Spotify-Nutzer können einzelne Songs vom Algorithmus ausschließen
Spotify führt eine neue Funktion ein, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre Musikempfehlungen gibt. Ab sofort lassen sich einzelne Songs vom Algorithmus ausschließen - eine von vielen herbeigesehnte Lösung für das Problem ungewollter Wiedergaben.
Das Geschmacksprofil ist Spotifys Interpretation der musikalischen Vorlieben eines Nutzers und basiert auf dem Hörverhalten. Es beeinflusst Empfehlungen wie Discover Weekly und die Startseite sowie personalisierte Funktionen wie Wrapped und Blend. Bisher war es nur möglich, ganze Playlists vom Profil auszuschließen - eine "breite" Lösung, die auch gewünschte Songs betreffen konnte.
Mehr als 81 Prozent der Spotify-Nutzer schätzen die Personalisierung als wichtigste Eigenschaft der Plattform. Diese hohe Bedeutung macht deutlich, warum präzise Empfehlungen entscheidend für die Nutzerzufriedenheit sind. Die bisherige Annahme, dass jeder Stream den Musikgeschmack repräsentiert, stößt bei funktionaler Nutzung an ihre Grenzen - etwa beim Einschlafen mit Entspannungsmusik oder beim Abspielen von Workout-Playlists.
Die Funktion unterscheidet sich von bestehenden Optionen wie "Song ausblenden" oder "Künstler blockieren". Während diese Songs komplett aus Playlists entfernt oder Künstler ganz gesperrt werden, bleibt bei der neuen Funktion die Abspielbarkeit erhalten - nur der Einfluss auf den Algorithmus wird reduziert.
Was haltet ihr von der neuen Spotify-Funktion? Habt ihr schon mal Probleme mit ungewollten Empfehlungen gehabt?
Siehe auch:
Spotify gibt Nutzern mehr Kontrolle
Spotify hat eine neue Funktion eingeführt, die ein altbekanntes Problem der Musik-Personalisierung löst. Nutzer können jetzt einzelne Songs oder auch (schon länger) ganze Playlisten von ihrem Geschmacksprofil ausschließen und damit verhindern, dass zufällige oder ungewollte Wiedergaben oder auch die für Kinder abgespielten Titel ihre Musikempfehlungen dauerhaft beeinflussen. Die Funktion steht ab sofort weltweit für alle Free- und Premium-Nutzer auf Web, Desktop, iOS und Android zur Verfügung.Das Geschmacksprofil ist Spotifys Interpretation der musikalischen Vorlieben eines Nutzers und basiert auf dem Hörverhalten. Es beeinflusst Empfehlungen wie Discover Weekly und die Startseite sowie personalisierte Funktionen wie Wrapped und Blend. Bisher war es nur möglich, ganze Playlists vom Profil auszuschließen - eine "breite" Lösung, die auch gewünschte Songs betreffen konnte.
Problem der algorithmischen Überreaktion
Die neue Granularität löst ein häufiges Problem: Wenn Nutzer aus Neugier einen Song anhören, den sie eigentlich nicht mögen, oder wenn Kinder das Gerät übernehmen und Kinderlieder abspielen, registriert der Algorithmus diese Aktivität als Interesse. Laut einem Spotify-Blogbeitrag führt das dazu, dass ähnliche Musik in den Empfehlungen auftaucht, obwohl sie nicht dem eigentlichen Geschmack entspricht.Mehr als 81 Prozent der Spotify-Nutzer schätzen die Personalisierung als wichtigste Eigenschaft der Plattform. Diese hohe Bedeutung macht deutlich, warum präzise Empfehlungen entscheidend für die Nutzerzufriedenheit sind. Die bisherige Annahme, dass jeder Stream den Musikgeschmack repräsentiert, stößt bei funktionaler Nutzung an ihre Grenzen - etwa beim Einschlafen mit Entspannungsmusik oder beim Abspielen von Workout-Playlists.
Einfache Bedienung, große Wirkung
Die Bedienung ist unkompliziert: Nutzer tippen auf das Drei-Punkte-Menü neben einem Song und wählen "Vom Geschmacksprofil ausschließen". Der Vorgang lässt sich jederzeit rückgängig machen. Ausgeschlossene Songs haben sowohl bei vergangenen als auch zukünftigen Streams weniger Einfluss auf Empfehlungen und Geschmackszusammenfassungen.Die Funktion unterscheidet sich von bestehenden Optionen wie "Song ausblenden" oder "Künstler blockieren". Während diese Songs komplett aus Playlists entfernt oder Künstler ganz gesperrt werden, bleibt bei der neuen Funktion die Abspielbarkeit erhalten - nur der Einfluss auf den Algorithmus wird reduziert.
Was haltet ihr von der neuen Spotify-Funktion? Habt ihr schon mal Probleme mit ungewollten Empfehlungen gehabt?
Zusammenfassung
- Spotify ermöglicht jetzt das Ausschließen einzelner Songs vom Algorithmus
- Nutzer können verhindern, dass zufällige Wiedergaben ihr Profil beeinflussen
- Die Funktion steht weltweit für alle Free- und Premium-Nutzer zur Verfügung
- Mehr als 81 Prozent der Spotify-Nutzer schätzen Personalisierung besonders
- Die Bedienung erfolgt über das Drei-Punkte-Menü neben einem Song
- Ausgeschlossene Songs haben weniger Einfluss auf Empfehlungsalgorithmen
- Anders als bei 'Song ausblenden' bleiben die Titel weiterhin abspielbar
Siehe auch:
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