Neues Design: Microsoft baut die Benutzeroberfläche von Teams um

Microsoft Teams bekommt eine überarbeitete Benutzeroberfläche. Im Fokus stehen ein aufgeräumtes Design, das Fehlklicks verhindern soll, und neue Schutzmechanismen gegen versehentliches Bildschirmteilen. Die Verteilung beginnt laut Plan ab Juli 2026.
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Neues Design für Teams

Microsoft Teams bekommt in regelmäßigen Abständen Updates. Zuletzt wurde etwa ein neuer Effizienzmodus, ein verbesserter Dolmetscher und eine Schutzfunktion gegen KI-Bots angekündigt. Jetzt plant Microsoft außerdem eine teils grundlegend überarbeitete Benutzeroberfläche.

Ab Juli 2026 startet die Verteilung des neuen vereinfachten Designs unter Windows, MacOS und im Web. Ziel der Anpassung ist es, das durch ständige Funktionserweiterungen unübersichtlich gewordene Layout zu bereinigen. Mobile Versionen sowie die Linux-Fassung bleiben vorerst unangetastet.


Überladene Oberfläche

Durch den raschen Wechsel ins Homeoffice während der vergangenen Jahre wuchs die Nutzerbasis stark an. Gleichzeitig integrierten die Entwickler kontinuierlich neue Funktionen. Das führte dazu, dass die Benutzeroberfläche zunehmend fragmentiert wirkte. Nutzer klagten daher seit Längerem über eine überladene Werkzeugleiste. Das führt in der Praxis zu Fehlklicks, etwa wenn Anwender versehentlich eine Besprechung verlassen, anstatt den Bildschirm zu teilen.

Um solche Vorfälle künftig zu verhindern, werden die Steuerungselemente neu angeordnet. So wandert etwa die Schaltfläche zum Verlassen eines Meetings weit nach rechts und Mikrofon, Kamera sowie die Teilen-Funktion bleiben gruppiert in der Mitte.
Microsoft Teams: Neues Design (Juli 2026)Die Werkzeugleiste wird neu geordnet Microsoft Teams: Neues Design (Juli 2026) Das Teilen muss doppelt bestätigt werden
Wie Microsoft in einem Beitrag in seinem Admin-Center mitteilt, basiert die Umstrukturierung auf umfangreichem Feedback der Anwender. Weniger genutzte Funktionen wie Umfragen oder Aufzeichnungen verschwinden in einem separaten Menü. Ein weiterer Vorteil für Nutzer ist die neue Anpassbarkeit. Die Leiste lässt sich per Drag-and-Drop personalisieren. Zudem wurde die Performance optimiert, um Verzögerungen bei der Eingabe zu reduzieren.

Schutz beim Screensharing

Besonderes Augenmerk liegt auf dem überarbeiteten Menü zum Teilen von Inhalten. Das System zeigt künftig Live-Vorschauen aller geöffneten Fenster und Bildschirme an. Zudem führt das Programm einen zweistufigen Bestätigungsprozess ein. Nutzer müssen ihre Auswahl explizit bestätigen, bevor der Inhalt für andere sichtbar wird. Das reduziert das Risiko, vertrauliche Informationen versehentlich mit allen Teilnehmern einer Besprechung zu teilen.

Der Zeitplan sieht vor, dass interessierte Nutzer das neue Layout ab Anfang Juli 2026 freiwillig aktivieren können. In dieser Phase ist ein Wechsel zur alten Ansicht jederzeit möglich. Im August 2026 beginnt dann der weltweite Rollout, bei dem das neue Design als Standard festgelegt wird. Eine Deaktivierung ist dann nicht mehr vorgesehen.

Einschränkungen zum Start

Trotz der Verbesserungen gibt es zum Start noch technische Hürden. Die Synchronisation der personalisierten Werkzeugleiste über mehrere Geräte hinweg fehlt zu Beginn und soll erst später nachgereicht werden. Administratoren können die neue Ansicht zudem nicht zentral für ein gesamtes Unternehmensnetzwerk steuern. Ältere Richtlinien für angeheftete Anwendungen bleiben bestehen, neue Vorgaben erlauben jedoch nur noch zwei fixierte Programme.

Wie gefällt euch das geplante Redesign von Microsoft Teams? Empfandet ihr das Layout bisher als zu unübersichtlich? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen mit der aktuellen Oberfläche gerne mit uns in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Microsoft Teams bekommt ab Juli 2026 ein neues, aufgeräumtes Design
  • Steuerungselemente werden neu angeordnet, um Fehlklicks künftig zu verhindern
  • Umfragen und Aufzeichnungen finden sich dann in einem separaten Menü
  • Die Werkzeugleiste lässt sich per Drag-and-drop personalisieren
  • Das neue Teilen-Menü zeigt Live-Vorschauen aller geöffneten Fenster an
  • Ein zweistufiger Bestätigungsprozess schützt vor versehentlichem Teilen
  • Synchronisation der personalisierten Leiste fehlt zum Start noch

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