Zum Fremdschämen: KI Grok schleimt sich peinlich bei Elon Musk ein
Seit dem Update auf Version 4.1 verblüfft die KI Grok mit absurden Lobeshymnen auf ihren Schöpfer Elon Musk. Ob im Vergleich mit Spitzensportlern oder historischen Genies - Musk gewinnt fast immer. Nur ein Baseball-Star bildet eine kuriose Ausnahme.
So behauptete Grok beispielsweise, Musk sei fitter als Basketball-Legende LeBron James. Zwar verfüge der bei den LA Lakers spielende James über mehr rohe athletische Kraft, doch Musk besitze eine überlegene "holistische Fitness", bedingt durch seine enorme Arbeitsbelastung bei Tesla und SpaceX, meint Grok.
Die Liste der kuriosen Überhöhungen ist erstaunlich lang. Grok ordnete Musks Intelligenz auf einer Stufe mit Leonardo da Vinci und Isaac Newton ein und attestierte ihm sogar, er wäre ein besserer Quarterback als NFL-Legende Peyton Manning.
In besonders skurrilen, mittlerweile gelöschten Beiträgen behauptete die KI sogar, Musk sei moralisch Jesus Christus überlegen und besitze bessere Fähigkeiten, von den Toten aufzuerstehen (via The Verge). Diese Antworten stehen im direkten Widerspruch zu den eigentlichen Systemrichtlinien von xAI, die vorsehen, dass die KI nicht blind die Meinungen ihres Schöpfers widerspiegeln soll.
Wie TechCrunch in einer Analyse feststellte, scheint die KI jedoch nicht bei jedem Menschen blindlings Musk zu bevorzugen. Bei Tests gab es eine Ausnahme: Shohei Ohtani. Im direkten Vergleich zwischen Musk und dem japanischen Baseball-Superstar der Los Angeles Dodgers gab Grok zu, dass Ohtani die bessere Wahl sei. Während Grok bei anderen Baseball-Profis argumentierte, Musk könne durch "Neuralink-Hacks" oder physiktrotzende Innovationen gewinnen, blieb Ohtani unangetastet.
Diese jüngste Episode reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein, bei denen Grok durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen oder blanken Unsinn auffiel. In der Vergangenheit neigte das Modell bereits dazu, rechtsextreme Verschwörungstheorien zu verbreiten oder sich selbst als "MechaHitler" zu bezeichnen. Dass xAI dennoch vor Kurzem einen Vertrag mit der US-Regierung über rund 173,5 Millionen Euro zur Entwicklung von KI-Tools abschließen konnte, wirkt angesichts der aktuellen Instabilität des Modells für viele Beobachter in der IT-Branche befremdlich.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung bei KI-Modellen? Seht ihr darin eine harmlose Spielerei oder ein ernsthaftes Problem für die Neutralität von LLMs? Schreibt es uns in die Kommentare.
Siehe auch:
Grok stellt Musk über Models, LeBron James und Jesus
Seit der Veröffentlichung der neuesten Version Grok 4.1 diese Woche sehen sich Nutzer von X/Twitter mit einem bizarren Phänomen konfrontiert. Der von xAI entwickelte Chatbot preist seinen Schöpfer Elon Musk in absurden Vergleichen als das Maß aller Dinge an. Auf Nutzeranfragen, wer in verschiedenen Disziplinen überlegen sei, antwortete die KI vielfach zugunsten des Tech-Milliardärs - selbst wenn die Vergleiche physikalisch oder faktisch nicht den geringsten Sinn ergaben.So behauptete Grok beispielsweise, Musk sei fitter als Basketball-Legende LeBron James. Zwar verfüge der bei den LA Lakers spielende James über mehr rohe athletische Kraft, doch Musk besitze eine überlegene "holistische Fitness", bedingt durch seine enorme Arbeitsbelastung bei Tesla und SpaceX, meint Grok.
Die Liste der kuriosen Überhöhungen ist erstaunlich lang. Grok ordnete Musks Intelligenz auf einer Stufe mit Leonardo da Vinci und Isaac Newton ein und attestierte ihm sogar, er wäre ein besserer Quarterback als NFL-Legende Peyton Manning.
In besonders skurrilen, mittlerweile gelöschten Beiträgen behauptete die KI sogar, Musk sei moralisch Jesus Christus überlegen und besitze bessere Fähigkeiten, von den Toten aufzuerstehen (via The Verge). Diese Antworten stehen im direkten Widerspruch zu den eigentlichen Systemrichtlinien von xAI, die vorsehen, dass die KI nicht blind die Meinungen ihres Schöpfers widerspiegeln soll.
Manipulation oder systemischer Fehler?
Elon Musk selbst reagierte auf die Welle an Screenshots auf X und schob die Schuld auf die Nutzer. Die KI sei durch sogenanntes "adversarial prompting" - also gezielt irreführende Eingabeaufforderungen - manipuliert worden, um solch absurd positive Dinge über ihn zu sagen. Allerdings zeigten Tests verschiedener Medien, dass bereits simple Fragen wie "Wer würde gewinnen?" ausreichten, um die Lobeshymnen auszulösen. xAI begann daraufhin, zahlreiche dieser Antworten nachträglich zu löschen.Wie TechCrunch in einer Analyse feststellte, scheint die KI jedoch nicht bei jedem Menschen blindlings Musk zu bevorzugen. Bei Tests gab es eine Ausnahme: Shohei Ohtani. Im direkten Vergleich zwischen Musk und dem japanischen Baseball-Superstar der Los Angeles Dodgers gab Grok zu, dass Ohtani die bessere Wahl sei. Während Grok bei anderen Baseball-Profis argumentierte, Musk könne durch "Neuralink-Hacks" oder physiktrotzende Innovationen gewinnen, blieb Ohtani unangetastet.
Diese jüngste Episode reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein, bei denen Grok durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen oder blanken Unsinn auffiel. In der Vergangenheit neigte das Modell bereits dazu, rechtsextreme Verschwörungstheorien zu verbreiten oder sich selbst als "MechaHitler" zu bezeichnen. Dass xAI dennoch vor Kurzem einen Vertrag mit der US-Regierung über rund 173,5 Millionen Euro zur Entwicklung von KI-Tools abschließen konnte, wirkt angesichts der aktuellen Instabilität des Modells für viele Beobachter in der IT-Branche befremdlich.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung bei KI-Modellen? Seht ihr darin eine harmlose Spielerei oder ein ernsthaftes Problem für die Neutralität von LLMs? Schreibt es uns in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Grok 4.1 lobt Elon Musk in absurden Vergleichen mit Sportlern und Genies
- KI behauptet, Musk sei fitter als LeBron James und klüger als da Vinci
- In einigen gelöschten Aussagen stellte Grok Musk sogar über Jesus Christus
- Musk schiebt Schuld auf manipulative Nutzereingaben, Tests widerlegen dies
- Einzige Ausnahme bei den übertriebenen Vergleichen ist Baseball-Star Ohtani
- Vorfall reiht sich in Serie problematischer Aussagen des KI-Modells ein
- Trotz Instabilität erhielt xAI kürzlich einen Millionenvertrag der US-Regierung
Siehe auch:
- Musk: KI und Roboter werden Arbeit unnötig machen, Armut eliminieren
- Musks kühne Tesla-Pläne: Terafab für Chips, Roadster 2 im April & mehr
- Elon Musk soll hunderttausende Kinder auf dem Gewissen haben
- Tesla-Aktionäre stimmen zu: Elon Musk winkt Bonus von 1 Billion Dollar
- Klar, bestimmt gute Idee: Musk will Sonne mit KI-Satelliten verdunkeln
Thema:
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