Radikal vertikal: Lenovo bringt All-In-One-PC im 16:18-Format

Lenovo fährt zu CES 2026 nicht nur mit rollbaren Laptop-Displays, einem SteamOS-basierten Handheld-PC und diversen ThinkPads und IdeaPads groß auf. Mit dem ThinkCentre X AIO hat man den weltweit ersten All-In-One-PC präsentiert, der mit einem Display im 16:18-Format aufwartet - und auch als Monitor dienen kann.
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Lenovo wirbt mit KI, Office-Use wohl eher wichtig

Das ThinkCentre X AIO wird, so wie für Lenovo aktuell üblich, vor allem als neuer Formfaktor für die Nutzung von KI-Diensten angepriesen, weshalb der "Monitor mit eingebautem PC" auch über eine 16-Megapixel-Webcam verfügt, die 4K-Auflösung bietet und die Erstellung von Bildern und Videos mittels generativer KI ermöglichen soll.

Die eigentliche Hardware des Geräts ist aber interessanter, weil Lenovo hier ein IPS-Display mit 2560x2880 Pixeln nativer Auflösung und einer Diagonale von 27,6 Zoll verbaut, das nicht etwa primär auf den horizontalen Betrieb ausgelegt ist. Stattdessen ist das Panel höher als breit und soll so vor allem in Office-Szenarien punkten können.
Lenovo ThinkCentre X AIOThinkCentre X AIO ist im 16:18-Format oder ... Lenovo ThinkCentre X AIO... aber im 18:16-Format nutzbar
Vor Ort in Las Vegas wirkt das Panel mit dem 16:18-Format beinahe quadratisch, wobei sich sofort die Frage stellt, wie die Ergonomie im Alltag aussehen soll, wenn das Gerät einfach auf dem Schreibtisch steht, an dem man mit seinem Stuhl arbeiten will. Glücklicherweise hat Lenovo auch daran gedacht und das Display so konzipiert, dass es nicht nur geneigt, sondern auch um 90 Grad gedreht werden kann. Auf diese Weise wechselt man dann in ein traditionelles horizontales Format und muss den Hals nicht mehr so stark strecken.

Lenovo ThinkCentre X AIOLenovo ThinkCentre X AIOLenovo ThinkCentre X AIOLenovo ThinkCentre X AIO

Weil der Lenovo ThinkCentre X AIO auch ermöglicht, externe Geräte anzuschließen, kann er bei Bedarf auch als Monitor für Laptops oder einen weiteren PC dienen, wobei natürlich auch eine geteilte Anzeige der Inhalte von dem Gerät selbst und dem externen System möglich wird. Wer also mit mehreren Rechnern arbeitet, kann das Display in verschiedenen Größen aufteilen, wobei natürlich zu bedenken ist, dass man dabei in der Bildqualität leicht beschränkt ist, da die Auflösung des AIO-Displays nicht überwältigend hoch ist.

Im ThinkCentre X AIO selbst steckt aktuelle High-End-Technik auf Basis von Intels neuen "Panther Lake"-Chips für Notebooks. Konkret wird maximal ein Intel Core Ultra X7 geboten, der mit bis zu 64 Gigabyte LPDDR5x-RAM und einer maximal zwei Terabyte großen SSD kombiniert wird. Das Gerät bietet übrigens gleich zwei interne M.2-Slots mit PCIe-NVMe-Support für SSDs im 2280er-Format.

Zur weiteren Ausstattung gehören vier Harman Kardon Lautsprecher, ein Thunderbolt, ein USB-C-, zwei USB-A- und ein HDMI-2.1-Port auf der Rückseite. An der Seite befinden sich jeweils ein weiterer USB-C- und USB-A-Port sowie ein kombinierter Audioanschluss. Gefunkt wird beim ThinkCentre X AIO übrigens mittels Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0. Nach Angaben von Lenovo-Mitarbeitern auf der CES 2026 wird der "radikal vertikale" AIO-PC ab dem zweiten Quartal des Jahres in Europa zu Preisen ab etwa 1700 Euro in den Markt starten.

Zusammenfassung
  • Lenovos All-In-One-PC ThinkCentre X mit ungewöhnlichem 16:18-Format
  • 27,6-Zoll IPS-Display mit 2560x2880 Pixeln für bessere Office-Nutzung
  • Kann um 90 Grad gedreht werden und als externer Monitor dienen
  • Ausgestattet mit Intel Panther Lake-Chips und bis zu 64 GB RAM
  • Harman Kardon Lautsprecher und umfangreiche Anschlussoptionen
  • Marktstart im zweiten Quartal 2026 zu Preisen ab etwa 1700 Euro

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