Kunst statt einer schwarzen Fläche:
LG kündigt eigenen Art-TV an
Der Markt für sogenannte "Art-TVs", also Fernseher, die sich im ausgeschalteten Zustand wie ein Kunstwerk in den Wohnraum einfügen sollen, bekommt weiteren Zuwachs. LG eifert in diesem Bereich nun seinem großen Konkurrenten Samsung nach.
Kern des Konzepts ist der bereits Anfang des Jahres eingeführte Dienst Gallery+. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform, die tausende Bildinhalte bereitstellt, von klassischen und modernen Kunstwerken über stimmungsvolle Film- und Naturmotive bis hin zu Szenen aus Videospielen.
LG Gallery TV
Ähnlich wie bei Samsungs Art Store ist ein kleiner Teil der Inhalte kostenlos verfügbar, während der volle Umfang nur über ein kostenpflichtiges Abonnement freigeschaltet wird. LG positioniert den Gallery TV damit klar als Gerät, das nicht nur zum Fernsehen, sondern auch zur Gestaltung des Wohnraums gedacht ist.
Der Verzicht auf OLED dürfte auch praktische Gründe haben: Zwar bietet die Technologie eine besonders hohe Bildqualität, doch bei der dauerhaften Anzeige eines statischen Motivs besteht das Risiko von Einbrenneffekten. Für einen Fernseher, der stunden- oder tagelang dasselbe Kunstbild zeigen soll, ist Mini-LED daher die robustere Lösung.
Optisch orientiert sich LG an der Konkurrenz und legt dem Gallery TV einen Rahmen bei. Standardmäßig ist dieser in Weiß gehalten, optional soll ein Rahmen in Holzoptik erhältlich sein. Zum Marktstart wird der Fernseher in den Größen 55 und 65 Zoll angeboten. Preise oder ein konkreter Veröffentlichungstermin wurden bislang noch nicht bekannt gegeben.
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Siehe auch:
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Nachdem Samsung mit "The Frame" lange Zeit den Ton angab und zuletzt auch Hersteller wie TCL und Hisense eigene Modelle vorgestellt haben, zieht nun LG nach. Der südkoreanische Elektronikkonzern hat offiziell den neuen LG Gallery TV angekündigt.Kern des Konzepts ist der bereits Anfang des Jahres eingeführte Dienst Gallery+. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform, die tausende Bildinhalte bereitstellt, von klassischen und modernen Kunstwerken über stimmungsvolle Film- und Naturmotive bis hin zu Szenen aus Videospielen.
LG Gallery TV
Ähnlich wie bei Samsungs Art Store ist ein kleiner Teil der Inhalte kostenlos verfügbar, während der volle Umfang nur über ein kostenpflichtiges Abonnement freigeschaltet wird. LG positioniert den Gallery TV damit klar als Gerät, das nicht nur zum Fernsehen, sondern auch zur Gestaltung des Wohnraums gedacht ist.
Verzicht auf OLED
Wichtig ist die Abgrenzung zur bekannten G-Serie von LG. Obwohl diese früher ebenfalls unter dem Namen "Gallery Series" vermarktet wurde, handelt es sich beim neuen Gallery TV um ein eigenständiges Produkt. Technisch setzt LG hier auf ein Mini-LED-Panel statt auf OLED. Der Hersteller spricht von einer speziell entwickelten Bildschirmoberfläche, die Blendungen reduziert und Spiegelungen minimiert, um den Eindruck eines echten Bildes an der Wand zu verstärken. Wahrscheinlich kommt dabei eine matte Beschichtung zum Einsatz. Details zur Hintergrundbeleuchtung nennt LG bislang nicht, allerdings nutzen vergleichbare Art-TVs in der Regel eine seitliche LED-Beleuchtung.Der Verzicht auf OLED dürfte auch praktische Gründe haben: Zwar bietet die Technologie eine besonders hohe Bildqualität, doch bei der dauerhaften Anzeige eines statischen Motivs besteht das Risiko von Einbrenneffekten. Für einen Fernseher, der stunden- oder tagelang dasselbe Kunstbild zeigen soll, ist Mini-LED daher die robustere Lösung.
Optisch orientiert sich LG an der Konkurrenz und legt dem Gallery TV einen Rahmen bei. Standardmäßig ist dieser in Weiß gehalten, optional soll ein Rahmen in Holzoptik erhältlich sein. Zum Marktstart wird der Fernseher in den Größen 55 und 65 Zoll angeboten. Preise oder ein konkreter Veröffentlichungstermin wurden bislang noch nicht bekannt gegeben.
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Zusammenfassung
- LG kündigt neuen Gallery TV als Konkurrenz zu Samsungs 'The Frame' an
- Plattform Gallery+ stellt tausende digitale Kunstwerke und Motive bereit
- Kostenloses Basisangebot und Premium-Inhalte durch Abonnement erhältlich
- Technisch setzt der Gallery TV auf Mini-LED statt OLED gegen Einbrenneffekte
- Spezielle Bildschirmoberfläche reduziert Blendungen für echten Kunstwerk-Look
- Erhältlich mit weißem Standardrahmen oder optionalem Rahmen in Holzoptik
- Zum Marktstart in 55 und 65 Zoll verfügbar, Preise noch nicht bekannt
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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