ChatGPT-Abo-Kündigungen: Militär-Deal entfacht neue Boykott-Welle
Eine Welle der Entrüstung rollt durch soziale Netzwerke: Zahlreiche Nutzer kündigen ihre Abonnements beim ChatGPT-Entwickler. Auslöser ist eine Vereinbarung mit dem US-Militär, die viele als Verrat an ursprünglichen Prinzipien werten.
Screenshots von stornierten Abos und wütende Posts häufen sich, seit Altman die Kooperation bestätigte. OpenAIs Modelle sollen in klassifizierten DoD-Netzwerken laufen. Viele sehen darin Verrat an der pazifistischen Mission von OpenAI, besonders nach der Neuigkeit, dass sich Anthropic nur Stunden zuvor öffentlich gegen einen Deal mit dem Pentagon gestellt hat.
Altman verteidigte den Deal direkt auf der Plattform X: Das DoD zeige "Verständnis für Sicherheit", mit vertraglich fixierten Verboten für Überwachung und KI-Waffen ohne menschliche Kontrolle. Entwickler vor Ort und Tech-Safeguards sollen Missbrauch verhindern. Regierungsvertreter argumentieren hingegen, dass private Firmen nicht die normativen Grenzen für militärische KI definieren sollten. Dieses Beharren auf staatlicher Deutungshoheit führte demnach zum Scheitern der Verhandlungen mit Anthropic.
Die Ethik-Diskussion ist neu entfacht. Werdet ihr eure Abonnements behalten oder zieht ihr Konsequenzen aus der militärischen Zusammenarbeit? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Kündigungsscreenshots überschwemmen Social Media
Auf Reddit und X häufen sich unter dem Hashtag QuitGPT schon seit längerem Meldungen von Nutzern, die ihre Kündigungen von ChatGPT Plus veröffentlichen. Nach dem neuen Deal von OpenAI mit dem US-Verteidigungsministerium (DoD) nehmen diese Kündigungswelle nun aber erst richtig Fahrt auf. Der Schritt markiert einen heiklen Wendepunkt für Sam Altmans KI-Imperium und spaltet die Community.Screenshots von stornierten Abos und wütende Posts häufen sich, seit Altman die Kooperation bestätigte. OpenAIs Modelle sollen in klassifizierten DoD-Netzwerken laufen. Viele sehen darin Verrat an der pazifistischen Mission von OpenAI, besonders nach der Neuigkeit, dass sich Anthropic nur Stunden zuvor öffentlich gegen einen Deal mit dem Pentagon gestellt hat.
Altman schießt zurück auf X
Anthropics Claude-Team hatte Verträge abgelehnt, die keine harten Garantien gegen Massenüberwachung oder autonome Waffen bieten. OpenAI sprang in die Lücke, was Nutzer als "Kriegs-KI-Training" brandmarken. Dementsprechend häufen sich Berichte von eskalierender Empörung von Nutzern und Experten: Kommerz vor Ethik?Altman verteidigte den Deal direkt auf der Plattform X: Das DoD zeige "Verständnis für Sicherheit", mit vertraglich fixierten Verboten für Überwachung und KI-Waffen ohne menschliche Kontrolle. Entwickler vor Ort und Tech-Safeguards sollen Missbrauch verhindern. Regierungsvertreter argumentieren hingegen, dass private Firmen nicht die normativen Grenzen für militärische KI definieren sollten. Dieses Beharren auf staatlicher Deutungshoheit führte demnach zum Scheitern der Verhandlungen mit Anthropic.
Finanzboom trotz Skandal
Nach kürzlicher Finanzierungsrunde, bei der sich unter anderem Amazon mit 50 Milliarden Dollar an dem KI-Pionier beteiligt, hat OpenAI jetzt eine Bewertung von 840 Milliarden Dollar erreicht. Kritiker warten nun darauf, ob der Boykott OpenAI finanziell treffen wird, oder beruhigt sich der Sturm wieder?Die Ethik-Diskussion ist neu entfacht. Werdet ihr eure Abonnements behalten oder zieht ihr Konsequenzen aus der militärischen Zusammenarbeit? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Nutzer kündigen ChatGPT-Plus-Abos wegen OpenAIs Militärkooperation
- OpenAI kooperiert mit dem US-Verteidigungsministerium für KI-Einsatz
- Anthropic wurde zuvor vom Pentagon als Sicherheitsrisiko eingestuft
- Altman verspricht Verbote für Massenüberwachung und autonome Waffen
- Kritiker befürchten, dass US-Gesetze diese Zusagen aushebeln könnten
- OpenAIs Bewertung liegt nach neuer Finanzierungsrunde bei 730 Milliarden
- Das Wort "sicher" wurde aus der Unternehmensmission gestrichen
Siehe auch:
- Womit sonst Geld verdienen? OpenAI startet Werbung in ChatGPT
- OpenAI mistet aus und schaltet zahlreiche ältere ChatGPT-Modelle ab
- Trumps Cybersecurity-Leiter fütterte ChatGPT mit vertraulichen Infos
- Studie: Wer die besten Antworten möchte, muss gemein zu ChatGPT sein
- 'Letzter Ausweg': ChatGPT führt Werbung ein - auch für zahlende Nutzer
Thema:
Videos zum Thema OpenAI
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
- Super Bowl 2025: OpenAI heißt uns im KI-Zeitalter willkommen
- Microsoft stellt das neue Bing und vieles mehr für Windows 11 vor
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