Milliarden-Betrug? Rapper beschuldigt Spotify der Manipulation
Rapper RBX verklagt Spotify wegen mutmaßlich milliardenfacher Streaming-Manipulation zugunsten von Drake. Die Sammelklage wirft der Plattform vor, bewusst wegzuschauen, während Bots die Hörerzahlen künstlich aufblähen.
RBX, mit bürgerlichem Namen Eric Dwayne Collins, behauptet, dass zwischen Januar 2022 und September 2025 ein erheblicher Anteil von Drakes etwa 37 Milliarden Streams auf Spotify unecht gewesen sei und das Werk eines weitreichenden Bot-Netzwerks zu sein scheine. Drake wird dabei nicht beschuldigt, selbst Streams manipuliert zu haben, sondern gilt lediglich als Nutznießer des weitverbreiteten Betrugs.
Zusätzlich zeigten sich laut der Klage ungewöhnliche Hörverhalten bei den verdächtigen Streams. Die angeblich betrügerischen Drake-Streams allein sollen andere Künstler hunderte Millionen Dollar gekostet haben. Das liegt am Auszahlungsmodell von Spotify: Die Plattform zahlt Künstler nach einem System aus, bei dem alle Streams zusammengefasst und Tantiemen basierend auf dem Anteil eines Künstlers am gesamten Streaming-Markt ausgezahlt werden. Wenn ein Künstler Bots oder andere betrügerische Methoden nutzt, um seine Stream-Anzahl künstlich zu erhöhen, erhält er einen unfair größeren Anteil am Tantiemen-Pool und verwässert die Ausschüttungen für legitime Streams.
Die Klage konzentriert sich hauptsächlich auf Spotifys angebliche Unfähigkeit oder Unwilligkeit, Betrug zu überwachen. RBX bezeichnet Spotifys Bemühungen zur Betrugsbekämpfung als "nicht mehr als Schaufensterdekoration, bestenfalls unzureichend". Streaming-Betrug ist aber wohlgemerkt ein branchenweites Problem, das nicht nur Spotify betrifft, sondern alle großen Musik-Streaming-Plattformen.
Die Vorwürfe sind insofern bemerkenswert, als Drake selbst Universal Music Group beschuldigt hatte, mit Spotify und anderen Plattformen Streaming-Betrug zu begehen, um Kendrick Lamars Diss-Track "Not Like Us" (gegen Drake) künstlich zu pushen. Seine Verleumdungsklage gegen das Label wurde im Oktober abgewiesen, Drake legt derzeit Berufung gegen die Entscheidung ein.
Was meint ihr zu diesen schwerwiegenden Vorwürfen gegen Spotify? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Vorwurf: Milliardenschwerer Betrug auf Spotify
Eine neue Sammelklage gegen Spotify wirft der Streaming-Plattform vor, massive Streaming-Manipulation zu dulden, wobei der Hip-Hop-Künstler Drake besonders von Milliarden künstlicher Streams profitiert haben soll. Der Rapper RBX, der auch Snoop Doggs Cousin ist, behauptet, dass Spotify bei der massiven Streaming-Manipulation auf der Plattform "nur zu gerne wegschaut" und anderen Künstlern Tantiemen entzogen werden.RBX, mit bürgerlichem Namen Eric Dwayne Collins, behauptet, dass zwischen Januar 2022 und September 2025 ein erheblicher Anteil von Drakes etwa 37 Milliarden Streams auf Spotify unecht gewesen sei und das Werk eines weitreichenden Bot-Netzwerks zu sein scheine. Drake wird dabei nicht beschuldigt, selbst Streams manipuliert zu haben, sondern gilt lediglich als Nutznießer des weitverbreiteten Betrugs.
Verdächtige Streaming-Muster entdeckt
Wie das Musikmagazin Rolling Stone berichtet, führt die Klage konkrete Beispiele für verdächtige Aktivitäten an. So sollen über einen Vier-Tage-Zeitraum 2024 mindestens 250.000 Streams von Drakes Song "No Face" aus der Türkei stammen, aber durch koordinierte VPN-Nutzung fälschlicherweise dem Vereinigten Königreich zugeordnet worden sein, um ihre Herkunft zu verschleiern.Zusätzlich zeigten sich laut der Klage ungewöhnliche Hörverhalten bei den verdächtigen Streams. Die angeblich betrügerischen Drake-Streams allein sollen andere Künstler hunderte Millionen Dollar gekostet haben. Das liegt am Auszahlungsmodell von Spotify: Die Plattform zahlt Künstler nach einem System aus, bei dem alle Streams zusammengefasst und Tantiemen basierend auf dem Anteil eines Künstlers am gesamten Streaming-Markt ausgezahlt werden. Wenn ein Künstler Bots oder andere betrügerische Methoden nutzt, um seine Stream-Anzahl künstlich zu erhöhen, erhält er einen unfair größeren Anteil am Tantiemen-Pool und verwässert die Ausschüttungen für legitime Streams.
Die Klage konzentriert sich hauptsächlich auf Spotifys angebliche Unfähigkeit oder Unwilligkeit, Betrug zu überwachen. RBX bezeichnet Spotifys Bemühungen zur Betrugsbekämpfung als "nicht mehr als Schaufensterdekoration, bestenfalls unzureichend". Streaming-Betrug ist aber wohlgemerkt ein branchenweites Problem, das nicht nur Spotify betrifft, sondern alle großen Musik-Streaming-Plattformen.
Spotify weist Vorwürfe zurück
Spotify wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, das Unternehmen profitiere keineswegs von künstlichem Streaming. Die Plattform betont regelmäßig ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Streaming-Betrug und hat in der Vergangenheit bereits Millionen von verdächtigen Streams entfernt.Die Vorwürfe sind insofern bemerkenswert, als Drake selbst Universal Music Group beschuldigt hatte, mit Spotify und anderen Plattformen Streaming-Betrug zu begehen, um Kendrick Lamars Diss-Track "Not Like Us" (gegen Drake) künstlich zu pushen. Seine Verleumdungsklage gegen das Label wurde im Oktober abgewiesen, Drake legt derzeit Berufung gegen die Entscheidung ein.
Was meint ihr zu diesen schwerwiegenden Vorwürfen gegen Spotify? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Rapper RBX reicht Sammelklage gegen Spotify wegen Streaming-Betrugs ein
- Vorwurf: Milliarden gefälschter Streams zugunsten des Rappers Drake
- Manipulierte Streams sollen anderen Künstlern Tantiemen in Millionenhöhe entzogen haben
- Klage benennt konkrete Beispiele verdächtiger Aktivitäten mit Bot-Netzwerken
- Spotify weist Anschuldigungen zurück und betont Maßnahmen gegen Betrug
- Ironischerweise hatte Drake selbst zuvor ähnliche Vorwürfe gegen Universal erhoben
- Streaming-Manipulation gilt als branchenweites Problem aller Musikplattformen
Siehe auch:
- Abstürze am laufenden Band: Spotify-App nur eingeschränkt nutzbar
- Spotify und Co. in ChatGPT: OpenAI unterstützt jetzt universelle Apps
- Spotify-Nutzer können einzelne Songs vom Algorithmus ausschließen
- Spotify-Gründer Daniel Ek tritt als CEO zurück, bleibt aber Chairman
- Spotify entfernt 75 Millionen Spam-Tracks und verschärft KI-Regeln
Thema:
Spotify-Download
Videos zum Thema Spotify
Beliebt im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen