Microsoft Teams erhält neue Features - darunter ein lang gewünschtes

Microsoft hat mehrere neue Funktionen für seine Teams-Plattform angekündigt, die bereits im kommenden Monat eingeführt werden sollen. Insbesondere eine genauere Kommunikation mit dem Betriebssystem wurde von vielen Nutzern gewünscht.
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Einheitliches "Nicht stören"

Ziel der Neuerungen sei es, die Bedienung zu vereinfachen, Arbeitsabläufe zu verbessern und die Integration in bestehende Systeme weiter zu stärken, teilte Microsoft mit. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die "Nicht stören"-Funktion. Zukünftig wird Teams automatisch die entsprechenden Einstellungen des Windows-Betriebssystems berücksichtigen.

Ist in diesem bereits der Nicht-stören-Modus aktiviert, pausieren auch die Benachrichtigungen in Teams. Sobald der Modus deaktiviert wird, erscheinen die Hinweise aus Teams wieder wie gewohnt. Damit reagiert Microsoft auf Kritik an den bisher inkonsistenten Benachrichtigungen, bei denen Teams die entsprechenden Windows-Vorgaben ignorierte.


Auch für Administratoren bringt das Update deutliche Verbesserungen. Diese können den Microsoft 365 Admin Agent dann direkt innerhalb von Teams nutzen. Dadurch lassen sich Aufgaben wie das Hinzufügen von Nutzern, das Verwalten von Lizenzen oder das Zurücksetzen von Passwörtern zentral erledigen, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen. Ebenso sollen Einstellungen zur Sicherheit und Organisation einfacher zugänglich sein.

Im Bereich der Barrierefreiheit und Kommunikation setzt Microsoft verstärkt auf Automatisierung. Die bislang notwendige manuelle Auswahl der gesprochenen Sprache bei Live-Untertiteln und Transkriptionen entfällt. Stattdessen erkennt Teams die Sprache zukünftig automatisch, was insbesondere in internationalen Meetings für einen reibungsloseren Ablauf sorgen dürfte.

Besserer Dolmetscher

Darüber hinaus wird die Dolmetscherfunktion erweitert. Sie unterstützt demnächst benutzerdefinierte Wörterbücher von Unternehmen sowie zusätzlich traditionelles Chinesisch. Laut Microsoft soll die Echtzeit-Übersetzung dadurch präziser werden und auch Fachbegriffe sowie Namen zuverlässiger erkennen.

Schließlich verbessert der Anbieter auch die Funktion für intelligente Meeting-Zusammenfassungen. Neben textbasierten Protokollen werden künftig auch Video-Zusammenfassungen bereitgestellt. Diese enthalten wichtige Ausschnitte aus Besprechungen und sollen es Nutzern erleichtern, zentrale Punkte schnell zu erfassen.

Zusammenfassung
  • Microsoft kündigt neue Funktionen für die Teams-Plattform an
  • Der Nicht-stören-Modus von Windows wird künftig automatisch übernommen
  • Administratoren können den Microsoft 365 Admin Agent in Teams nutzen
  • Die Spracherkennung bei Live-Untertiteln erfolgt nun vollautomatisch
  • Benutzerdefinierte Wörterbücher verbessern die Echtzeit-Übersetzung
  • Intelligente Meeting-Zusammenfassungen enthalten jetzt auch Videoausschnitte
  • Ziel der Neuerungen ist eine einfachere Bedienung und bessere Integration

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