Nvidia: Gratis-Software verbindet PCs im Heimnetz zum KI-Cluster
Nvidia will ungenutzte Rechenleistung in Privathaushalten für lokale KI-Anwendungen nutzbar machen. Dafür hat der Chipkonzern den kostenlosen "Personal AI Router" (PAIR) vorgestellt, der die Geräte zu einem Cluster verbindet.
PAIR erkennt kompatible Rechner im Netzwerk, verbindet sie miteinander und richtet sie für sogenannte agentische Workflows ein. Dabei werden komplexe KI-Aufgaben in kleinere Arbeitsschritte zerlegt, die parallel verarbeitet werden können. Unterstützt werden Nvidia-Grafikkarten ab der GeForce-RTX-20-Serie sowie RTX-Pro-GPUs und DGX-Spark-Systeme. Auch Macs mit Apples M4-Chip oder neueren Prozessoren lassen sich einbinden.
Ein zentraler Bestandteil von PAIR ist die Nutzung von Rechnern, die gerade nicht ausgelastet sind. Die Software soll verfügbare Ressourcen verwenden, ohne andere Anwendungen unnötig zu beeinträchtigen. Beginnt beispielsweise jemand auf einem Desktop-PC ein Spiel, kann PAIR die zusätzliche Rechenleistung dieses Systems aus dem Verbund entfernen und die Aufgaben auf andere Geräte verteilen. Rechner können dem Netzwerk zudem jederzeit hinzugefügt oder daraus entfernt werden.
Für die Sicherheit werden die Geräte zunächst über einen sechsstelligen Code miteinander gekoppelt. Anschließend schützt gegenseitige TLS-Authentifizierung (mTLS) die Kommunikation zwischen den Rechnern. Die Beta-Version von Nvidia PAIR ist ab sofort für Windows, Linux und macOS verfügbar. Zusätzlich erleichtert Nvidia die lokale Einrichtung von drei KI-Agenten: Perplexity Portable Computer, Hermes Agent und OpenClaw sollen sich unter Windows mit Nvidia-GPUs mit deutlich weniger manueller Konfiguration einrichten lassen.
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Mächtigere lokale KI-Anwendungen
Die neue Open-Source-Software vernetzt mehrere Computer innerhalb eines Heimnetzwerks und verteilt KI-Aufgaben auf deren verfügbare Rechenkapazität. Der Name ist dabei etwas irreführend: Bei PAIR handelt es sich nicht um einen Netzwerk-Router, sondern um eine Softwarelösung.PAIR erkennt kompatible Rechner im Netzwerk, verbindet sie miteinander und richtet sie für sogenannte agentische Workflows ein. Dabei werden komplexe KI-Aufgaben in kleinere Arbeitsschritte zerlegt, die parallel verarbeitet werden können. Unterstützt werden Nvidia-Grafikkarten ab der GeForce-RTX-20-Serie sowie RTX-Pro-GPUs und DGX-Spark-Systeme. Auch Macs mit Apples M4-Chip oder neueren Prozessoren lassen sich einbinden.
Ein zentraler Bestandteil von PAIR ist die Nutzung von Rechnern, die gerade nicht ausgelastet sind. Die Software soll verfügbare Ressourcen verwenden, ohne andere Anwendungen unnötig zu beeinträchtigen. Beginnt beispielsweise jemand auf einem Desktop-PC ein Spiel, kann PAIR die zusätzliche Rechenleistung dieses Systems aus dem Verbund entfernen und die Aufgaben auf andere Geräte verteilen. Rechner können dem Netzwerk zudem jederzeit hinzugefügt oder daraus entfernt werden.
Agenten-Einrichtung wird einfacher
Nvidia sieht darin vor allem eine Möglichkeit, vorhandene Hardware besser für lokale KI zu nutzen. Produktmanager Seth Schneider beschrieb als besonders leistungsfähiges Beispiel einen Haushalt mit mehreren RTX-Rechnern und einem MacBook Pro. In einem solchen Szenario könnten laut Nvidia theoretisch rund 165 Teraflops an Rechenleistung ungenutzt bleiben. Bereits eine Kombination aus einem Windows- oder Mac-Laptop und einem Gaming-PC sei jedoch ein realistischer Anwendungsfall.Für die Sicherheit werden die Geräte zunächst über einen sechsstelligen Code miteinander gekoppelt. Anschließend schützt gegenseitige TLS-Authentifizierung (mTLS) die Kommunikation zwischen den Rechnern. Die Beta-Version von Nvidia PAIR ist ab sofort für Windows, Linux und macOS verfügbar. Zusätzlich erleichtert Nvidia die lokale Einrichtung von drei KI-Agenten: Perplexity Portable Computer, Hermes Agent und OpenClaw sollen sich unter Windows mit Nvidia-GPUs mit deutlich weniger manueller Konfiguration einrichten lassen.
Zusammenfassung
- Nvidia stellt kostenlose Software für lokale KI-Cluster zu Hause vor
- Das Programm PAIR verteilt komplexe KI-Aufgaben im Heimnetzwerk flexibel
- Unterstützt werden moderne Nvidia-Grafikkarten und Macs ab Apple M4
- Ungenutzte PC-Leistung wird dynamisch und ohne Störungen eingebunden
- Die Beta-Software sichert alle Verbindungen via mTLS-Verschlüsselung
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