Sonys PS6-Handheld wird zum Biest:
AMD liefert wohl RDNA 5 exklusiv

Sony arbeitet angeblich an einem neuen PlayStation-Handheld mit einem maß­ge­schnei­der­ten RDNA-5-Chip von AMD. Das unter dem Codenamen Project Canis entwickelte Gerät soll laut Leaks parallel zur kommenden PlayStation 6 auf den Markt kommen.
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Sony
  • Sony entwickelt unter dem Codenamen Project Canis ein neues Handheld
  • Der Release der mobilen Konsole ist parallel zur PS6 für 2028 geplant
  • Als Prozessor soll ein maßgeschneiderter RDNA-5-Chip von AMD dienen
  • Hohe Abnahmegarantien sichern Sony womöglich einen exklusiven Vorteil
  • Gerüchte sprechen von Zen-6-Kernen und 24 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • Das Gerät könnte eine Abwärtskompatibilität zu PS4 und PS5 bieten

Neues Handheld-Projekt

Für mobile Spieler bahnt sich bekanntlich eine neue Hardware-Generation an, denn Sony arbeitet angeblich an einem PlayStation-Handheld. Das unter dem Codenamen Project Canis entwickelte Gerät soll voraussichtlich parallel zur kommenden PS6 im Jahr 2028 auf den Markt kommen. Technologischer Vorteil: Das System soll auf einen maßgeschneiderten RDNA-5-Chip von AMD setzen.

Der Architektur-Sprung soll dem japanischen Konzern ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt gewähren. Die angebliche Exklusivität beruht dabei offenbar nicht auf einem formellen Vertrag, sondern auf wirtschaftlichen Vorgaben des Chip-Entwicklers. Demnach verlangt AMD mittlerweile Abnahmegarantien in Millionenhöhe, um Entwicklungsressourcen für speziell angepasste Prozessoren bereitzustellen.

Während Sony solche Stückzahlen erreichen dürfte, müssen Konkurrenten wie ein künftiges Xbox-Handheld oder ein mögliches Steam Deck 2 wohl auf ältere Architekturen zurückgreifen.


Technik aus dem Baukasten

Wie Richard Leadbetter von Digital Foundry (via IGN) in einem Podcast berichtet, gibt es hinter den Kulissen Gespräche darüber, dass Sony bei RDNA 5 für Handhelds eine Art Exklusivität habe. Die Entwicklungen von Sony und AMD umfassen zudem Bildtechnologien für die nächste Generation (Project Amethyst). Dazu zählen neuronale Arrays für KI-gestützte Skalierung, Hardware-Einheiten für Raytracing und universelle Datenkompression.

Gerade in einem batteriebetriebenen Gerät könnte etwa die Datenkompression den Speicherverkehr reduzieren und sich positiv auf den Stromverbrauch auswirken. Ob die Techniken im PlayStation-6-Handheld zum Einsatz kommen, ist allerdings nicht bestätigt.

Die Hardware-Spezifikationen der mobilen Konsole umfassen laut bisherigen Leaks einen Sechskern-Prozessor, der sich aus vier Zen-6c-Kernen und zwei stromsparenden Zen-6-Kernen zusammensetzt. Begleitet wird die Recheneinheit von 16 RDNA-5-Grafikkernen und 24 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Die anvisierte Leistungsaufnahme soll bei 15 bis 25 Watt liegen. Laut Leaks könnten auf der Hardware native PS5-Spiele laufen, ein früherer Bericht nannte zudem eine Abwärtskompatibilität zu PS4- und PS5-Spielen.

Rückkehr in neuen Markt

Für Sony bedeutet das Projekt eine Rückkehr in ein umkämpftes Segment. Nach dem Erfolg der PlayStation Portable in den 2000er-Jahren scheiterte der Nachfolger PlayStation Vita mit schätzungsweise nur 15 bis 16 Millionen verkauften Einheiten deutlich. Inzwischen haben Geräte wie die Nintendo Switch oder das Steam Deck bewiesen, dass ein großes Publikum für hochwertiges mobiles Gaming existiert.

Glaubt ihr, dass Sony mit einem neuen AMD-Chip den Markt aufmischen kann? Oder ist die Konkurrenz bereits zu stark? Teilt eure Meinung dazu gerne mit uns in den Kommentaren!

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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