Kunde erhält Steine statt RTX 5080, Verkäufer verweigert Erstattung
Ein Hardware-Enthusiast erlebte eine böse Überraschung: Statt der bestellten GeForce RTX 5080 für über 1.000 Euro befanden sich nur Steine im Karton. Der Händler verweigert die Rückerstattung. Der Vorfall zeigt die Risiken beim Versand teurer Elektronik auf.
Ein Kunde, der eine neue Asus TUF Gaming GeForce RTX 5080 bei der großen Handelskette Best Buy erworben hatte, fand nach dem Öffnen des Pakets keine High-End-Grafikkarte vor. Stattdessen enthielt der Karton lediglich vier in Luftpolsterfolie verpackte Steine. Der finanzielle Schaden für den Käufer beläuft sich auf 1.200 US-Dollar (etwa 1000 Euro). Besonders brisant ist in diesem Fall jedoch die Reaktion des Händlers, der eine Erstattung des Kaufpreises nach einer internen Untersuchung ablehnt.
Daraufhin meldete der Geschädigte den Vorfall umgehend dem Kundenservice von Best Buy. Zunächst sei ihm ein Ersatzgerät zugesichert worden. Wenige Tage später erhielt er jedoch die Nachricht, dass der Händler nach Abschluss seiner Untersuchung weder die Karte ersetzen noch das Geld erstatten werde. Das Unternehmen sehe die Verantwortung offenbar nicht bei sich, da das Versandgewicht beim Ausgang korrekt protokolliert worden sei.
Im Karton befanden sich statt der bezahlten Nvidia GeForce RTX 5080 nur Steine
Für den Käufer ist der Nachweis in solchen Situationen äußerst schwierig. Da der Händler den Versand als korrekt protokolliert ansieht und die Gewichtsdaten der Logistiker wegen der eingelegten Ersatzgewichte oft übereinstimmen, steht Aussage gegen Aussage. Händler vermuten in solchen Szenarien, dass der Kunde selbst den Betrug begeht, um Ware und Geld zu behalten. Dem Geschädigten bleibt dann nur der Weg über eine Rückbuchung der Zahlung. Das ist jedoch riskant, da viele Händler daraufhin das Konto des Kunden permanent sperren und ihn für zukünftige Käufe auf eine schwarze Liste setzen.
Noch sicherer ist die Abholung im Ladengeschäft, wenn möglich. Dort kann die Ware direkt vor Ort im Beisein eines Mitarbeiters geprüft werden. Werden teure Komponenten ohne neutralen Umkarton versandt, steigt das Risiko eines Diebstahls auf dem Transportweg signifikant, da der Wert der Sendung für Dritte sofort ersichtlich ist. Kunden sollten bei der Bestellung daher immer die Option für eine zusätzliche Händler-Umverpackung auswählen, wenn eine solche angeboten wird.
Was meint ihr zu diesem Fall? Habt ihr beim Hardware-Kauf schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht oder holt ihr eure Hardware grundsätzlich im Laden? Wir freuen uns auf eure Berichte in den Kommentaren!
Siehe auch:
Steine statt Silizium
Betrügereien mit hochpreisigen Grafikkarten und anderer Computer-Hardware sind inzwischen ein weitverbreitetes Problem. Selbst über große Händler wie Amazon werden manipulierte Kartons verschickt und Käufer erleben beim Auspacken reihenweise eine böse Überraschung. Ein aktueller Fall aus den USA sorgt jetzt erneut für Aufsehen und verdeutlicht die Gefahren beim Versand teurer Komponenten.Ein Kunde, der eine neue Asus TUF Gaming GeForce RTX 5080 bei der großen Handelskette Best Buy erworben hatte, fand nach dem Öffnen des Pakets keine High-End-Grafikkarte vor. Stattdessen enthielt der Karton lediglich vier in Luftpolsterfolie verpackte Steine. Der finanzielle Schaden für den Käufer beläuft sich auf 1.200 US-Dollar (etwa 1000 Euro). Besonders brisant ist in diesem Fall jedoch die Reaktion des Händlers, der eine Erstattung des Kaufpreises nach einer internen Untersuchung ablehnt.
Verkäufer verdächtigt Kunden
Das Paket wurde laut dem Käufer GnarDead auf Reddit am 25. November bestellt und drei Tage später zugestellt. Bereits bei der Annahme der Sendung fielen Unstimmigkeiten auf. Die teure Hardware wurde nicht in einem neutralen Umkarton versandt. Stattdessen klebten die Versandetiketten direkt auf der bunten Verkaufsverpackung. Das machte den wertvollen Inhalt für jeden in der Logistikkette sofort erkennbar. Zudem sei das Sicherheitssiegel der Box offensichtlich manipuliert gewesen, was der Empfänger jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkte.Daraufhin meldete der Geschädigte den Vorfall umgehend dem Kundenservice von Best Buy. Zunächst sei ihm ein Ersatzgerät zugesichert worden. Wenige Tage später erhielt er jedoch die Nachricht, dass der Händler nach Abschluss seiner Untersuchung weder die Karte ersetzen noch das Geld erstatten werde. Das Unternehmen sehe die Verantwortung offenbar nicht bei sich, da das Versandgewicht beim Ausgang korrekt protokolliert worden sei.
Im Karton befanden sich statt der bezahlten Nvidia GeForce RTX 5080 nur Steine
Gewichtsmanipulation und Diebstahl
Vorfälle mit manipulierten Paketen sind mittlerweile bedauerlicherweise keine Einzelfälle mehr. Betrüger nutzen oft Gegenstände wie Steine, Sand oder Metall, um das Gewicht des Pakets exakt dem des Originalprodukts anzugleichen. Das dient dazu, automatische Waagen in den Logistikzentren zu täuschen, die Abweichungen im Versandgewicht erkennen sollen. Da moderne Grafikkarten durch ihre massiven Kühllösungen ein hohes Eigengewicht aufweisen, müssen Diebe entsprechend schwere Ersatzmaterialien verwenden.Für den Käufer ist der Nachweis in solchen Situationen äußerst schwierig. Da der Händler den Versand als korrekt protokolliert ansieht und die Gewichtsdaten der Logistiker wegen der eingelegten Ersatzgewichte oft übereinstimmen, steht Aussage gegen Aussage. Händler vermuten in solchen Szenarien, dass der Kunde selbst den Betrug begeht, um Ware und Geld zu behalten. Dem Geschädigten bleibt dann nur der Weg über eine Rückbuchung der Zahlung. Das ist jedoch riskant, da viele Händler daraufhin das Konto des Kunden permanent sperren und ihn für zukünftige Käufe auf eine schwarze Liste setzen.
Vorsicht beim Kauf
Experten raten angesichts der gehäuften Diebstähle zu erhöhter Vorsicht. Eine effektive Methode zur Beweissicherung ist das Filmen des gesamten Auspackvorgangs in einer ungeschnittenen Aufnahme. Dabei sollten die Versandlabels, der Zustand der Siegel und das Öffnen des Pakets deutlich zu sehen sein.Noch sicherer ist die Abholung im Ladengeschäft, wenn möglich. Dort kann die Ware direkt vor Ort im Beisein eines Mitarbeiters geprüft werden. Werden teure Komponenten ohne neutralen Umkarton versandt, steigt das Risiko eines Diebstahls auf dem Transportweg signifikant, da der Wert der Sendung für Dritte sofort ersichtlich ist. Kunden sollten bei der Bestellung daher immer die Option für eine zusätzliche Händler-Umverpackung auswählen, wenn eine solche angeboten wird.
Was meint ihr zu diesem Fall? Habt ihr beim Hardware-Kauf schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht oder holt ihr eure Hardware grundsätzlich im Laden? Wir freuen uns auf eure Berichte in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Hardware-Enthusiast erhielt Steine statt einer GeForce RTX 5080
- Händler verweigerte nach interner Untersuchung Erstattung des Kaufpreises
- Das Paket wurde ohne neutralen Umkarton mit Etiketten direkt auf der Box versandt
- Betrüger nutzen Steine, um exaktes Originalgewicht zu simulieren
- Für Käufer ist der Nachweis des Betrugs in solchen Situationen äußerst schwierig
- Experten empfehlen das Filmen des gesamten Auspackprozesses zur Beweissicherung
- Die Abholung im Ladengeschäft bietet die sicherste Option beim Hardware-Kauf
Siehe auch:
- Wegen Speicherengpässen: Nvidia GeForce RTX 50 Super gestrichen?
- Verrückte GPU-Mod: Nutzer bastelt aus seiner RTX 5080 ein Skateboard
- Kunden schmähen GeForce RTX 5060 Ti 8 GB: Nvidia pusht 16 GB-Modell
- MSI dementiert Beteiligung an illegalen RTX 5090-China-Lieferungen
- Nichts hilft: Nvidia RTX 5090 schmilzt trotz Sicherheitssteckern
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