Europäische Kampfdrohne Airbus U740 Valkyrie absolviert Erstflug
Airbus und Kratos haben in Nordeuropa den ersten Flug der unbemannten Kampfdrohne U740 Valkyrie erfolgreich abgeschlossen. Das autonome Fluggerät soll bemannte Kampfjets wie den Eurofighter voraussichtlich bis zum Jahr 2029 unterstützen.
Diese autonomen Fluggeräte sollen künftig als Begleiter für bemannte Kampfjets dienen. Bei dem Erstflug startete die Drohne mithilfe einer Rakete von einer Schiene, was sie unabhängig von klassischen Startbahnen macht. In der Luft erreichte die Maschine Geschwindigkeiten von bis zu Mach 0,8 und führte verschiedene Flugmanöver durch.
Die Software fungiert als europäisches Gehirn der Drohne. Sie steuert mithilfe künstlicher Intelligenz autonome Missionen und koordiniert Kampfverbände. Ein Mensch behält dabei die letzte Kontrolle über kritische Entscheidungen. Laut Airbus soll das System den Betreibern die volle Kontrolle über Software, Daten und Hardware sichern.
Die Hardware der U740 Valkyrie basiert auf der XQ-58A des US-amerikanischen Herstellers Kratos, die bereits seit 2019 fliegt. Die europäische Variante ist 9,1 Meter lang, hat eine Spannweite von 8,2 Metern und ein maximales Startgewicht von rund drei Tonnen. Die Reichweite wird mit mehr als 5000 Kilometern angegeben, die Diensthöhe liegt bei 13.700 Metern.
Im Jahr 2027 plant das Unternehmen, das System erstmals gemeinsam mit einem Eurofighter zu erproben. Die Nutzung einer erprobten Hardware in Kombination mit einer neuen Steuerung soll die Entwicklung eines einsatzbereiten Systems bis 2029 ermöglichen.
Was haltet ihr von autonomen Kampfdrohnen aus Europa? Seht ihr darin einen notwendigen Schritt oder überwiegen die Bedenken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Airbus und Kratos absolvierten den europäischen Erstflug der U740 Valkyrie
- Ein Raketenstart von Schienen macht die Drohne von Startbahnen unabhängig
- Bis zum Jahr 2029 soll das autonome Kampfflugzeug einsatzbereit sein
- Das KI-gestützte MARS-System übernimmt künftig die Steuerung der Missionen
- Die Technik basiert auf der US-amerikanischen Kratos XQ-58A Valkyrie
- Zukünftig soll die Drohne bemannte Flugzeuge wie Eurofighter im Kampf schützen
Erster Flug in Nordeuropa
Der Luftfahrtkonzern Airbus und Kratos Defense haben bereits Ende September den ersten europäischen Flug der unbemannten Kampfdrohne U740 Valkyrie erfolgreich über die Bühne gebracht. Der Test fand auf einem nicht näher genannten Gelände in Nordeuropa statt. Ziel ist es, bis 2029 ein sogenanntes Collaborative Combat Aircraft für deutsche und europäische Streitkräfte bereitzustellen.Diese autonomen Fluggeräte sollen künftig als Begleiter für bemannte Kampfjets dienen. Bei dem Erstflug startete die Drohne mithilfe einer Rakete von einer Schiene, was sie unabhängig von klassischen Startbahnen macht. In der Luft erreichte die Maschine Geschwindigkeiten von bis zu Mach 0,8 und führte verschiedene Flugmanöver durch.
Airbus zeigt den erfolgreichen Start der Kampfdrohne U740 Valkyrie
Europäisches Gehirn
Wie Airbus in einer Pressemitteilung schreibt, bildet dieser Flug die Grundlage für komplexere Tests in der Zukunft. Dann soll das MARS-System zum Einsatz kommen.Die Software fungiert als europäisches Gehirn der Drohne. Sie steuert mithilfe künstlicher Intelligenz autonome Missionen und koordiniert Kampfverbände. Ein Mensch behält dabei die letzte Kontrolle über kritische Entscheidungen. Laut Airbus soll das System den Betreibern die volle Kontrolle über Software, Daten und Hardware sichern.
Die Hardware der U740 Valkyrie basiert auf der XQ-58A des US-amerikanischen Herstellers Kratos, die bereits seit 2019 fliegt. Die europäische Variante ist 9,1 Meter lang, hat eine Spannweite von 8,2 Metern und ein maximales Startgewicht von rund drei Tonnen. Die Reichweite wird mit mehr als 5000 Kilometern angegeben, die Diensthöhe liegt bei 13.700 Metern.
Unterstützung für den Eurofighter
Als unbemannter Begleiter soll die Valkyrie künftig Hochrisikomissionen übernehmen und Piloten bemannter Flugzeuge wie den Eurofighter schützen. Die Drohne verfügt über einen internen Waffenschacht sowie externe Aufhängungen unter den Tragflächen. Laut Airbus soll die Drohne Reichweite, Feuerkraft und Überlebensfähigkeit bemannter Kampfjets erhöhen.Im Jahr 2027 plant das Unternehmen, das System erstmals gemeinsam mit einem Eurofighter zu erproben. Die Nutzung einer erprobten Hardware in Kombination mit einer neuen Steuerung soll die Entwicklung eines einsatzbereiten Systems bis 2029 ermöglichen.
Was haltet ihr von autonomen Kampfdrohnen aus Europa? Seht ihr darin einen notwendigen Schritt oder überwiegen die Bedenken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Airbus testet für neue Flugzeug-Generation ausklappbare Tragflächen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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