GPT-6 Astra ist da: OpenAI startet Hype-Maschine für neues KI-Modell
OpenAI hat mit GPT-6 Astra sein neues Spitzenmodell vorgestellt, das nach Angaben des Unternehmens einen deutlichen Leistungssprung gegenüber der bisherigen GPT-5.6-Familie bieten soll. Vor allem die Hype-Maschine läuft auf Hochtouren.
Astra war erstmals im vergangenen Monat bekannt geworden. Eine interne Version des Modells soll damals bei zehn seit Langem ungelösten Problemen aus Mathematik und theoretischer Informatik Fortschritte erzielt haben. Anschließend stellte OpenAI weitere erhebliche Verbesserungen bei der autonomen Programmierung und bei Cybersecurity-Aufgaben in Aussicht. Das Unternehmen stuft Astra im Rahmen seines Preparedness Framework als erstes OpenAI-Modell überhaupt in die Kategorie "Critical" für Cybersecurity-Fähigkeiten ein, wodurch es erst einmal nur eingeschränkt für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird.
Die veröffentlichten Benchmark-Ergebnisse sollen den Abstand zur Vorgängergeneration verdeutlichen. Beim Test ARC-AGI-3 erreichte GPT-6 Astra laut OpenAI 98,6 Prozent, während GPT-5.6 Sol lediglich auf 7,8 Prozent kam. Auch bei FrontierMath Tier 4 (v2) lag Astra mit 97,6 Prozent deutlich vor Sol mit 83 Prozent. Bei GPQA Diamond, einem Test für anspruchsvolle wissenschaftliche Fragen, kam das neue Modell auf 96 Prozent.
Parallel zu den höheren Fähigkeiten hat OpenAI nach eigenen Angaben die Sicherheitsvorkehrungen ausgebaut. Astra soll schädliche Anfragen aus dem Bereich Cybersecurity zuverlässiger ablehnen. Neue Überwachungssysteme sollen zudem potenziell unautorisierte Aktionen erkennen und stoppen können. Die leistungsfähigsten Cybersecurity-Funktionen bleiben zunächst ausgewählten vertrauenswürdigen Sicherheitsforschern vorbehalten, hieß es.
Zum Start erhalten zunächst Unternehmenskunden aus dem Bereich Cybersecurity über OpenAIs Daybreak-Programm Zugriff. In den kommenden Tagen soll GPT-6 Astra auch für ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise verfügbar werden. Der Preis liegt bei 10 Dollar (etwa 9 Euro) je eine Million Eingabe-Token und 50 Dollar (etwa 45 Euro) je eine Million Ausgabe-Token. Damit orientiert sich OpenAI bei den Kosten am Konkurrenzmodell Claude Fable 5.1 von Anthropic.
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Angeblich schon nahe an AGI
Besonders bei der Softwareentwicklung, wissenschaftlichen Aufgaben, Cybersecurity und der agentischen Nutzung von Computern soll das Modell neue Maßstäbe setzen, so behauptet es zumindest der Anbieter. OpenAI-Präsident Greg Brockman sprach bei einem Pressegespräch sogar vom Beginn einer "AGI-Ära". Unabhängige Experten sehen die Entwicklung allerdings noch weit von dieser Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (AGI), die mit dem Menschen gleichzieht, entfernt. Teils wird sogar die Auffassung vertreten, dass diese Stufe mit dem aktuellen Entwicklungsansatz gar nicht zu erreichen sei.Astra war erstmals im vergangenen Monat bekannt geworden. Eine interne Version des Modells soll damals bei zehn seit Langem ungelösten Problemen aus Mathematik und theoretischer Informatik Fortschritte erzielt haben. Anschließend stellte OpenAI weitere erhebliche Verbesserungen bei der autonomen Programmierung und bei Cybersecurity-Aufgaben in Aussicht. Das Unternehmen stuft Astra im Rahmen seines Preparedness Framework als erstes OpenAI-Modell überhaupt in die Kategorie "Critical" für Cybersecurity-Fähigkeiten ein, wodurch es erst einmal nur eingeschränkt für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird.
OpenAI gibt einen Einblick in die Fähigkeiten von GPT-6 Astra
Die veröffentlichten Benchmark-Ergebnisse sollen den Abstand zur Vorgängergeneration verdeutlichen. Beim Test ARC-AGI-3 erreichte GPT-6 Astra laut OpenAI 98,6 Prozent, während GPT-5.6 Sol lediglich auf 7,8 Prozent kam. Auch bei FrontierMath Tier 4 (v2) lag Astra mit 97,6 Prozent deutlich vor Sol mit 83 Prozent. Bei GPQA Diamond, einem Test für anspruchsvolle wissenschaftliche Fragen, kam das neue Modell auf 96 Prozent.
Security-Aufgaben nur für wenige Kunden
Weitere Ergebnisse zeigen ebenfalls Vorteile bei Programmier- und Agentenaufgaben. Im Benchmark DeepSWE v1.1 erzielte Astra 74,1 Prozent und lag damit knapp vor Gemini 3.8 Flash mit 73,7 Prozent. Beim Terminal-Bench Science 0.1 kam das Modell auf 64,6 Prozent. Auch beim Agents' Last Exam und bei AutomationBench konnte Astra die Ergebnisse der Vorgängerversion übertreffen.Parallel zu den höheren Fähigkeiten hat OpenAI nach eigenen Angaben die Sicherheitsvorkehrungen ausgebaut. Astra soll schädliche Anfragen aus dem Bereich Cybersecurity zuverlässiger ablehnen. Neue Überwachungssysteme sollen zudem potenziell unautorisierte Aktionen erkennen und stoppen können. Die leistungsfähigsten Cybersecurity-Funktionen bleiben zunächst ausgewählten vertrauenswürdigen Sicherheitsforschern vorbehalten, hieß es.
Zum Start erhalten zunächst Unternehmenskunden aus dem Bereich Cybersecurity über OpenAIs Daybreak-Programm Zugriff. In den kommenden Tagen soll GPT-6 Astra auch für ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise verfügbar werden. Der Preis liegt bei 10 Dollar (etwa 9 Euro) je eine Million Eingabe-Token und 50 Dollar (etwa 45 Euro) je eine Million Ausgabe-Token. Damit orientiert sich OpenAI bei den Kosten am Konkurrenzmodell Claude Fable 5.1 von Anthropic.
Zusammenfassung
- OpenAI hat mit GPT-6 Astra sein neues KI-Spitzenmodell vorgestellt
- Experten bezweifeln jedoch das baldige Erreichen einer echten AGI
- In diversen Benchmarks übertrifft das System die Vorgänger deutlich
- Wegen hoher Cyber-Fähigkeiten wird das Modell als kritisch eingestuft
- Der Zugriff erfolgt vorerst nur für ausgewählte Sicherheitsforscher
- ChatGPT-Abonnenten erhalten in den kommenden Tagen schrittweise Zugang
Siehe auch:
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