Corona-Erbe: Microsoft streicht beliebte Meeting-Ansicht in Teams
Microsoft schafft eine der optisch auffälligsten Modi von Teams ab: Zusammen mit mehreren weiteren "Erlebnisfeatures" verschwindet im Laufe des Sommers der "Together Mode" aus der Microsoft-Software. Die Funktion wird stufenweise deaktiviert.
Die Kamerabilder erscheinen dabei hintereinander in einem künstlichen Hintergrund, als säßen alle im selben Raum. Das Feature sollte vor allem das Gefühl von Präsenz und Nähe in reinen Videokonferenzen stärken. In den letzten Jahren wurde Together Mode mehrfach erweitert, etwa um Reaktionen, interaktive Elemente oder zusätzliche Szenen. Unternehmen und Schulen nutzen die Funktion häufig, um Meetings und Unterrichtsstunden zu gestalten.
Microsoft begründet die Abschaltung nun damit, dass das Besprechungserlebnis wieder vereinfacht werden soll. In einer Ankündigung heißt es, man wolle die Komplexität senken, dabei die kognitive Belastung für die Nutzer reduzieren und die Funktionsvielfalt nicht unnötig aufblähen.
Stattdessen sollen Ressourcen in wichtigere Aspekte wie die Videoqualität und die allgemeine Stabilität fließen. Zugleich soll die Nutzung über verschiedene Geräte hinweg einheitlicher werden.
Mit dem Aus des "Together Mode" in Teams verschwinden auch die damit verbundenen Optionen: Szenen, benutzerdefinierte Hintergründe im Rahmen von Together Mode sowie Sitzplatz-Zuordnungen werden nicht mehr weiter unterstützt. Wer bislang eigene (Firmen-) Hintergründe für Zusammenfassungen oder Meetings nutzte, wird auf seit Längerem auf die Funktion für unternehmensspezifische Hintergründe hingewiesen.
Als Ersatz setzt Microsoft stark auf die Galerie-Ansicht. In dieser Ansicht werden bis zu 49 Teilnehmer gleichzeitig in einem gitterförmigen Layout angezeigt. Die Größe der Kacheln skaliert dabei je nach Gerätetyp, Bildschirmgröße und Bandbreite. Firmen können zusätzlich Funktionen wie Spotlight, das Fixieren einzelner Kameras sowie Dual-Display-Ansichten nutzen, um die Besprechung zu strukturieren.
Die Abschaltung des bisherigen "Together Mode" erfolgt stufenweise. Bereits ab Juni wird die Ansicht für erste Nutzer deaktiviert.
Wie seht ihr die Einstellung von Together Mode? Werdet ihr den künstlichen Gemeinschaftsraum vermissen? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Download Microsoft Teams - Slack-Konkurrent für Office 365
Siehe auch:
Virtuelle Räume werden kaum genutzt
Der "Together Mode" war im Juli 2020 eingeführt worden als direkte Reaktion auf die Corona-Pandemie. Mit der Funktion werden alle Teilnehmer einer Besprechung in einem gemeinsamen virtuellen Raum platziert.Die Kamerabilder erscheinen dabei hintereinander in einem künstlichen Hintergrund, als säßen alle im selben Raum. Das Feature sollte vor allem das Gefühl von Präsenz und Nähe in reinen Videokonferenzen stärken. In den letzten Jahren wurde Together Mode mehrfach erweitert, etwa um Reaktionen, interaktive Elemente oder zusätzliche Szenen. Unternehmen und Schulen nutzen die Funktion häufig, um Meetings und Unterrichtsstunden zu gestalten.
Microsoft begründet die Abschaltung nun damit, dass das Besprechungserlebnis wieder vereinfacht werden soll. In einer Ankündigung heißt es, man wolle die Komplexität senken, dabei die kognitive Belastung für die Nutzer reduzieren und die Funktionsvielfalt nicht unnötig aufblähen.
Stattdessen sollen Ressourcen in wichtigere Aspekte wie die Videoqualität und die allgemeine Stabilität fließen. Zugleich soll die Nutzung über verschiedene Geräte hinweg einheitlicher werden.
Mit dem Aus des "Together Mode" in Teams verschwinden auch die damit verbundenen Optionen: Szenen, benutzerdefinierte Hintergründe im Rahmen von Together Mode sowie Sitzplatz-Zuordnungen werden nicht mehr weiter unterstützt. Wer bislang eigene (Firmen-) Hintergründe für Zusammenfassungen oder Meetings nutzte, wird auf seit Längerem auf die Funktion für unternehmensspezifische Hintergründe hingewiesen.
Als Ersatz setzt Microsoft stark auf die Galerie-Ansicht. In dieser Ansicht werden bis zu 49 Teilnehmer gleichzeitig in einem gitterförmigen Layout angezeigt. Die Größe der Kacheln skaliert dabei je nach Gerätetyp, Bildschirmgröße und Bandbreite. Firmen können zusätzlich Funktionen wie Spotlight, das Fixieren einzelner Kameras sowie Dual-Display-Ansichten nutzen, um die Besprechung zu strukturieren.
Die Abschaltung des bisherigen "Together Mode" erfolgt stufenweise. Bereits ab Juni wird die Ansicht für erste Nutzer deaktiviert.
Wie seht ihr die Einstellung von Together Mode? Werdet ihr den künstlichen Gemeinschaftsraum vermissen? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
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Zusammenfassung
- Microsoft schafft den Together Mode in Teams ab - Abschaltung erfolgt stufenweise
- Together Mode wurde im Juli 2020 als Reaktion auf die Corona-Pandemie eingeführt
- Die Funktion zeigte alle Teilnehmer in einem gemeinsamen virtuellen Raum
- Microsoft will Besprechungen vereinfachen und die kognitive Belastung senken
- Ressourcen fließen künftig in Videoqualität und Stabilität statt in Erlebnisfeatures
- Als Ersatz dient die Galerie-Ansicht mit bis zu 49 Teilnehmern im Raster-Layout
- Ab Juni wird die Together-Mode-Ansicht für erste Nutzer deaktiviert
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