KI-Rechenzentren: EU will Effizienz-Label wie bei Elektronik erzwingen
Mit neuen Regelungen will die EU dafür sorgen, dass Rechenzentren eine Art Energie-Label tragen müssen, fast wie man es von Elektrogeräten kennt. Auf diesem Weg soll etwas Transparenz geschaffen werden, was die Folgen des Betriebs für die Umwelt angeht.
Derzeit sieht der Vorschlag der EU-Kommission allerdings keine konkreten Auskünfte darüber vor, wie viel Energie ein Rechenzentrum tatsächlich benötigt. Stattdessen sollen die Betreiber lediglich preisgeben müssen, wie sich der Wasserbedarf eines Rechenzentrums auf die Wasserversorgung in der jeweiligen Gegend auswirkt.
Darüber hinaus müssen die jeweiligen Unternehmen darüber informieren, ob sie Energie in das örtliche Versorgungssystem zurückführen, zum Beispiel durch die Nutzung von Abwärme für die Beheizung von Wohngebäuden. Noch stehen allerdings nicht alle Details zu den Energie-Labels für Rechenzentren in der EU fest. Zunächst will man über einen Zeitraum von zwei Monaten Rückmeldungen sammeln, um so Einwände aus dem Europaparlament oder dem Europäischen Rat zu berücksichtigen.
Mit ihren neuen Vorgaben für Auskünfte über die Auswirkungen von Rechenzentren auf die Umwelt setzt die EU-Kommission keinerlei Grenzen, was den Energiebedarf oder den Wasserverbrauch angeht. Aktuell geht man nach eigenen Angaben davon aus, dass Rechenzentren in Europa im Jahr 2030 rund 114 Terawattstunden an Strom benötigen werden, was einer Steigerung um über 67 Prozent entsprechen würde.
Siehe auch:
- EU plant neue Energielabel für europäische KI-Rechenzentren
- Vorgaben gelten ab fünfhundert Kilowatt Leistungsaufnahme
- Betreiber müssen den örtlichen Wasserverbrauch offenlegen
- Nutzung der entstehenden Abwärme soll ebenfalls gemeldet werden
- Feste Obergrenzen für Strom- oder Wasserverbrauch fehlen bisher
- Der europäische Strombedarf könnte bis 2030 um 67 Prozent steigen
EU-Label sollen über Umweltfolgen informieren
Auch in Europa entstehen derzeit immer mehr Rechenzentren, die vor allem für Anwendungen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz verwendet werden. In der EU sollen nach dem Willen der Europäischen Kommission Energiekennzeichnungen für Rechenzentren Einzug halten. Die Vorgaben sollen für alle Einrichtungen mit mehr als 500 Kilowatt Leistungsaufnahme gelten.Derzeit sieht der Vorschlag der EU-Kommission allerdings keine konkreten Auskünfte darüber vor, wie viel Energie ein Rechenzentrum tatsächlich benötigt. Stattdessen sollen die Betreiber lediglich preisgeben müssen, wie sich der Wasserbedarf eines Rechenzentrums auf die Wasserversorgung in der jeweiligen Gegend auswirkt.
Darüber hinaus müssen die jeweiligen Unternehmen darüber informieren, ob sie Energie in das örtliche Versorgungssystem zurückführen, zum Beispiel durch die Nutzung von Abwärme für die Beheizung von Wohngebäuden. Noch stehen allerdings nicht alle Details zu den Energie-Labels für Rechenzentren in der EU fest. Zunächst will man über einen Zeitraum von zwei Monaten Rückmeldungen sammeln, um so Einwände aus dem Europaparlament oder dem Europäischen Rat zu berücksichtigen.
Mit ihren neuen Vorgaben für Auskünfte über die Auswirkungen von Rechenzentren auf die Umwelt setzt die EU-Kommission keinerlei Grenzen, was den Energiebedarf oder den Wasserverbrauch angeht. Aktuell geht man nach eigenen Angaben davon aus, dass Rechenzentren in Europa im Jahr 2030 rund 114 Terawattstunden an Strom benötigen werden, was einer Steigerung um über 67 Prozent entsprechen würde.
Siehe auch:
- Rechenzentrum-Boom Deutschland: heisseluft.org zeigt Anlagen-Pläne
- Neue KI-Rechenzentren verschmutzen Umwelt mehr als ganze Staaten
- Google will in großem Stil KI-Rechenzentren in Deutschland bauen
- Microsoft stoppt den Bau mehrerer neuer Rechenzentren in aller Welt
- AMD stellt neue Rechenzentren-Prozessoren mit bis zu 192 Kernen vor
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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