Commodore 64C Ultimate: Neuauflage des Originals von 1986 startet
Nach dem C64 Ultimate erhält nun auch die schlankere C64C-Variante aus dem Jahr 1986 eine Neuauflage. Der Retro-Rechner setzt auf moderne FPGA-Technik, nutzt aber historische Spritzgussformen für die Produktion der Gehäuse.
So bringt der Hersteller mit dem Commodore 64C Ultimate ein weiteres Modell der Heimcomputer-Familie auf den Markt. Das Gerät kann ab sofort vorbestellt werden und soll Ende 2026 in den Versand gehen. Das Angebot richtet sich an Retro-Fans, die das schlankere Gehäusedesign des ursprünglich 1986 erschienenen C64C bevorzugen. Das Original orientierte sich damals optisch am Amiga 500.
Technisch gibt es keine Unterschiede zum C64 Ultimate. Das System nutzt weiterhin Field Programmable Gate Arrays. Solche rekonfigurierbaren Chips bilden die klassischen Hardware-Schaltungen exakt nach. Das sichert eine hohe Kompatibilität mit alter Software. Zudem ermöglicht die Technik die Nutzung historischer Anschlüsse für Diskettenlaufwerke in Kombination mit modernen Schnittstellen wie HDMI, USB und WLAN.
Durch die Nutzung der alten Stahlformen entstehen beim Abkühlen des Kunststoffs leichte, halbkreisförmige Fließspuren auf der Oberfläche. Was heute oft als Produktionsfehler gilt, wird an dieser Stelle bewusst als Echtheitsmerkmal vermarktet. Ingenieure des Teams reisten eigens in die Niederlande, um den Zustand der reaktivierten Maschinen zu prüfen. Mit den Anlagen wurden nun Tausende neue Gehäuse produziert. Das sichert den typischen Vintage-Look der 1980er Jahre.
Interessenten haben derzeit die Wahl zwischen drei verschiedenen Ausführungen. Die aufgerufenen Preise sollen nach Ablauf eines ersten Kontingents um jeweils 50 Dollar (etwa 43 Euro) steigen. Folgende Varianten stehen bereit:
Begrüßt ihr die originalgetreue Neuauflage des C64C oder reicht euch moderne Software-Emulation aus? Teilt eure Gedanken und Erinnerungen an die Heimcomputer-Ära unten in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
Schlankes Design kehrt zurück
Commodore hat eine bewegte Vergangenheit. Nachdem 2025 eine Gruppe rund um einen YouTuber die Firma gekauft hatte, wurde mit dem Commodore 64 Ultimate nach 30 Jahren eine Neuauflage des legendären Computers aus den 80ern veröffentlicht. Jetzt steht das nächste Comeback bevor.So bringt der Hersteller mit dem Commodore 64C Ultimate ein weiteres Modell der Heimcomputer-Familie auf den Markt. Das Gerät kann ab sofort vorbestellt werden und soll Ende 2026 in den Versand gehen. Das Angebot richtet sich an Retro-Fans, die das schlankere Gehäusedesign des ursprünglich 1986 erschienenen C64C bevorzugen. Das Original orientierte sich damals optisch am Amiga 500.
Technisch gibt es keine Unterschiede zum C64 Ultimate. Das System nutzt weiterhin Field Programmable Gate Arrays. Solche rekonfigurierbaren Chips bilden die klassischen Hardware-Schaltungen exakt nach. Das sichert eine hohe Kompatibilität mit alter Software. Zudem ermöglicht die Technik die Nutzung historischer Anschlüsse für Diskettenlaufwerke in Kombination mit modernen Schnittstellen wie HDMI, USB und WLAN.
Historische Werkzeuge im Einsatz
Wie Commodore auf seiner Webseite mitteilt, kommen für die Fertigung der Kunststoffgehäuse die originalen Spritzgussformen von vor 40 Jahren zum Einsatz. Die Geschichte der Werkzeuge ist bewegt. Sie wurden vor zwölf Jahren bei einer Auktion entdeckt, überstanden später einen Fabrikbrand und wechselten mehrfach den Besitzer, bevor sie nun wieder für die Produktion verwendet werden. Die Formen gelten unter Sammlern als wertvolles Industrieerbe.Durch die Nutzung der alten Stahlformen entstehen beim Abkühlen des Kunststoffs leichte, halbkreisförmige Fließspuren auf der Oberfläche. Was heute oft als Produktionsfehler gilt, wird an dieser Stelle bewusst als Echtheitsmerkmal vermarktet. Ingenieure des Teams reisten eigens in die Niederlande, um den Zustand der reaktivierten Maschinen zu prüfen. Mit den Anlagen wurden nun Tausende neue Gehäuse produziert. Das sichert den typischen Vintage-Look der 1980er Jahre.
Aufgeräumtes Gehäuse ohne Lüfter
Das Innere des neuen Rechners ist im Vergleich zum klobigen Gehäuse des originalen Commodore 64 deutlich aufgeräumter. Die moderne Platine nimmt nur noch einen Bruchteil des Platzes ein, was die Wärmeentwicklung spürbar reduziert. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für laute Lüfter. Nutzer erhalten somit ein leises System, das sich nahtlos in aktuelle Wohnzimmer einfügt, ohne den Charme der klassischen Computer-Ära zu verlieren.Interessenten haben derzeit die Wahl zwischen drei verschiedenen Ausführungen. Die aufgerufenen Preise sollen nach Ablauf eines ersten Kontingents um jeweils 50 Dollar (etwa 43 Euro) steigen. Folgende Varianten stehen bereit:
- BASIC Beige für 300 Dollar (etwa 256 Euro): Eine exakte Nachbildung des Originals.
- Starlight Edition für 350 Dollar (etwa 299 Euro): Transparentes Gehäuse mit reaktiver LED-Beleuchtung.
- Founders Edition für 500 Dollar (etwa 427 Euro): Weißes Gehäuse mit vergoldeten Tasten und Logos.
Begrüßt ihr die originalgetreue Neuauflage des C64C oder reicht euch moderne Software-Emulation aus? Teilt eure Gedanken und Erinnerungen an die Heimcomputer-Ära unten in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- C64C Ultimate erscheint als Neuauflage des legendären 1986er Modells
- FPGA-Chips bilden die klassische Hardware des Retro-Computers exakt nach
- Originale Spritzgussformen aus 1986 werden für die Gehäuseproduktion verwendet
- Die Werkzeuge überstanden Fabrikbrand und wechselten mehrfach den Besitzer
- Bewusste Produktionsspuren gelten als Echtheitsmerkmal der Vintage-Ära
- Commodore bietet drei Ausführungen zwischen 300 und 500 Dollar an
- Das moderne Innenleben ermöglicht einen leisen und lüfterlosen Betrieb
Siehe auch:
- Nach 30 Jahren: Commodore feiert mit dem C64 Ultimate sein Comeback
- Kultmarke Commodore gekauft: YouTuber plant behutsame Renaissance
- Commodore-Verkauf? Kultmarke macht YouTuber verrücktes Angebot
- 2FA: Entwickler nutzt Commodore SX-64 als Passwort-Generator
- Bitcoin mit 8 Bit: C64-Miner schickt Commodore-Legende zum Schürfen
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