E-Autos: Xiaomi kündigt Deutschland-Start mit acht Händlergruppen an
Der chinesische Hersteller Xiaomi will ab dem nächsten Jahr in großem Stil in den deutschen Automobilmarkt einsteigen. Im Rahmen der IFA 2026 kündigte Xiaomi eine enge Kooperation mit einer Reihe großer deutscher Händlergruppen an.
Wie Yu Liguo, Vice President bei Xiaomi Auto und als solcher für die Geschäftsentwicklung auf internationalen Märkten zuständig, in einer Pressemitteilung verlauten ließ, freue man sich darauf, mit "acht der angesehensten Automobilhandelspartner in Deutschland" zu kooperieren.
Xiaomi hat offenbar durchaus großes Interesse bei deutschen Autohändlern geweckt, denn die Liste der acht Handelspartner, mit denen man kooperieren will, liest sich durchaus wie ein Who's who der Branche. Konkret nannte man Ernst Dello GmbH & Co. KG, Autohaus Dinnebier GmbH, Emil Frey Germany, Fett & Wirtz Automobile GmbH & Co. KG, Hahn Automobile GmbH + Co. KG, LUEG Mobility GmbH, Penske-Jacobs Innovation GmbH und SPT Avior SE & Co. KG als Partner.
Gemeinsam dürften die genannten Firmen mehrere Hundert Standorte in allen Regionen Deutschlands betreiben, wo sie bereits eine Vielzahl anderer Marken vertreten. Wann genau Xiaomi in Deutschland mit dem Vertrieb seiner Fahrzeuge beginnen will, ließ man im Umfeld der IFA zunächst offen. Konzerngründer Lei Jun hatte aber bereits mehrfach angekündigt, dass man ab der zweiten Jahreshälfte in Europa an den Start gehen will.
Xiaomi hat in Asien nach eigenen Angaben bereits 700.000 Fahrzeuge aus eigener Entwicklung verkauft. Bisher bietet das Unternehmen mit dem Xiaomi SU7 und dem Xiaomi YU7 jeweils eine Limousine und ein SUV an, während vor Kurzem mit dem Xiaomi Skynomad N70 und N90 zwei SUVs unter einer neuen Marke mit Hybridantrieben eingeführt wurden.
Siehe auch:
Deutsche Händler springen auf den Xiaomi-Zug
Xiaomi verkauft in China und einigen wenigen anderen Ländern seit einigen Jahren eigene Elektroautos und bietet mittlerweile auch Fahrzeuge mit Hybridantrieben an. Noch ist das Unternehmen anders als viele andere chinesische Autokonzerne nicht offiziell in Europa aktiv, doch dies soll sich ab 2027 ändern.Wie Yu Liguo, Vice President bei Xiaomi Auto und als solcher für die Geschäftsentwicklung auf internationalen Märkten zuständig, in einer Pressemitteilung verlauten ließ, freue man sich darauf, mit "acht der angesehensten Automobilhandelspartner in Deutschland" zu kooperieren.
Xiaomi-Manager kündigt breiten Einstieg an
"Xiaomi Auto setzt auf langfristige Investitionen in Europa. Mit unserem europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum in München und einem wachsenden Netzwerk aus Vertriebs- und Servicepartnern sind wir bestrebt, europäischen Kunden innovative Produkte und erstklassige Serviceerlebnisse zu bieten. Lokale Partnerschaften stehen im Mittelpunkt dieses Engagements", sagte er weiter.Xiaomi SU7 Ultra Prototyp: Die Rekordrunde auf dem Nürburgring
Xiaomi hat offenbar durchaus großes Interesse bei deutschen Autohändlern geweckt, denn die Liste der acht Handelspartner, mit denen man kooperieren will, liest sich durchaus wie ein Who's who der Branche. Konkret nannte man Ernst Dello GmbH & Co. KG, Autohaus Dinnebier GmbH, Emil Frey Germany, Fett & Wirtz Automobile GmbH & Co. KG, Hahn Automobile GmbH + Co. KG, LUEG Mobility GmbH, Penske-Jacobs Innovation GmbH und SPT Avior SE & Co. KG als Partner.
Gemeinsam dürften die genannten Firmen mehrere Hundert Standorte in allen Regionen Deutschlands betreiben, wo sie bereits eine Vielzahl anderer Marken vertreten. Wann genau Xiaomi in Deutschland mit dem Vertrieb seiner Fahrzeuge beginnen will, ließ man im Umfeld der IFA zunächst offen. Konzerngründer Lei Jun hatte aber bereits mehrfach angekündigt, dass man ab der zweiten Jahreshälfte in Europa an den Start gehen will.
Xiaomi hat in Asien nach eigenen Angaben bereits 700.000 Fahrzeuge aus eigener Entwicklung verkauft. Bisher bietet das Unternehmen mit dem Xiaomi SU7 und dem Xiaomi YU7 jeweils eine Limousine und ein SUV an, während vor Kurzem mit dem Xiaomi Skynomad N70 und N90 zwei SUVs unter einer neuen Marke mit Hybridantrieben eingeführt wurden.
Zusammenfassung
- Xiaomi plant den offiziellen Start seiner Elektroautos in Europa ab 2027
- Der chinesische Konzern kooperiert mit acht großen deutschen Autohändlern
- Zu den Partnern gehören namhafte Gruppen wie Emil Frey und Dinnebier
- Ein europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum steht in München
- In Asien hat das Unternehmen bereits rund 700.000 Fahrzeuge verkauft
Siehe auch:
- Pläne bestätigt: Xiaomi-Elektroautos sind bald auch bei uns zu haben
- Xiaomis Elektroauto SU7 landet bei Qualitätsranking auf letztem Platz
- Von wegen China-Auto: Xiaomi wird aus München "Porsche" angreifen
- Tödlicher Unfall mit Xiaomis erstem Elektroauto nach Autopilot-Nutzung
- SU7 & Co: Xiaomi kündigt weltweiten Verkauf seiner Elektroautos an
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