EutelSat 9B ist in Betrieb:
Mehr Leistung für HD-TV & Spezialaufgabe
Der Betreiber von Kommunikations-Satelliten EutelSat hat vermeldet, ein neues System erfolgreich in Betrieb genommen zu haben. Der EutelSat 9B ist an seiner Position im Erdorbit angekommen, wurde vollständig hochgefahren und hat jetzt damit begonnen, Fernsehprogramme für den europäischen Kontinent auszustrahlen.
Der neue Satellit ersetzt seinen Vorgänger EutelSat 9A und verfügt über mehr Kapazitäten - insbesondere auch was die Ausstrahlung von Fernsehinhalten in hoher Auflösung angeht. Rund 350 verschiedene Fernsehkanäle bringt der neue Satellit zu den Zuschauern im europäischen Raum. Hundert von ihnen werden dabei in HD ausgestrahlt.
50 physikalische Transponder arbeiten auf dem neuen Satelliten. Diese sind so angeordnet, dass ein Teil der Programme europaweit übertragen werden kann, andere sind auf vier verschiedene Regionen ausgerichtet. Letztere beliefern gezielt Deutschland, Griechenland, Italien und Nord-Ost-Europa inklusive der baltischen Staaten und der Ukraine mit Fernsehprogrammen.
Der Vorgänger EutelSat 9A wird nach der Inbetriebnahme von 9B allerdings nicht abgeschaltet, auch wenn er seine Position auf 9 Grad Ost räumen musste. Dieser wird ein Stück verschoben und setzt seine Arbeit von anderer Position aus fort.
50 physikalische Transponder arbeiten auf dem neuen Satelliten. Diese sind so angeordnet, dass ein Teil der Programme europaweit übertragen werden kann, andere sind auf vier verschiedene Regionen ausgerichtet. Letztere beliefern gezielt Deutschland, Griechenland, Italien und Nord-Ost-Europa inklusive der baltischen Staaten und der Ukraine mit Fernsehprogrammen.
Satellit dient auch als Daten-Relay
EutelSat 9B ist aber nicht nur für die Übertragung von Fernsehprogrammen vorgesehen, sondern wurde auch mit einem zweiten Modul ausgestattet: Dem European Data Relay System (EDRS), das in Zusammenarbeit zwischen der ESA und Airbus Defence and Space gebaut wurde. Dieses dient als Relay-Station für Datenübertragungen von der ISS, anderen Satelliten und auch Drohnen. Da hier Informationen mit einer höhen Bandbreite direkt empfangen und an die Empfänger in Europa geleitet werden können, ist man unabhängig von Bodenstationen in anderen Ländern, die bisher eingreifen mussten, wenn durch die Erdkrümmung kein direkter Kontakt mehr möglich war.Der Vorgänger EutelSat 9A wird nach der Inbetriebnahme von 9B allerdings nicht abgeschaltet, auch wenn er seine Position auf 9 Grad Ost räumen musste. Dieser wird ein Stück verschoben und setzt seine Arbeit von anderer Position aus fort.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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