MacOS-Update: Apple leitet das endgültige Aus für Intel-Macs ein

Das Ende einer Ära rückt näher: Entwickler dürfen ab sofort die Unterstützung für Intel-Prozessoren im Mac App Store einstellen. Wer noch alte Hardware nutzt, muss auf Updates verzichten. Gleichzeitig sinkt der Speicherbedarf für aktuelle Systeme.
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    Intel-Support im App Store fällt

    Apple hat Entwickler offiziell darüber informiert, dass sie die Unterstützung für Intel-Prozessoren in ihren Mac-Anwendungen beenden dürfen. Das betrifft universelle Programme im hauseigenen App Store, die mindestens das Betriebssystem MacOS 13 voraussetzen. Der Konzern aus Cupertino treibt damit den Umstieg auf die eigene Chip-Architektur voran, der vor sechs Jahren mit dem M1-Prozessor begann.

    Um alte Hardware-Vorgaben aus ihren Programmen zu entfernen, müssen Entwickler ihre Projekte künftig ausschließlich für die Architektur arm64 kompilieren. Das ist der technische Unterbau der hauseigenen Chips der Reihe Apple Silicon, die auf der energiesparenden ARM-Technologie basieren. Bislang verlangte der Hersteller zwingend eine Abwärtskompatibilität, selbst wenn die Nutzerschaft von klassischen x86-Systemen in den vergangenen Monaten stark geschrumpft war. Diese Vorgabe band Ressourcen bei der Entwicklung neuer Funktionen.


    Kleinere Downloads für neue Macs

    Der Schritt bringt für Anwender mit neueren Geräten konkrete Vorteile im täglichen Betrieb. Wie 9to5Mac unter Berufung auf eine E-Mail an Entwickler berichtet, erlaube das Unternehmen das Vorgehen ab sofort. Durch den Wegfall der überflüssig gewordenen Intel-Codeblöcke schrumpfen die Dateigrößen der jeweiligen Anwendungen. Das spart wertvolle Bandbreite beim Herunterladen aus dem App Store und reduziert den belegten Speicherplatz auf der lokalen Festplatte.

    Für Besitzer älterer Rechner hat das Vorgehen jedoch Nachteile. Wer noch einen Mac mit Intel-Prozessor nutzt, erhält für betroffene Programme keine Funktions- oder Sicherheitsupdates mehr. Bestehende Installationen werden damit aber nicht unbrauchbar. Nutzer können die letzte kompatible Version ihrer Software weiterhin verwenden, erhalten aber keine neuen Funktionen.

    Das Ende von MacOS für x86

    Die Freigabe für Entwickler passt in die langfristige Strategie des Unternehmens, sich vollständig von Intel zu trennen. Das aktuelle Betriebssystem MacOS 26 mit dem Codenamen Tahoe markiert den Schlusspunkt für x86-Hardware. Der Nachfolger MacOS 27 Golden Gate wird ausschließlich auf Rechnern laufen, die mindestens einen M1-Chip verbaut haben.

    Mit dem Wechsel verschwindet Rosetta 2 aus dem Alltag der meisten Anwender. Das ist eine Übersetzungssoftware, die alte Programme auf der neuen Architektur lauffähig macht. Ab MacOS 27 stellt Apple das Werkzeug weitgehend ein. Für einige ältere Videospiele gibt es Ausnahmen. Der Fokus liegt nun komplett auf der aktuellen M5-Generation.

    Nutzt ihr noch einen Mac mit Intel-Prozessor oder seid ihr längst umgestiegen? Schreibt uns eure Meinung zu Apples Vorgehen in die Kommentare!

    Zusammenfassung
    • Apple erlaubt Entwicklern das Beenden des Intel-Supports für Apps
    • Betroffen sind Mac-Anwendungen, die mindestens macOS 13 benötigen
    • Entwickler können Programme künftig rein für arm64 kompilieren
    • Ohne den alten x86-Code schrumpft die Dateigröße der Programme
    • Alte Intel-Macs erhalten für betroffene Apps keine Updates mehr
    • Zukünftige macOS-Versionen setzen voll auf eigene Apple-Silicon-Chips

    Siehe auch:


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