Microsoft Defender-Update:
Neue Version für Windows-ISO-Dateien
Microsoft schließt eine wichtige Sicherheitslücke direkt bei der Windows-Installation. Der Konzern hat dazu neue Defender-Pakete für Installationsabbilder von Windows 11, Windows 10 und mehreren Server-Versionen veröffentlicht.
Wird ein System frisch von so einem Datenträger eingerichtet, entsteht zunächst ein Sicherheitsfenster: Der PC läuft bereits, während der integrierte Virenschutz noch nicht auf dem aktuellen Stand ist. Genau hier setzt das neue Update an.
In einem Support-Dokument erklärt Microsoft die Wichtigkeit dieses Updates:
Laut Microsofts Sicherheitsbulletin bringt die Signaturversion 1.445.323.0 Erkennungsmuster für eine Vielzahl aktueller Bedrohungen mit, darunter Trojaner, Backdoors, Ransomware, Stealer und Tools wie AutoKMS.
Administratoren, die eigene Installations- oder Referenzimages verwenden, können die neuen Defender-Pakete in ihre WIM- oder VHD-Dateien integrieren, bevor sie Systeme ausrollen. So ist ein frisch installiertes Windows schon beim ersten Start besser gegen bekannte Schadsoftware geschützt, ohne zunächst ungeschützt online gehen zu müssen, um Updates zu laden.
Folgende Betriebssystem-Versionen profitieren von der Aktualisierung der Installations-Abbilder:
Für laufende Systeme gibt es parallel bereits neuere Signaturstände - zum Zeitpunkt des Neowin-Berichts nennt Microsoft die Sicherheitsintelligenz 1.447.185.0 als aktuellen Wert. Die spezielle Image-Aktualisierung bleibt dagegen ein seltenerer Schritt, den der Hersteller etwa im Abstand von einigen Monaten vornimmt, um Installationsdatenträger wieder auf einen zeitgemäßen Schutzstand zu bringen.
Nutzt ihr für Neuinstallationen immer die aktuellsten ISO-Dateien oder verlasst ihr euch auf das nachträgliche Windows Update? Wir sind gespannt auf eure Vorgehensweise in den Kommentaren.
Download Media Creation Tool - Windows 11 ISO laden
Siehe auch:
Neuer Schutz für Installationsmedien
Normalerweise aktualisiert Microsoft Defender seine Virendefinitionen und die Scan-Engine laufend über Windows Update. Installationsmedien wie ISOs, WIM- oder VHD-Images enthalten jedoch oft deutlich ältere Versionen.Wird ein System frisch von so einem Datenträger eingerichtet, entsteht zunächst ein Sicherheitsfenster: Der PC läuft bereits, während der integrierte Virenschutz noch nicht auf dem aktuellen Stand ist. Genau hier setzt das neue Update an.
In einem Support-Dokument erklärt Microsoft die Wichtigkeit dieses Updates:
In den ersten Stunden einer neu installierten Windows-Installation kann das System aufgrund einer Microsoft Defender-Schutzlücke verwundbar sein. Dies liegt daran, dass die Installations-Images des Betriebssystems möglicherweise veraltete Anti-Malware-Software-Binärdateien enthalten.Mit der nun bereitgestellten Version 1.445.323.0 aktualisiert Microsoft die in Installationsimages eingebetteten Defender-Komponenten.
Auch für Extended Security Updates
Das Paket hebt drei zentrale Bausteine an, die Plattform auf Version 4.18.26020.6, die Engine auf 1.1.26020.1 und die Signaturen auf 1.445.323.0 (mehr dazu bei Microsoft Learn). Unterstützt werden unter anderem Windows 11, Windows 10 mit Extended Security Updates, die Enterprise-LTSC-Ausgaben von 2016, 2019 und 2021 sowie Windows Server 2016, 2019 und 2022.Laut Microsofts Sicherheitsbulletin bringt die Signaturversion 1.445.323.0 Erkennungsmuster für eine Vielzahl aktueller Bedrohungen mit, darunter Trojaner, Backdoors, Ransomware, Stealer und Tools wie AutoKMS.
Administratoren, die eigene Installations- oder Referenzimages verwenden, können die neuen Defender-Pakete in ihre WIM- oder VHD-Dateien integrieren, bevor sie Systeme ausrollen. So ist ein frisch installiertes Windows schon beim ersten Start besser gegen bekannte Schadsoftware geschützt, ohne zunächst ungeschützt online gehen zu müssen, um Updates zu laden.
Folgende Betriebssystem-Versionen profitieren von der Aktualisierung der Installations-Abbilder:
Betroffene Versionen
- Windows 11
- Windows 10 Enterprise (LTSC 2021, LTSC 2019, LTSB 2016)
- Windows Server 2022
- Windows Server 2019
- Windows Server 2016
Für laufende Systeme gibt es parallel bereits neuere Signaturstände - zum Zeitpunkt des Neowin-Berichts nennt Microsoft die Sicherheitsintelligenz 1.447.185.0 als aktuellen Wert. Die spezielle Image-Aktualisierung bleibt dagegen ein seltenerer Schritt, den der Hersteller etwa im Abstand von einigen Monaten vornimmt, um Installationsdatenträger wieder auf einen zeitgemäßen Schutzstand zu bringen.
Nutzt ihr für Neuinstallationen immer die aktuellsten ISO-Dateien oder verlasst ihr euch auf das nachträgliche Windows Update? Wir sind gespannt auf eure Vorgehensweise in den Kommentaren.
Download Media Creation Tool - Windows 11 ISO laden
Zusammenfassung
- Microsoft schließt Sicherheitslücke bei der Windows-Installation
- Installationsmedien enthalten oft veraltete Defender-Versionen
- Frisch installierte PCs sind zunächst ungeschützt und verwundbar
- Sicherheitsintelligenz-Version 1445323.0 wurde bereitgestellt
- Plattform, Engine und Signaturen werden auf neue Stände angehoben
- Erkennungsmuster für Trojaner, Ransomware und Backdoors enthalten
- Administratoren können Pakete in WIM- oder VHD-Dateien integrieren
Siehe auch:
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