US-Stromnetze: Trump ruft Notstand aus - Technik-Import untersagt
US-Präsident Donald Trump hat eine neue Notstandsregelung für das Stromnetz angeordnet. Sie soll verhindern, dass ausländische Technik eingesetzt wird, wenn dadurch die Sicherheit des Stromsystems oder die Versorgung gefährdet werden könnte.
Die Anordnung nennt weder konkrete Gefahren noch ein bestimmtes Land, von denen konkrete Gefahren ausgehen. Dennoch dürfte insbesondere China im Fokus stehen. Das Land spielt bei der Produktion zahlreicher für das Stromnetz relevanter Technologien eine zentrale Rolle - insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien.
Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) entfallen rund 80 Prozent der weltweiten Produktionskapazitäten entlang der Lithium-Ionen-Batterieversorgungskette auf China. Bei Solarmodulen liegt der chinesische Anteil an der weltweiten Produktionskapazität sogar bei etwa 85 Prozent.
Damit fügt sich die Entscheidung vor allem in Trumps breitere Strategie ein, die technologische Abhängigkeit der USA von China zu verringern und die heimische Produktion auszubauen. Die Regierung verfolgt unter anderem das Ziel, China bei Zukunftstechnologien zu übertreffen. Gleichzeitig setzt sie auf eine stärkere Energieproduktion in den USA, während Trump den Erneuerbaren Energien allerdings auch nicht gerade wohlwollend gegenübersteht.
Die aktuelle Entscheidung fällt zudem in eine Phase wachsender Sorgen über die Sicherheit kritischer Infrastruktur. Laut der New York Times hat es zuletzt mehrere Cyberangriffe auf US-Wasserversorgungssysteme gegeben, bei denen Behörden mögliche Verbindungen zum Iran vermuten. Einen Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen und der neuen Regelung stellte die Regierung allerdings nicht ausdrücklich her.
Bereits an seinem ersten Amtstag hatte Trump einen nationalen Energie-Notstand ausgerufen. Ziel war es damals, die Energieproduktion in den USA auszuweiten und die Versorgungssicherheit zu stärken.
Siehe auch:
Risiken für die kritische Infrastruktur
Von der Regelung ist eine große Bandbreite an Komponenten betroffen, von Transformatoren und Umspannwerken bis hin zu Batterien, Generatoren, Turbinen und Software. Trump begründet die Maßnahme mit einem Risiko für die nationale Sicherheit. In einer am Mittwoch unterzeichneten Executive Order bezeichnete er die ausländische Versorgung mit elektrischer Ausrüstung als "ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung". Zukünftig soll Energieminister Chris Wright gemeinsam mit weiteren Regierungsvertretern entscheiden, ob bestimmte Geräte oder Technologien ein Sicherheitsproblem darstellen.Die Anordnung nennt weder konkrete Gefahren noch ein bestimmtes Land, von denen konkrete Gefahren ausgehen. Dennoch dürfte insbesondere China im Fokus stehen. Das Land spielt bei der Produktion zahlreicher für das Stromnetz relevanter Technologien eine zentrale Rolle - insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien.
Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) entfallen rund 80 Prozent der weltweiten Produktionskapazitäten entlang der Lithium-Ionen-Batterieversorgungskette auf China. Bei Solarmodulen liegt der chinesische Anteil an der weltweiten Produktionskapazität sogar bei etwa 85 Prozent.
Damit fügt sich die Entscheidung vor allem in Trumps breitere Strategie ein, die technologische Abhängigkeit der USA von China zu verringern und die heimische Produktion auszubauen. Die Regierung verfolgt unter anderem das Ziel, China bei Zukunftstechnologien zu übertreffen. Gleichzeitig setzt sie auf eine stärkere Energieproduktion in den USA, während Trump den Erneuerbaren Energien allerdings auch nicht gerade wohlwollend gegenübersteht.
Attacken auf Wasserversorgung
Ganz neu ist der Ansatz nicht. Bereits während Trumps erster Amtszeit hatte die US-Regierung eine vergleichbare Regelung erlassen, um bestimmte ausländische Technologien aus dem Stromnetz fernzuhalten.Die aktuelle Entscheidung fällt zudem in eine Phase wachsender Sorgen über die Sicherheit kritischer Infrastruktur. Laut der New York Times hat es zuletzt mehrere Cyberangriffe auf US-Wasserversorgungssysteme gegeben, bei denen Behörden mögliche Verbindungen zum Iran vermuten. Einen Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen und der neuen Regelung stellte die Regierung allerdings nicht ausdrücklich her.
Bereits an seinem ersten Amtstag hatte Trump einen nationalen Energie-Notstand ausgerufen. Ziel war es damals, die Energieproduktion in den USA auszuweiten und die Versorgungssicherheit zu stärken.
Zusammenfassung
- Trump ruft wegen Sicherheitsrisiken Notstand für das Stromnetz aus
- Ein Importverbot für ausländische Technik soll das US-Netz schützen
- Energieminister Wright entscheidet künftig über Sicherheitsrisiken
- Die Maßnahme zielt vor allem auf Chinas technologische Dominanz ab
- China kontrolliert einen Großteil der globalen Batterieproduktion
- Ähnliche Maßnahmen wurden bereits in Trumps erster Amtszeit erlassen
Siehe auch:
Themen:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- 60% weniger Mitarbeiter: Metas radikaler KI-Umbau gerät ins Wanken
- Neu bei Amazon Prime Video: Das erwartet euch im September 2026
- US-Stromnetze: Trump ruft Notstand aus - Technik-Import untersagt
- Anthropic-Sperre: Gericht erklärt Pentagon-Blacklisting für illegal
- GTA 6: Hier seht ihr den XXL-Gameplay-Trailer - ganz ohne Netflix-Abo
- Teams: Browser-Meetings komfortabler, Google-Integration endet
- Notebooksbilliger: Samsung Sales Week - Bis zu -55% zur UVP
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen