Trump kündigt 100 % Strafzoll auf ausländische Filme an
Die US-Filmindustrie darf sich auf harte Zeiten einstellen, wobei die jetzt von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle auf Filme, die im Ausland produziert wurden, auch für die hiesige Filmbranche drastische Folgen haben könnten. Bald soll es einen Strafzoll in Höhe von 100 Prozent auf ausländische Filme geben.
Wie üblich verkündete Trump seine Pläne über sein eigenes soziales Netzwerk Truth Social, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Er behauptete dabei unter anderem, dass die USA aufgrund der internationalen Arbeit der Branche bei Filmproduktionen zunehmend einen Wettbewerbsnachteil haben. Das Filmgeschäft sei den "USA gestohlen" worden, wie einem Baby dessen Süßkram, so der US-Machthaber.
Bisher ist unklar, wie Trump sich die Umsetzung seines neuen Strafzolls auf internationale Filmproduktionen vorstellt bzw. auf welcher rechtlichen Basis dies umgesetzt werden soll. Schon im Mai hatte Trump entsprechende Äußerungen gemacht, wobei er auch damals keine genauen Details zu den Plänen nannte.
Filme werden heute sowohl von großen Filmfirmen als auch von Streaming-Anbietern oft in internationaler Kooperation produziert. Viele amerikanische Produktionen der letzten Jahre nutzten dabei auch Produktionsstätten in Deutschland und anderen Ländern. Die Filmstudios in Potsdam-Babelsberg und einige andere deutsche Standorte spielten dabei oft eine wichtige Rolle.
Film- und Streaming-Konzerne versuchen seit Jahren, die ausufernden Produktionskosten mit der Verlagerung ihrer Arbeit in andere Länder zu reduzieren, wovon auch deutsche Standorte regelmäßig profitieren konnten. Denkbar wäre, dass die Trump-Regierung zusätzliche Abgaben fordert, wenn Filme im Ausland produziert wurden, wobei auch hier je nach Land unterschiedliche Abgaben fällig werden könnten. Generell unklar ist außerdem, ob die Ankündigungen Trumps generell für alle Filme aus dem Ausland gelten sollen, die in den USA gezeigt werden sollen.
Siehe auch:
Große Ankündigung lässt alle Fragen offen
US-Präsident Trump hat heute die Einführung eines neuen Strafzolls auf alle außerhalb der USA produzierten Filme angekündigt. Die Filmindustrie dürfte davon hart getroffen werden, schließlich ist sie seit vielen Jahren immer internationaler geworden, nicht nur was Einnahmen aus der weltweiten Vermarktung von Filmen angeht, sondern auch bei der Produktion von Filmen über Landesgrenzen hinweg.Wie üblich verkündete Trump seine Pläne über sein eigenes soziales Netzwerk Truth Social, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Er behauptete dabei unter anderem, dass die USA aufgrund der internationalen Arbeit der Branche bei Filmproduktionen zunehmend einen Wettbewerbsnachteil haben. Das Filmgeschäft sei den "USA gestohlen" worden, wie einem Baby dessen Süßkram, so der US-Machthaber.
Bisher ist unklar, wie Trump sich die Umsetzung seines neuen Strafzolls auf internationale Filmproduktionen vorstellt bzw. auf welcher rechtlichen Basis dies umgesetzt werden soll. Schon im Mai hatte Trump entsprechende Äußerungen gemacht, wobei er auch damals keine genauen Details zu den Plänen nannte.
Filme werden heute sowohl von großen Filmfirmen als auch von Streaming-Anbietern oft in internationaler Kooperation produziert. Viele amerikanische Produktionen der letzten Jahre nutzten dabei auch Produktionsstätten in Deutschland und anderen Ländern. Die Filmstudios in Potsdam-Babelsberg und einige andere deutsche Standorte spielten dabei oft eine wichtige Rolle.
Film- und Streaming-Konzerne versuchen seit Jahren, die ausufernden Produktionskosten mit der Verlagerung ihrer Arbeit in andere Länder zu reduzieren, wovon auch deutsche Standorte regelmäßig profitieren konnten. Denkbar wäre, dass die Trump-Regierung zusätzliche Abgaben fordert, wenn Filme im Ausland produziert wurden, wobei auch hier je nach Land unterschiedliche Abgaben fällig werden könnten. Generell unklar ist außerdem, ob die Ankündigungen Trumps generell für alle Filme aus dem Ausland gelten sollen, die in den USA gezeigt werden sollen.
Zusammenfassung
- Trump kündigt 100-prozentigen Strafzoll auf ausländische Filme an
- US-Präsident behauptet, das Filmgeschäft sei den USA gestohlen worden
- Genaue rechtliche Umsetzung und Details der Pläne bleiben bisher unklar
- Internationale Filmproduktionen unter Beteiligung deutscher Standorte betroffen
- Filmstudios wie Potsdam-Babelsberg könnten unter den Maßnahmen leiden
- Filmbranche nutzt Auslandsproduktionen zur Reduzierung von Kosten
- Unklar ist, ob alle ausländischen Filme oder nur Teilproduktionen betroffen sind
Siehe auch:
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- 1:1-System geplant: Trump will Chipindustrie per Keule auf Linie bringen
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- Kritik unerwünscht: Trump verklagt New York Times auf 15 Mrd. Dollar
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