Amazon startet erneut Massenentlassungen:
16.000 Jobs fallen weg
Der weltweit größte Online-Händler Amazon setzt erneut den Rotstift an. Wie das Unternehmen heute bekanntgab, verlieren erneut rund 16.000 Mitarbeiter ihren Job, während der Konzern versucht, seine "Verwaltungsebenen und Bürokratie abzubauen".
Amazon hatte erst im Oktober 2025 im großen Stil Entlassungen durchgeführt und bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich gemacht, dass es nicht die letzten Stellenstreichungen sein würden. Auch jetzt sprach Galetti von "laufenden Bemühungen", die internen Strukturen flacher zu gestalten und dabei Management-Ebenen wegfallen und Bürokratie abgebaut werden woll. Welche Teams besonders von den Kürzungen betroffen sein werden, ist bisher offen.
Der Online-Händler beschäftigte im Herbst 2025 noch rund 350.000 sogenannte "Corporate Employees", also Mitarbeiter, die in Bereichen abseits der Logistik tätig waren. Schon im Oktober hieß es aus gut informierten Quellen, dass Amazon rund 30.000 Stellen abbauen wolle. Zunächst hatte der Konzern dann aber nur rund 14.000 Jobs gestrichen. Mit dem jetzt angekündigten Abbau von rund 16.000 weiteren Stellen bestätigen sich die Erwartungen der Quellen aus dem letzten Jahr.
Insgesamt reduziert Amazon damit die Zahl seiner Corporate-Mitarbeiter somit innerhalb weniger Monate um fast 10 Prozent. Das Unternehmen führt damit einen bereits seit 2025 auf breiter Front aufkommenden Trend zu massiven Stellenkürzungen bei den großen US-Technologiekonzernen fort. Allein im letzten Jahr verloren bei Firmen wie Amazon, Microsoft, Meta und Google hunderttausende Mitarbeiter ihre Jobs. Schätzungen zufolge gingen dabei innerhalb eines Jahres über 500.000 Arbeitsplätze verloren. Inwiefern Mitarbeiter von Amazons deutschen Standorten betroffen sind, ist noch unklar.
Siehe auch:
- Amazon entlässt weitere 16.000 Mitarbeiter im Corporate-Bereich
- Unternehmen strebt flachere Strukturen und Bürokratieabbau an
- Nach 14.000 Stellenstreichungen im Oktober folgt nun zweite Entlassungswelle
- Insgesamt rund 30.000 Jobs oder fast 10 Prozent der Bürojobs fallen weg
- Entlassungen betreffen hauptsächlich Management und nicht Logistikmitarbeiter
- Großer Trend zu Stellenkürzungen bei US-Technologiekonzernen seit 2025
- Auswirkungen auf deutsche Amazon-Standorte sind bisher nicht bekannt
Erst 14.000, jetzt 16.000 Jobs
Amazons Personalchefin Beth Galetti hat soeben erneut die Entlassung von Tausenden Mitarbeitern bekannt gegeben. Der US-Onlinehändler streicht ihren Angaben zufolge rund 16.000 weitere Stellen, wobei die Entlassungen nicht etwa die ohnehin oft nur nach Bedarf angeworbenen Mitarbeiter der Lager- und Versandzentren betreffen, sondern offenbar primär das mittlere Management und andere Bereiche, die Teil der "Corporate"-Struktur des Unternehmens sind.Amazon hatte erst im Oktober 2025 im großen Stil Entlassungen durchgeführt und bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich gemacht, dass es nicht die letzten Stellenstreichungen sein würden. Auch jetzt sprach Galetti von "laufenden Bemühungen", die internen Strukturen flacher zu gestalten und dabei Management-Ebenen wegfallen und Bürokratie abgebaut werden woll. Welche Teams besonders von den Kürzungen betroffen sein werden, ist bisher offen.
Der Online-Händler beschäftigte im Herbst 2025 noch rund 350.000 sogenannte "Corporate Employees", also Mitarbeiter, die in Bereichen abseits der Logistik tätig waren. Schon im Oktober hieß es aus gut informierten Quellen, dass Amazon rund 30.000 Stellen abbauen wolle. Zunächst hatte der Konzern dann aber nur rund 14.000 Jobs gestrichen. Mit dem jetzt angekündigten Abbau von rund 16.000 weiteren Stellen bestätigen sich die Erwartungen der Quellen aus dem letzten Jahr.
Insgesamt reduziert Amazon damit die Zahl seiner Corporate-Mitarbeiter somit innerhalb weniger Monate um fast 10 Prozent. Das Unternehmen führt damit einen bereits seit 2025 auf breiter Front aufkommenden Trend zu massiven Stellenkürzungen bei den großen US-Technologiekonzernen fort. Allein im letzten Jahr verloren bei Firmen wie Amazon, Microsoft, Meta und Google hunderttausende Mitarbeiter ihre Jobs. Schätzungen zufolge gingen dabei innerhalb eines Jahres über 500.000 Arbeitsplätze verloren. Inwiefern Mitarbeiter von Amazons deutschen Standorten betroffen sind, ist noch unklar.
Siehe auch:
- Amazon macht Läden dicht: Amazon Go und Fresh werden abgeschafft
- Amazon schiebt Produktfälschungen mit Regeländerung einen Riegel vor
- Amazon zeigt erstes Bild von Sophie Turner als neue Lara Croft
- Trash-TV im Bunker? Amazon macht Fallout zur Reality-Show
- Vom Thor zum Kratos: Amazon findet God of War-Hauptdarsteller
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- E-Ente: Citroën enthüllt erste Bilder der Neuauflage des legendären 2CV
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Micron: Selbst wenn KI-Blase platzt, treiben Roboter Speicherpreise
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen