PS6: Leak nennt Details zu AMD 'Canis'-CPU der tragbaren PlayStation 6

Sony soll bekanntermaßen an einer echten mobilen Spielkonsole arbeiten, die als Teil des PlayStation-6-Line-ups an den Start gehen könnte. Ein bekannter YouTuber will nun umfangreiche Details zur Handheld-PS6 aufgetrieben haben.
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Moore's Law Is Dead / YouTube

YouTuber nennt viele Details zu neuer CPU 'Canis'

Nintendo dominiert den Markt für mobile Spielkonsolen mit der Switch seit Jahren unangefochten, auch wenn das Valve Steam Deck und diverse andere auf PC-Hardware basierende Handheld-Geräte immer populärer werden. Mit der PlayStation 6 möchte Sony angeblich zu alter Größe zurückkehren und wieder eine tragbare Konsole anbieten.

Der YouTuber Tom vom Kanal Moore's Law Is Dead will Sony in seiner tragbaren PS6-Variante einen Chip namens "Canis" einsetzen, der in vielen Bereichen dem in der stationären Version enthaltenen "Orion" ähnelt. Geplant sind angeblich Rechenkerne auf Basis von AMDs Zen 6 Architektur in Verbindung mit einer RDNA5-Grafikeinheit.


Im Grunde soll die tragbare PS6 wie eine Art günstigere "PlayStation 6 S" positioniert werden, wie Microsoft es bei der Xbox Series X bzw. deren schwächerem Schwestermodell Xbox Series S vorgemacht hat. Man soll also die gleichen Spiele nutzen können, auch wenn man dabei Abstriche bezüglich Qualität und Performance hinnehmen muss.

Die "Canis"-CPU soll laut dem neuen Leak mit einer Fläche von nur 135 Quadratmillimetern ein "kleiner monolithischer Prozessor" sein, der bei TSMC in dessen 3nm-Node gefertigt wird. Der Chip wäre damit deutlich kleiner als etwa der Ryzen Z1 Extreme, der in vielen Handheld-Gaming-PCs mit Windows läuft. "Canis" soll angeblich vier "Zen 6C"-Kerne und zwei "Zen 6 LP"-Cores haben, wobei letztere für das Sony-eigene Betriebssystem vorbehalten bleiben.

Doppelte Bandbreite gegenüber Handheld-Gaming-PCs

Neben den CPU-Kernen soll der Chip auch 16 Grafikkerne auf Basis der AMD RDNA-6-Architektur an Bord haben, die über einen 192-Bit-Bus mit LPDDR5X-Speicher verbunden werden. Die auch als "UDNA" bezeichnete neue Grafikarchitektur von AMD soll laut früheren Berichten 50 bis 100 Prozent mehr Leistung als RDNA 3 bieten. Insgesamt soll die Grafikleistung der mobilen PS6 nur wenig unter der aktuellen PS5 liegen.


Sony will darüber hinaus laut Entwicklern aus dem Umfeld von Sony mit mindestens 24 Gigabyte Arbeitsspeicher arbeiten, wobei teilweise auch 32 oder mehr GB nötig sein könnten, um den Wünschen der Dev-Community gerecht zu werden. Hintergrund sind hier mögliche KI-Funktionen, die viel Speicher benötigen und helfen können, die Grafikqualität oder zumindest die Performance zu steigern.

Insgesamt dürfte die Sony tragbare PS6 mit dem "Canis"-Chip eine Speicherbandbreite von mehr als 200 Gigabyte pro Sekunde erreichen - und damit doppelt so viel wie bei Geräten wie dem ASUS ROG Ally X. Dies dürfte mehr als ausreichen, um zumindest auf einem 1080p-Bildschirm im mobilen Betrieb eine ausgezeichnete Grafikqualität zu ermöglichen und bei Nutzung externer Displays per Frame-Generation 4K-Auflösung zu erzielen.

Die mobile PlayStation 6 könnte nach Angaben des Leakers zu Preisen ab etwa 500 US-Dollar zu haben sein, was für ein solches Gerät wohl noch recht günstig wäre. Selbst für 600 Dollar würde man die Konkurrenz mit Windows-Betriebssystem deutlich unterbieten, schließlich kosten diese Geräte meist nicht weniger als 700 US-Dollar.

Zusammenfassung
  • Sony plant mobile Spielkonsole als Teil des PlayStation-6-Line-ups
  • Der 'Canis'-Chip ähnelt dem 'Orion' der stationären PS6-Version
  • Die Handheld-PS6 wird mit AMD Zen 6 Kernen und RDNA5-Grafik ausgestattet
  • Mit 16 Grafikkernen soll die Leistung knapp unter der aktuellen PS5 liegen
  • Mindestens 24 GB Arbeitsspeicher sind für mögliche KI-Funktionen vorgesehen
  • Die Speicherbandbreite soll mehr als 200 Gigabyte pro Sekunde erreichen
  • Der Preis könnte bei etwa 500 US-Dollar beginnen

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