Rekord: Entwickler schrumpft Windows 7 auf unglaubliche 69 MB
Ein Entwickler demonstriert die Grenzen der Betriebssystem-Optimierung und hat Windows 7 auf nur 69 MB geschrumpft. Die winzige Version von Microsofts OS beeindruckt zwar technisch und bootet, ist aber praktisch nutzlos.
Für eine normale Windows-7-Installation benötigt ein PC mindestens 16 GB Festplattenspeicher bei der 32-Bit-Version oder 20 GB bei der 64-Bit-Variante. XenoPanther, der seine Arbeit auf X präsentierte, hat diese Grenzen jetzt deutlich gesprengt und Windows 7 auf unter 100 MB geschrumpft. Genauer gesagt ist seine Version des Betriebssystems gerade einmal 69 Megabyte groß.
Das Projekt entstand als "Proof of Concept" und ist nicht wirklich als praktisch nutzbares System gedacht. Der Entwickler wollte herausfinden, wie weit man Windows-7-Komponenten entfernen kann, während das System noch bootet. Das Resultat ist technisch bemerkenswert, aber auch ernüchternd. Praktisch nichts kann unter der extrem abgespeckten Version von Windows 7 ausgeführt werden, da kritische Dateien fehlen.
Ironischerweise funktioniert als eine der wenigen Dinge ausgerechnet die Aktivierungsüberprüfung noch. Die Meldung "Diese Kopie von Windows ist nicht echt" erscheint weiterhin. XenoPanther kommentierte diesen Umstand scherzhaft mit den Worten, dass zumindest die Authentifizierung noch intakt sei.
Laut dem Entwickler müssen Nutzer fehlende Systemdateien manuell hinzufügen, um selbst einfachste Programme zum Laufen zu bringen. Wichtige Bibliotheken wie Common Dialog und Control-Komponenten fehlen vollständig, was die meisten Anwendungen am Start hindert. Selbst der Windows Explorer ist nicht funktionsfähig, da wesentliche Shell-Komponenten entfernt wurden.
Sogar Microsoft experimentierte zeitweise mit kleineren Systemgrößen. 2015 zeigte das Unternehmen eine Version von Windows Server mit der Bezeichnung "Nano Server", die nur 400 MB Festplattenspeicher verbrauchte. Später stellte Microsoft auf ein Nano Server Base Container Image um, das weniger als 300 MB wog. Diese Ansätze zielten jedoch auf spezielle Serveranwendungen ab, nicht auf Desktop-Systeme.
Das Projekt ist als komprimierte Distribution verfügbar, die über Archive.org heruntergeladen werden kann. Wer sich die kleine Variante des Betriebssystems also selbst einmal ansehen möchte, kann das tun. Eine Liste mit allen enthaltenen Dateien findet sich bei Pastebin.
Was haltet ihr von solchen extremen Experimenten? Können solche Spielereien tatsächlich einen praktischen Nutzen haben? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Extremes Experiment: Windows 7 auf 69 MB
Mit Tools wie Tiny11 lässt sich nicht nur die Kompatibilitätsprüfung für Windows 11 umgehen. Auch die Größe des Betriebssystems lässt sich durch das Entfernen von Bloatware und ungewollten Komponenten stark verändern. Dadurch passt Windows 11 etwa locker auf eine DVD und läuft auch auf Systemen mit nur 184 MB RAM. Jetzt hat sich ein Entwickler Windows 7 gewidmet und dabei ein beeindruckendes Ergebnis erzielt.Für eine normale Windows-7-Installation benötigt ein PC mindestens 16 GB Festplattenspeicher bei der 32-Bit-Version oder 20 GB bei der 64-Bit-Variante. XenoPanther, der seine Arbeit auf X präsentierte, hat diese Grenzen jetzt deutlich gesprengt und Windows 7 auf unter 100 MB geschrumpft. Genauer gesagt ist seine Version des Betriebssystems gerade einmal 69 Megabyte groß.
Das Projekt entstand als "Proof of Concept" und ist nicht wirklich als praktisch nutzbares System gedacht. Der Entwickler wollte herausfinden, wie weit man Windows-7-Komponenten entfernen kann, während das System noch bootet. Das Resultat ist technisch bemerkenswert, aber auch ernüchternd. Praktisch nichts kann unter der extrem abgespeckten Version von Windows 7 ausgeführt werden, da kritische Dateien fehlen.
Radikale Kürzungen mit Folgen
Die drastische Größenreduzierung wurde durch das Entfernen nahezu aller Systemkomponenten erreicht. Die Installation enthält nur 295 Dateien, darunter mehrere Log-Dateien, die theoretisch noch weiter reduziert werden könnten. Das System bootet zwar erfolgreich zum Desktop, zeigt aber eine karge, schwarze Oberfläche ohne Hintergrundbild.Ironischerweise funktioniert als eine der wenigen Dinge ausgerechnet die Aktivierungsüberprüfung noch. Die Meldung "Diese Kopie von Windows ist nicht echt" erscheint weiterhin. XenoPanther kommentierte diesen Umstand scherzhaft mit den Worten, dass zumindest die Authentifizierung noch intakt sei.
Laut dem Entwickler müssen Nutzer fehlende Systemdateien manuell hinzufügen, um selbst einfachste Programme zum Laufen zu bringen. Wichtige Bibliotheken wie Common Dialog und Control-Komponenten fehlen vollständig, was die meisten Anwendungen am Start hindert. Selbst der Windows Explorer ist nicht funktionsfähig, da wesentliche Shell-Komponenten entfernt wurden.
Tradition der Windows-Minimierung
Das Verkleinern von Windows auf die absoluten Grundlagen ist ein beliebtes Hobby unter Enthusiasten, besonders da Microsoft sein Betriebssystem kontinuierlich mit zusätzlichen Funktionen erweitert, was zu immer mehr Speicherplatzverbrauch führt. Bereits in den frühen 2000er Jahren experimentierten Entwickler mit sogenannten "Lite"-Versionen von Windows XP, die auf wenige hundert Megabyte reduziert wurden.Sogar Microsoft experimentierte zeitweise mit kleineren Systemgrößen. 2015 zeigte das Unternehmen eine Version von Windows Server mit der Bezeichnung "Nano Server", die nur 400 MB Festplattenspeicher verbrauchte. Später stellte Microsoft auf ein Nano Server Base Container Image um, das weniger als 300 MB wog. Diese Ansätze zielten jedoch auf spezielle Serveranwendungen ab, nicht auf Desktop-Systeme.
Praktischer Nutzen fraglich
Obwohl die 69 MB große Windows-7-Variante von Entwickler XenoPanther als technische Meisterleistung beeindruckt, bleibt der praktische Nutzen begrenzt. Eine derart reduzierte Version könnte sich theoretisch für das Ausführen sehr spezifischer Legacy-Software als nützlich erweisen, ohne Speicherplatz für eine vollständige Installation zu verschwenden. Für den täglichen Gebrauch ist sie jedoch völlig ungeeignet.Das Projekt ist als komprimierte Distribution verfügbar, die über Archive.org heruntergeladen werden kann. Wer sich die kleine Variante des Betriebssystems also selbst einmal ansehen möchte, kann das tun. Eine Liste mit allen enthaltenen Dateien findet sich bei Pastebin.
Was haltet ihr von solchen extremen Experimenten? Können solche Spielereien tatsächlich einen praktischen Nutzen haben? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Entwickler XenoPanther schrumpft Windows 7 auf nur 69 MB Größe
- Das System bootet mit schwarzem Bildschirm, ist aber praktisch nutzlos
- Fast alle Systemkomponenten wurden entfernt, nur 295 Dateien bleiben
- Selbst einfache Programme laufen nicht wegen fehlender Bibliotheken
- Ironischerweise funktioniert die Windows-Aktivierungsprüfung weiterhin
- Das Minimieren von Betriebssystemen ist ein beliebtes Hobby unter Enthusiasten
- Die komprimierte Distribution kann über Archive.org heruntergeladen werden
Siehe auch:
- Microsofts Zögern wird zum Problem: Uralte Windows-Lücke ausgenutzt
- Windows-Update: Kanalwechsel-Fenster geöffnet, Verbesserung startet
- Windows 11: Seltsamer Task-Manager-Bug sorgt für 'Speicherleck'
- Microsoft ändert die Benennung der Windows- und Treiber-Updates
- Microsoft verdient gut an Windows-10-Ende - Surface wird zum Flop
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- WinFuture Update Pack - Tipps und Hinweise zur Installation
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