Microsoft Teams bekommt neue Schutzfunktion gegen KI-Bots
Der Softwarekonzern Microsoft arbeitet an einer neuen Sicherheitsfunktion für seine Kommunikations-Plattform Teams, mit der Organisatoren von Online-Besprechungen künftig leichter unerwünschte KI-Bots erkennen und blockieren können.
Konkret plant Microsoft, automatisierte Teilnehmer bereits im sogenannten Lobby-Bereich eines Meetings klar zu kennzeichnen. Wenn ein externer Bot versucht, einer Besprechung beizutreten, sehen Administratoren einen eindeutigen visuellen Hinweis, der ihn als automatisierten Teilnehmer ausweist. Dadurch soll sofort erkennbar sein, dass es sich nicht um eine reale Person handelt. Auf dieser Grundlage können die Organisatoren entscheiden, ob sie den Bot tatsächlich in das Meeting aufnehmen wollen.
Microsoft zufolge soll dieses Verfahren verhindern, dass Bots versehentlich zugelassen werden. Die Organisatoren behalten damit die volle Kontrolle darüber, ob und wann automatisierte Programme an einer Besprechung teilnehmen dürfen.
Problematisch wird dies vor allem, wenn es sich nicht um interne Werkzeuge handelt, sondern um fremde oder sogar bösartige Programme. Microsoft hatte bereits Ende vergangenen Jahres in einem Sicherheitsblog darauf hingewiesen, dass Angreifer gezielt Teams-Meetings missbrauchen, um komplexe Cyberangriffe zu starten. Dabei nutzen sie unter anderem Bots oder automatisierte Konten, um Gespräche auszuspähen oder vertrauliche Unternehmensdaten abzugreifen.
Mit der geplanten Bot-Kennzeichnung sollen Administratoren solche potenziellen Bedrohungen schneller erkennen und besser kontrollieren können. Die Einführung der neuen Funktion ist laut der Roadmap für Mai vorgesehen. Sie soll auf mehreren Plattformen verfügbar sein, darunter Android- und iOS-Geräte sowie Windows- und Linux-Systeme.
Siehe auch:
Meeting-Organisatoren werden gewarnt
Laut einem Eintrag in der Microsoft 365-Roadmap soll sich die Verwaltung automatisierter Teilnehmer in Meetings deutlich verändern: Bots werden zukünftig nicht mehr automatisch zugelassen, sondern müssen von den Organisatoren ausdrücklich bestätigt werden.Konkret plant Microsoft, automatisierte Teilnehmer bereits im sogenannten Lobby-Bereich eines Meetings klar zu kennzeichnen. Wenn ein externer Bot versucht, einer Besprechung beizutreten, sehen Administratoren einen eindeutigen visuellen Hinweis, der ihn als automatisierten Teilnehmer ausweist. Dadurch soll sofort erkennbar sein, dass es sich nicht um eine reale Person handelt. Auf dieser Grundlage können die Organisatoren entscheiden, ob sie den Bot tatsächlich in das Meeting aufnehmen wollen.
Microsoft zufolge soll dieses Verfahren verhindern, dass Bots versehentlich zugelassen werden. Die Organisatoren behalten damit die volle Kontrolle darüber, ob und wann automatisierte Programme an einer Besprechung teilnehmen dürfen.
Kommt im Mai
Der Hintergrund der Neuerung ist die zunehmende Verbreitung von KI-gestützten Tools und automatisierten Assistenten in Videokonferenzen. In vielen Unternehmen werden Bots etwa eingesetzt, um Gespräche zu transkribieren, Notizen zu erstellen oder Meetings automatisch aufzuzeichnen. Allerdings kommt es immer häufiger vor, dass Teilnehmer erst während eines Gesprächs bemerken, dass ein Bot im Hintergrund anwesend ist und möglicherweise Inhalte mitschneidet.Problematisch wird dies vor allem, wenn es sich nicht um interne Werkzeuge handelt, sondern um fremde oder sogar bösartige Programme. Microsoft hatte bereits Ende vergangenen Jahres in einem Sicherheitsblog darauf hingewiesen, dass Angreifer gezielt Teams-Meetings missbrauchen, um komplexe Cyberangriffe zu starten. Dabei nutzen sie unter anderem Bots oder automatisierte Konten, um Gespräche auszuspähen oder vertrauliche Unternehmensdaten abzugreifen.
Mit der geplanten Bot-Kennzeichnung sollen Administratoren solche potenziellen Bedrohungen schneller erkennen und besser kontrollieren können. Die Einführung der neuen Funktion ist laut der Roadmap für Mai vorgesehen. Sie soll auf mehreren Plattformen verfügbar sein, darunter Android- und iOS-Geräte sowie Windows- und Linux-Systeme.
Zusammenfassung
- Microsoft entwickelt neue Schutzfunktion gegen KI-Bots in Teams
- Bots werden künftig nicht mehr automatisch zu Meetings zugelassen
- Automatisierte Teilnehmer werden im Lobby-Bereich gekennzeichnet
- Organisatoren behalten die volle Kontrolle über Bot-Teilnahmen
- KI-gestützte Tools in Videokonferenzen verbreiten sich zunehmend
- Angreifer missbrauchen Bots zum Ausspähen vertraulicher Daten
- Die Einführung der neuen Funktion ist für Mai 2026 vorgesehen
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