Rockstar-Mitgründer: Deshalb kann Grand Theft Auto nur in USA spielen
Dan Houser, der Mitgründer von Rockstar Games, erklärt, warum Grand Theft Auto nie (wieder) in London oder anderen internationalen Schauplätzen spielen wird. Houser sieht Waffen und die amerikanische Kultur als unverzichtbare Elemente der Serie an.
Besonders zwei Faktoren seien entscheidend für das typische GTA-Erlebnis: die Verfügbarkeit von Waffen und die Größer-als-das-Leben-Charaktere, die typisch für die amerikanische Popkultur sind. Grand Theft Auto sei so stark von amerikanischer Kultur geprägt, dass ein Umzug in andere Länder das Spielerlebnis fundamental verändern würde.
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In seinem mehrstündigen Gespräch mit Lex Fridman erläuterte Houser, dass Miami, New York und Los Angeles ideale Schauplätze für GTA-Spiele seien, weil sie allesamt eine Schmelztiegel-Atmosphäre böten. Glanz, Glamour, Unterwelt, Einwanderer und enormer Reichtum existierten dort nebeneinander. Das mache sie zu perfekten Kulissen für das, was Houser als "psychotische Version eines Dickens-Romans" beschreibt.
Housers Haltung ähnelt der von Bethesda-Entwicklungschef Todd Howard, der ebenfalls erklärt hat, dass die Fallout-Serie niemals die USA verlassen wird, da die "amerikanische Naivität" zu wichtig für den Ton der Spiele sei. Beide Entwickler sehen ihre Serien als untrennbar mit der amerikanischen Identität verbunden.
Was haltet ihr von Housers Begründung? Sollte GTA trotzdem mal internationale Schauplätze erkunden oder ist die amerikanische DNA der Serie unverzichtbar?
Siehe auch:
Waffen und Americana sind unverzichtbar
Dan Houser, Mitgründer von Rockstar Games, hat erklärt, warum die Grand Theft Auto-Serie niemals die Vereinigten Staaten als Schauplatz verlassen wird. Trotz jahrelanger Fan-Wünsche nach einem vollwertigen GTA-Spiel in London oder anderen Städten außerhalb der USA bleibt die Serie fest in amerikanischen Gefilden verwurzelt. Der ehemalige Chefautor und kreative Kopf hinter den ikonischen Spielen begründet das mit der tiefen Verwurzelung der Serie in der amerikanischen Kultur.Besonders zwei Faktoren seien entscheidend für das typische GTA-Erlebnis: die Verfügbarkeit von Waffen und die Größer-als-das-Leben-Charaktere, die typisch für die amerikanische Popkultur sind. Grand Theft Auto sei so stark von amerikanischer Kultur geprägt, dass ein Umzug in andere Länder das Spielerlebnis fundamental verändern würde.
Auf YouTube ansehenIn seinem mehrstündigen Gespräch mit Lex Fridman erläuterte Houser, dass Miami, New York und Los Angeles ideale Schauplätze für GTA-Spiele seien, weil sie allesamt eine Schmelztiegel-Atmosphäre böten. Glanz, Glamour, Unterwelt, Einwanderer und enormer Reichtum existierten dort nebeneinander. Das mache sie zu perfekten Kulissen für das, was Houser als "psychotische Version eines Dickens-Romans" beschreibt.
London-Ausflug bleibt Experiment
Rockstar hatte bereits 1999 mit GTA London 1969 ein Experiment gewagt - allerdings nur als Erweiterungspaket für die ursprüngliche "Top-Down"-Version. Das Londoner Setting mit seinen bunten Minis, Miniröcken und der Mod-Kultur der Swinging Sixties war laut Houser "ziemlich niedlich und lustig", aber eben nur als erste Erweiterung geeignet. Das Hauptproblem bei der gewünschten Rückkehr London-Setting sieht Houser entsprechend in der begrenzten Verfügbarkeit von Schusswaffen in Großbritannien.Grand Theft Auto 6: Rockstar Games zeigt den zweiten Trailer
GTA 6 bleibt amerikanisch
Der Trend setzt sich mit Grand Theft Auto 6 fort, das im fiktiven US-Bundesstaat Leonida angesiedelt ist - einer Neuinterpretation Floridas. Die bisherigen Trailer zeigen erneut die typische Parodie der amerikanischen Kultur, die seit Jahrzehnten das Markenzeichen der Serie darstellt.Housers Haltung ähnelt der von Bethesda-Entwicklungschef Todd Howard, der ebenfalls erklärt hat, dass die Fallout-Serie niemals die USA verlassen wird, da die "amerikanische Naivität" zu wichtig für den Ton der Spiele sei. Beide Entwickler sehen ihre Serien als untrennbar mit der amerikanischen Identität verbunden.
Was haltet ihr von Housers Begründung? Sollte GTA trotzdem mal internationale Schauplätze erkunden oder ist die amerikanische DNA der Serie unverzichtbar?
Zusammenfassung
- Dan Houser erklärt, warum GTA nur in den USA spielen kann und wird
- Waffen und amerikanische Kultur sind laut Houser unverzichtbare GTA-Elemente
- Miami, New York und Los Angeles bieten ideale Schauplätze als Schmelztiegel
- GTA London 1969 war nur eine Erweiterung mit begrenztem Waffenzugang
- GTA 6 setzt den USA-Trend mit dem fiktiven Bundesstaat Leonida fort
- Ähnlich wie Fallout ist GTA untrennbar mit amerikanischer Identität verbunden
Siehe auch:
- Take-Two-Chef: Grand Theft Auto 6 wird nicht (mehr) verschoben
- GTA 6: Zweiter Trailer für den neuen Teil von Grand Theft Auto ist da
- Grand Theft Auto 6: Genaueres Release-Fenster für GTA 6 steht fest
- GTA 6: Auch Konkurrenten freuen sich schon auf Grand Theft Auto 6
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Thema:
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