 einführt, ist die "Create your Widget"-Funktion, bei der Gemini auf Wunsch eigene, für bestimmte Aufgaben und mit den Daten des Nutzers angepasste Widgets generieren und nutzbar machen kann.

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Mit den Googlebooks beginnt Google im Grunde den langen Abschied von den vor 15 Jahren eingeführten Chromebooks. Die meist günstigen, stark auf die Nutzung des Browsers ausgelegten Laptops mit ChromeOS sollen nach und nach verschwinden, auch wenn Google dies nicht offiziell so kommuniziert. Stattdessen werde der Support für die Geräte je nach Modell wie geplant auslaufen, hieß es.

Die technische Basis der Googlebooks bildet offenbar Android in einer stark angepassten Version, die Elemente des Smartphone-Betriebssystems übernimmt und zunehmend mit Gemini-KI-Features verquickt. Google äußerte sich bisher in seiner Kommunikation zu den neuen Googlebooks allerdings nicht dazu, was genau an Software in den neuen Geräten steckt.

Stattdessen heißt es nur, diese würden "Teil des Android-Ökosystems", was stark vermuten lässt, dass man hier auf Android bzw. Aluminium OS setzt. Sonderlich günstig sollen die neuen Googlebooks übrigens wohl nicht werden. Laut Google sollen sie "Premium-Hardware und -Design" bieten, was dann doch eher darauf hindeutet, dass man Apples günstige MacBooks und natürlich Mainstream-Laptops mit Windows ins Visier nimmt. Die ersten Geräte sollen ab Herbst erhältlich sein.

Zusammenfassung
  • Googlebooks: Neue KI-Notebooks lösen Chromebooks nach 15 Jahren ab
  • Fünf große PC-Hersteller kooperieren bei Googles neuem Laptop
  • Magic Pointer: KI-Cursor zeigt per Wackelgeste kontextbasierte Hilfe
  • Termine aus E-Mails erstellen und Möbel per KI visualisieren
  • Android-Apps lassen sich einfach auf das Googlebook übertragen
  • Android 17 generiert auf Wunsch eigene, angepasste Widgets
  • Premium-Hardware statt Budget-Geräte: Herbststart geplant

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