Lenovo Legion Go Fold: Gaming-Handheld mit Falt-Display geleakt

Lenovo plant mit dem Legion Go Fold eine Mischung aus Handheld und Notebook für den kommenden MWC. Das Konzept setzt auf ein pOLED-Display, das sich von 7,7 auf riesige 11,6 Zoll entfaltet und vier verschiedene Nutzungsmodi bietet.

Lenovo plant faltbares Gaming-Handheld

Lenovo nutzt den nächste Woche stattfindenden Mobile World Congress (MWC) in Barcelona regelmäßig als Bühne für experimentelle Hardware und auch 2026 ist hier keine Ausnahme: Denn die Zeichen stehen aktuell auf ein Hybrid-Gerät, das die Lücke zwischen tragbarer Konsole und Notebook schließen soll.

Das Legion Go Fold verfügt Berichten zufolge über einen faltbaren Bildschirm. Damit reagiert das Unternehmen auf den wachsenden Markt für PC-Handhelds, der zunehmend nach vielseitigeren Formfaktoren verlangt. Das Konzept zielt darauf ab, die Portabilität eines Handhelds mit der Produktivität eines Laptops zu vereinen. Vereinfacht gesagt: Je größer der Bildschirm, desto besser das Spielerlebnis. Lenovo Legion Go Fold Das zentrale Element der Konstruktion ist ein pOLED-Bildschirm. Im gefalteten Zustand bietet das Panel eine Diagonale von 7,7 Zoll, was gängigen Handheld-Größen entspricht. Sobald der Nutzer das Gerät entfaltet, vergrößert sich die Anzeigefläche auf 11,6 Zoll. Die Auflösung soll bei 2880 x 1620 Pixeln liegen. Im Vergleich zum OneXPlayer X1 Pro, das derzeit für etwa 1184 Euro erhältlich ist, bietet das Lenovo-Konzept durch den Faltmechanismus mehr Flexibilität. Das Scharnier soll dabei robust genug sein, um das Display in verschiedenen Winkeln stabil zu halten.

Das Gerät unterstützt laut Informationen von Windows Latest vier spezifische Betriebsmodi:

  • Handheld-Modus: 7,7-Zoll-Display mit seitlich angebrachten Controllern.
  • Desktop-Modus: Aufgestellter 11,6-Zoll-Bildschirm mit externer Tastatur.
  • Split-Screen-Modus: Vertikale Ausrichtung für Multitasking und Chat.
  • Horizon-Modus: Volle 11,6 Zoll im Handheld-Format für Spiele.

Laut Windows Latest plant Lenovo die offizielle Vorstellung des Konzepts für den 2. März 2026, also nächsten Montag. Die Informationen stammen aus internen Dokumenten, die auch Details zur technischen Ausstattung enthalten.

Lunar-Lake-Chip

Technisch setzt Lenovo dem Vernehmen nach auf einen Intel Core Ultra 7 258V aus der "Lunar Lake"-Familie, unterstützt von 32 Gigabyte LPDDR5x-Arbeitsspeicher. Diese Wahl sorgt bei Experten für leichte Verwunderung. Da Intel bereits die leistungsfähigere "Panther Lake"-Architektur eingeführt hat, wirkt der verbaute Chip für ein 2026er-Konzept nicht ganz zeitgemäß. Der Ultra 7 258V gilt als besonders energieeffizient und verfügt über eine dedizierte NPU für KI-Anwendungen. Vermutlich begann die Entwicklung des Prototyps bereits vor geraumer Zeit, weshalb noch auf die ältere Plattform zurückgegriffen wurde.

Ein bekanntes Feature der Serie wurde weiterentwickelt: die abnehmbaren Controller. Der rechte Griff lässt sich erneut in einen "FPS-Modus" versetzen und fungiert dabei als vertikale Maus für präzise Shooter-Steuerung. Neu ist ein integriertes Mini-Display auf dem Controller. Das kleine Panel informiert über Systemwerte wie Bildwiederholraten oder dient als Touch-Eingabefläche. Das erleichtert die Navigation im Betriebssystem (Windows 11) erheblich, da keine externe Maus zwingend erforderlich ist.

Kritisch betrachten Beobachter die Energieversorgung des Systems. Der genannte Akku besitzt eine Kapazität von 48 Wattstunden. Angesichts des großen 11,6-Zoll-OLED-Bildschirms könnte die Laufzeit unter Last eine Herausforderung darstellen. Zudem bringt der Faltmechanismus zwangsläufig ein höheres Gewicht mit sich, was bei längeren Spielsitzungen im Handheld-Modus ermüden könnte.

Das Konzept klingt vielversprechend, aber braucht man wirklich ein faltbares Handheld? Was meint ihr dazu - schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Zusammenfassung
  • Lenovo plant das Legion Go Fold als Hybrid aus Handheld und Notebook
  • Das faltbare pOLED-Display wächst von 7,7 auf 11,6 Zoll Diagonale
  • Vier Nutzungsmodi ermöglichen Gaming, Desktop und Multitasking
  • Offizielle Vorstellung des Konzepts ist für den 2. März 2026 geplant
  • Ein Intel Core Ultra 7 258V und 32 GB LPDDR5x-RAM treiben es an
  • Abnehmbare Controller bieten ein integriertes Mini-Display als Extra
  • Der 48-Wattstunden-Akku könnte bei dem großen Display knapp werden

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