Nach Concord-Flop: Sony will auf starke Singleplayer-Spiele setzen
Mit Live Service Multiplayer-Spielen lässt sich potenziell deutlich mehr Geld verdienen als mit Singleplayer-Titeln. Nach dem Desaster rund um das gefloppte Concord will man bei Sony in Zukunft deshalb auch weiter in Einzelspieler-Erfahrungen wie God of War oder Horizon investieren.
Sicherlich nicht zu diesem positiven Ergebnis beigetragen hatte Concord. Der Start des Live-Service-Spiels geriet zu einem der größten Reinfälle der PS5-Ära und riss ein riesiges Loch in Sonys Kassen. Aufgrund des geringen Interesses der Spielerschaft nahm man den Shooter nach nur zwei Wochen sogar wieder vom Markt und schloss kurz darauf das Entwicklerstudio Firewalk.
In der Vergangenheit hatte es immer wieder Stimmen aus der Spiele-Industrie gegeben, die behaupteten, Singleplayer-Titel seien ein Auslaufmodell. Das dem jedoch nicht so ist, zeigen jetzt einmal mehr Sonys aktuelle Geschäftszahlen.
Siehe auch:
Sony legt Geschäftszahlen vor
Gerade hat Sony seinen Finanzreport für das vergangene Quartal veröffentlicht. Wieder einmal ist der Spielsektor der mit Abstand erfolgreichste Geschäftsbereich des Unternehmens. So stiegen die Betriebseinnahmen im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um gigantische 184 Prozent auf 138,8 Billionen Yen (ca. 848 Millionen Euro).Sicherlich nicht zu diesem positiven Ergebnis beigetragen hatte Concord. Der Start des Live-Service-Spiels geriet zu einem der größten Reinfälle der PS5-Ära und riss ein riesiges Loch in Sonys Kassen. Aufgrund des geringen Interesses der Spielerschaft nahm man den Shooter nach nur zwei Wochen sogar wieder vom Markt und schloss kurz darauf das Entwicklerstudio Firewalk.
Titel für Solo-Spieler feiern Erfolge
Deutlich mehr Erfolg hatte man hingegen mit Singleplayer-Titeln. So verkaufte sich etwa Astro Bot innerhalb der ersten neun Wochen bereits 1,5 Millionen Mal. Zudem konnte das Spiel sogar neue Nutzer in bestimmten demografischen Segmenten für Sony hinzugewinnen.Wir beabsichtigen, während der aktuellen mittelfristigen Planungsperiode ein optimales Titelportfolio aufzubauen, das Einzelspieler-Spiele, die unsere Stärke sind und die aufgrund unserer bewährten IP eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, ein Hit zu werden, mit Live-Service-Spielen kombiniert, die nach oben streben, während sie bei der Veröffentlichung ein gewisses Risiko bedeuten.
Weitere Spiele in Planung
Sony wird sich also in Zukunft auf die Produktion hochwertiger Singleplayer-Titel konzentrieren, während man versucht, den Live-Service-Prozess zu verbessern, um ein erneutes Desaster wie das bei Concord zu verhindern. Zu den bereits angekündigten Spielen für Solo-Gamer zählen unter anderem Ghost of Yotei und Death Stranding 2: On the Beach. Zudem könnten in den nächsten Jahren auch weitere Teile der God of War- und Horizon-Reihe erscheinen.In der Vergangenheit hatte es immer wieder Stimmen aus der Spiele-Industrie gegeben, die behaupteten, Singleplayer-Titel seien ein Auslaufmodell. Das dem jedoch nicht so ist, zeigen jetzt einmal mehr Sonys aktuelle Geschäftszahlen.
Zusammenfassung
- Sony legt aktuelle Quartalszahlen vor
- Spielsektor ist Sonys erfolgreichster Geschäftsbereich
- Live-Service-Titel Concord floppte, Entwicklerstudio wurde geschlossen
- Astro Bot: Singleplayer-Spiel mit 1,5 Millionen Verkäufen in neun Wochen
- Sony will starke Singleplayer-Titel mit Live-Service-Spielen kombinieren
- Geplante Solo-Spiele: Ghost of Yotei und Death Stranding 2
- Mögliche Fortsetzungen von God of War und Horizon
- Sonys Zahlen widerlegen These vom 'Singleplayer-Auslaufmodell'
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