300 FPS in 4K: Nvidia DLSS 5 kommt diese Woche nach Hogwarts Legacy
Ab dem 5. November poliert Nvidias KI-Rendering DLSS 5 Licht, Schatten und Materialien in Hogwarts Legacy auf - deutlich dezenter als im März. Wir zeigen, welche Hardware ihr braucht, was die 300 FPS bedeuten und welche Spiele als Nächstes dran sind.
Das Rendering dient als finaler Schritt der Grafikpipeline. Entwickler erhalten Werkzeuge zur künstlerischen Gestaltung: Die Strukturintensität steuert Details wie Umgebungsverdeckung, während die Tonintensität grundlegende Beleuchtung anpasst. Entwickler können durch Maskierungen festlegen, dass Umgebungen aufgewertet werden, während Charaktere unangetastet bleiben.
Die Umsetzung fällt damit deutlich zurückhaltender aus als bei der ersten Präsentation im März, als die sichtbaren Veränderungen an Figuren Kritik auslösten.
Das zugrunde liegende KI-Modell wurde im Vergleich zur Vorversion optimiert. Es ist mit rund 118 Millionen Parametern 24 Prozent kleiner, reduziert die Auslastung des Grafikspeichers bei 4K-Auflösung um 20 Prozent und arbeitet doppelt so schnell. Trotz der Optimierungen kostet das Neural Rendering selbst Leistung. Ohne DLSS Super Resolution und Frame Generation würde die Bildrate spürbar sinken.
Am 23. November folgt Where Winds Meet, dessen offene Welt ebenfalls von Nvidia DLSS 5 profitieren soll. Wer nicht auf offizielle Patches warten möchte, kann die Technologie über inoffizielle Tools in ältere Titel einbauen. Modder haben Programme entwickelt, die die Dateien in Spiele mit DirectX- oder Vulkan-Schnittstelle integrieren.
Bei Spielen mit Anti-Cheat-Software gibt es allerdings Probleme: So verhinderte etwa BattlEye den Start von GTA V: Enhanced Edition. Zudem ist DLSS 5 seit Ende Oktober in der Modding-Plattform RTX Remix verfügbar.
Habt ihr DLSS 5 schon in Aktion gesehen oder plant ihr ein Hardware-Upgrade für die neuen Effekte? Teilt eure Eindrücke gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
- Hogwarts Legacy erhält am 5. November ein Update mit neuem DLSS 5
- Das 3D-Guided Neural Rendering verbessert Details und Beleuchtung
- Nvidia empfiehlt zur Leistungssteigerung Super Resolution und Reflex
- Mit einer RTX 5090 sind in 4K-Auflösung bis zu 300 Bilder pro Sekunde möglich
- Das verkleinerte KI-Modell benötigt spürbar weniger Videospeicher
- War Thunder sowie Where Winds Meet unterstützen das Feature im November
- Über RTX Remix und Modding-Tools lässt sich die Technik nachrüsten
Update bringt KI-Grafik
Am 5. November erhält Hogwarts Legacy eine Aktualisierung, die DLSS 5 integriert. Besitzer einer Grafikkarte der Serie Geforce RTX 50, eines RTX-Spark-Systems oder Nutzer von Geforce Now Ultimate können dann das 3D-Guided Neural Rendering in den Spieloptionen aktivieren. Die Technologie nutzt künstliche Intelligenz, um Beleuchtung, Schatten und Materialdetails realistischer darzustellen.Das Rendering dient als finaler Schritt der Grafikpipeline. Entwickler erhalten Werkzeuge zur künstlerischen Gestaltung: Die Strukturintensität steuert Details wie Umgebungsverdeckung, während die Tonintensität grundlegende Beleuchtung anpasst. Entwickler können durch Maskierungen festlegen, dass Umgebungen aufgewertet werden, während Charaktere unangetastet bleiben.
Die Umsetzung fällt damit deutlich zurückhaltender aus als bei der ersten Präsentation im März, als die sichtbaren Veränderungen an Figuren Kritik auslösten.
Hogwarts Legacy | Nvidia DLSS 5 Launch Trailer
Leistung und KI-Modell
Wie Nvidia ankündigt, empfiehlt das Unternehmen für ein optimales Erlebnis zusätzlich, DLSS Super Resolution, Multi Frame Generation und Reflex zu aktivieren. So kann Hogwarts Legacy auf einer Geforce RTX 5090 in 4K-Auflösung mit maximalen Einstellungen und aktiviertem Raytracing bis zu 300 Bilder pro Sekunde erreichen. Dafür kommt eine sechsfache Multi Frame Generation zum Einsatz. Nvidias Benchmarks zufolge ist hingegen für die Geforce RTX 5070 eine 1440p-Auflösung die beste Wahl.Das zugrunde liegende KI-Modell wurde im Vergleich zur Vorversion optimiert. Es ist mit rund 118 Millionen Parametern 24 Prozent kleiner, reduziert die Auslastung des Grafikspeichers bei 4K-Auflösung um 20 Prozent und arbeitet doppelt so schnell. Trotz der Optimierungen kostet das Neural Rendering selbst Leistung. Ohne DLSS Super Resolution und Frame Generation würde die Bildrate spürbar sinken.
Weitere Spiele und Mods
Neben Hogwarts Legacy erhalten im November zwei weitere Titel Unterstützung für die Rendering-Methode. Mitte des Monats bringt das Update Eagle's Shadow die KI-Beleuchtung in War Thunder. Die Technologie wertet dort Schatten unter Panzerketten und Reflexionen auf Wasser auf. Mit Path-Tracing und Frame Generation sollen auf einer Geforce RTX 5090 bis zu 400 FPS möglich sein.Am 23. November folgt Where Winds Meet, dessen offene Welt ebenfalls von Nvidia DLSS 5 profitieren soll. Wer nicht auf offizielle Patches warten möchte, kann die Technologie über inoffizielle Tools in ältere Titel einbauen. Modder haben Programme entwickelt, die die Dateien in Spiele mit DirectX- oder Vulkan-Schnittstelle integrieren.
Bei Spielen mit Anti-Cheat-Software gibt es allerdings Probleme: So verhinderte etwa BattlEye den Start von GTA V: Enhanced Edition. Zudem ist DLSS 5 seit Ende Oktober in der Modding-Plattform RTX Remix verfügbar.
Habt ihr DLSS 5 schon in Aktion gesehen oder plant ihr ein Hardware-Upgrade für die neuen Effekte? Teilt eure Eindrücke gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
- DLSS 5 wird zehnmal schneller und spart 20 Prozent VRAM
- Nvidia lenkt ein: DLSS 5-Support für GeForce RTX 4000 bestätigt
- Nvidia DLSS 5: Neue Upscaling-Technik greift per KI stark in Spiele ein
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Themen:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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