Microsoft verdient gut an Windows-10-Ende - Surface wird zum Flop
Was Microsoft bei seinen neuen Geschäftszahlen nicht an die große Glocke hängt, sind die Verkäufe der eigenen Hardware. Man profitiert zwar vom Ende von Windows 10 durch Lizenzverkäufe, neben der Xbox schwächelt aber auch der Absatz der Surface-Produkte.
In einem kleinen Teil der Präsentation zu seinen jüngsten Geschäftszahlen wurden auch Windows und der Vertrieb von eigener Hardware besprochen. Insgesamt meldete Microsoft für die Sparte "Windows OEM and Devices" zwar einen Anstieg des Umsatzes von sechs Prozent, was angesichts der schwächelnden Resultate der letzten Quartale für den Konzern zunächst wie eine gute Nachricht klingt.
Dies führt Microsoft auf eine erhöhte Nachfrage von seinen Partnern unter den PC-Herstellern zurück. Weil die PC-Hersteller deutlich mehr Geräte absetzen konnten, stiegen natürlich auch die Einnahmen aus dem Vertrieb von Lizenzen für Windows 11. Allerdings galt dies offenbar nur für die Partner und nicht für Microsoft selbst, denn die Absatzzahlen der hauseigenen Surface-PCs gingen laut dem Geschäftsbericht zurück.
So sei das Wachstum in der Windows OEM and Devices Sparte von Microsoft zum Teil von sinkenden Verkäufen eigener Hardware geschmälert worden. Wie stark die Surface-Verkäufe im Jahresvergleich zurückgingen, geht aus dem Geschäftsbericht freilich (wohl aus guten Gründen) nicht eindeutig hervor. Dass trotz deutlich höherer Umsätze mit Windows allerdings nur ein Wachstum der Gesamtsparte von sechs Prozent möglich war, spricht aber wohl Bände.
Microsoft hatte erst im Mai das neue Surface Pro und Surface Laptop mit 12 bzw. 13 Zoll großen Displays auf Basis von Qualcomm ARM-SoCs vorgestellt. Im Juli startete zudem endlich auch die 5G-Version des Intel-basierten Surface Laptop 7. Die Intel-Modelle der aktuellen Surface-Generation waren zuvor im Januar in den Markt gestartet. Während die anderen PC-Hersteller kräftig vom Windows-10-Ende profitieren, scheint die Surface-Hardware von Microsoft derzeit hingegen zu floppen.
Siehe auch:
Windows OEM and Devices: Sparte verdient 6 % mehr
Wer gern ein Surface-Tablet oder -Notebook nutzt, darf sich wohl aktuell durchaus mehr Sorgen um die Zukunft der Reihe von PC-Hardware-Produkten von Microsoft machen. Trotz frisch eingeführter neuer Modelle schwächelt deren Absatz laut dem jüngst von Microsoft veröffentlichten Geschäftsbericht des Softwarekonzerns anhaltend.In einem kleinen Teil der Präsentation zu seinen jüngsten Geschäftszahlen wurden auch Windows und der Vertrieb von eigener Hardware besprochen. Insgesamt meldete Microsoft für die Sparte "Windows OEM and Devices" zwar einen Anstieg des Umsatzes von sechs Prozent, was angesichts der schwächelnden Resultate der letzten Quartale für den Konzern zunächst wie eine gute Nachricht klingt.
Alle profitieren vom Ende von Windows 10 - außer Surface
Schaut man sich allerdings die Details an, wird es kompliziert. Der Konzern profitierte nach eigenen Angaben durchaus stark davon, dass der Support rund um Windows 10 Mitte Oktober ausgelaufen ist. So stieg der Umsatz aus dem Vertrieb von OEM-Lizenzen für Windows im Vorfeld des Support-Endes im ersten Quartal des neuen Fiskaljahres von Microsoft - also in der Zeit von Juli bis September 2025 - um ganze 18 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.Dies führt Microsoft auf eine erhöhte Nachfrage von seinen Partnern unter den PC-Herstellern zurück. Weil die PC-Hersteller deutlich mehr Geräte absetzen konnten, stiegen natürlich auch die Einnahmen aus dem Vertrieb von Lizenzen für Windows 11. Allerdings galt dies offenbar nur für die Partner und nicht für Microsoft selbst, denn die Absatzzahlen der hauseigenen Surface-PCs gingen laut dem Geschäftsbericht zurück.
So sei das Wachstum in der Windows OEM and Devices Sparte von Microsoft zum Teil von sinkenden Verkäufen eigener Hardware geschmälert worden. Wie stark die Surface-Verkäufe im Jahresvergleich zurückgingen, geht aus dem Geschäftsbericht freilich (wohl aus guten Gründen) nicht eindeutig hervor. Dass trotz deutlich höherer Umsätze mit Windows allerdings nur ein Wachstum der Gesamtsparte von sechs Prozent möglich war, spricht aber wohl Bände.
Microsoft hatte erst im Mai das neue Surface Pro und Surface Laptop mit 12 bzw. 13 Zoll großen Displays auf Basis von Qualcomm ARM-SoCs vorgestellt. Im Juli startete zudem endlich auch die 5G-Version des Intel-basierten Surface Laptop 7. Die Intel-Modelle der aktuellen Surface-Generation waren zuvor im Januar in den Markt gestartet. Während die anderen PC-Hersteller kräftig vom Windows-10-Ende profitieren, scheint die Surface-Hardware von Microsoft derzeit hingegen zu floppen.
Zusammenfassung
- Microsoft verzeichnet 6 Prozent mehr Umsatz bei Windows OEM and Devices
- Der OEM-Lizenzverkauf stieg um 18 Prozent durch Ende des Windows-10-Supports
- PC-Hersteller profitieren vom auslaufenden Support für Windows 10
- Surface-Verkäufe sinken trotz neuer Modelle mit Qualcomm- und Intel-Chips
- Microsoft veröffentlicht keine genauen Zahlen zum Rückgang der Surface-Verkäufe
- Surface-Hardware scheint zum Flop zu werden trotz Neueinführungen
- Abschwächung des Gesamtwachstums durch schlechte Hardware-Verkaufszahlen
Siehe auch:
- Out of China: Microsoft lässt Fertigung von Surface-Hardware umziehen
- Microsoft blamiert sich: Werbung für Surface Pro zeigt iPadOS
- Neue Firmware: Surface Pro 11 & Laptop 7 mit Option für Akku-Ladelimit
- Smurface: Microsoft startet Surface-Sonderedition der Schlümpfe
- Surface Laptop 7 mit 5G: Microsoft bringt Business-Notebook mit eSIM
Themen:
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