OpenAI plant Familie an ChatGPT-Geräten:
Smart Speaker, Brille und Pin
OpenAI arbeitet an einer ganzen Gerätefamilie mit ChatGPT-Integration: Smarte Lautsprecher, Brille, Sprachrekorder und ein tragbarer Pin stehen zur Diskussion. Das Unternehmen setzt dabei auf Apples ehemalige Zulieferer und wirbt gezielt Mitarbeiter ab.
Das erste Gerät soll im Taschenformat daherkommen, bildschirmlos und kontextbewusst funktionieren. Dabei sammelt es Informationen über eingebaute Kameras und Mikrofone. OpenAI will auf diese Weise ein Ökosystem von "KI-nativen" Geräten zu schaffen, die speziell für die Nutzung mit KI-Modellen entwickelt wurden.
Diese Partnerschaften sollen OpenAI Zugang zu bewährten Produktionskapazitäten verschaffen. Luxshare gilt als einer der größten Auftragsfertiger für Apple und produziert jährlich Millionen von Geräten. Goertek wiederum hat sich als Spezialist für Audio-Hardware und Wearables etabliert.
OpenAI hatte im Mai 2024 Jony Ives Startup io Products für 6,4 Milliarden Dollar (etwa 5,4 Milliarden Euro) übernommen. Das Unternehmen wurde von Ive zusammen mit ehemaligen Apple-Führungskräften wie Tang Tan und Evans Hankey gegründet. Tan war bei Apple für das Design von iPhones und Apple Watches verantwortlich, während Hankey die Designabteilung für Hardware leitete.
Sam Altman, CEO von OpenAI, äußerte intern das ambitionierte Ziel, 100 Millionen Geräte zu verkaufen und diesen Meilenstein schneller zu erreichen als jedes andere Unternehmen zuvor. Zum Vergleich: Apple benötigte etwa vier Jahre, um 100 Millionen iPhones zu verkaufen. Tesla erreichte diese Marke bei Elektrofahrzeugen erst nach über einem Jahrzehnt.
Was haltet ihr von OpenAIs Hardware-Plänen? Seht ihr Potenzial für eigenständige KI-Geräte oder bleibt das Smartphone unschlagbar? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
ChatGPT-Hardware nimmt konkrete Formen an
OpenAI entwickelt zusammen mit dem ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive mehrere KI-Geräte, die ChatGPT direkt integrieren sollen. Nach einem aktuellen Bericht erwägt das Unternehmen die Entwicklung eines Smart Speakers ohne Display, einer Brille, eines digitalen Sprachrekorders und eines tragbaren Pins. Die ersten Geräte könnten bereits Ende 2026 oder Anfang 2027 auf den Markt kommen.Das erste Gerät soll im Taschenformat daherkommen, bildschirmlos und kontextbewusst funktionieren. Dabei sammelt es Informationen über eingebaute Kameras und Mikrofone. OpenAI will auf diese Weise ein Ökosystem von "KI-nativen" Geräten zu schaffen, die speziell für die Nutzung mit KI-Modellen entwickelt wurden.
Apple-Zulieferer als Partner gewonnen
Wie The Information berichtet, setzt OpenAI bei der Produktion auf dieselben Zulieferer, die auch Apple für seine Geräte nutzt. Das Unternehmen hat bereits einen Vertrag mit Luxshare abgeschlossen, einem wichtigen Fertiger und Zulieferer für iPhones und AirPods. Zusätzlich führt OpenAI Gespräche mit Goertek, das für Apple HomePods, AirPods und Apple Watches produziert.Diese Partnerschaften sollen OpenAI Zugang zu bewährten Produktionskapazitäten verschaffen. Luxshare gilt als einer der größten Auftragsfertiger für Apple und produziert jährlich Millionen von Geräten. Goertek wiederum hat sich als Spezialist für Audio-Hardware und Wearables etabliert.
Gezieltes Abwerben bei Apple
OpenAI hat zuletzt auch systematisch Apple-Mitarbeiter abgeworben. Seit der Ankündigung der Kooperation mit Jony Ive konnten mehr als zwei Dutzend ehemalige Apple-Angestellte gewonnen werden, die zuvor an Verbraucherhardware arbeiteten. Darunter befinden sich Hardware-Ingenieure und Designer aus den Bereichen Benutzeroberflächen, Wearables, Kameras und Audio-Engineering. Viele der neuen Mitarbeiter zeigten sich begeistert davon, an innovativen Projekten statt an Apples eher iterativen Produktentwicklungen zu arbeiten, berichten Insider.OpenAI hatte im Mai 2024 Jony Ives Startup io Products für 6,4 Milliarden Dollar (etwa 5,4 Milliarden Euro) übernommen. Das Unternehmen wurde von Ive zusammen mit ehemaligen Apple-Führungskräften wie Tang Tan und Evans Hankey gegründet. Tan war bei Apple für das Design von iPhones und Apple Watches verantwortlich, während Hankey die Designabteilung für Hardware leitete.
Sam Altman, CEO von OpenAI, äußerte intern das ambitionierte Ziel, 100 Millionen Geräte zu verkaufen und diesen Meilenstein schneller zu erreichen als jedes andere Unternehmen zuvor. Zum Vergleich: Apple benötigte etwa vier Jahre, um 100 Millionen iPhones zu verkaufen. Tesla erreichte diese Marke bei Elektrofahrzeugen erst nach über einem Jahrzehnt.
Was haltet ihr von OpenAIs Hardware-Plänen? Seht ihr Potenzial für eigenständige KI-Geräte oder bleibt das Smartphone unschlagbar? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- OpenAI plant KI-Geräte wie Smartspeaker, Brillen und Pins mit ChatGPT
- Erste kontextbewusste, kamera- und mikrofonbasierte Geräte für 2026/2027
- Kooperation mit Jony Ive und gezieltes Abwerben von Apple-Mitarbeitern
- Nutzung der Apple-Zulieferer Luxshare und Goertek für die Produktion
- Übernahme von Ives Startup io Products für 6,4 Milliarden Dollar im Mai 2024
- Altman will 100 Millionen Geräte schneller als jedes andere Unternehmen verkaufen
Siehe auch:
- GPT-5-Codex: Neue OpenAI-KI übernimmt komplexe Coding-Tasks
- Microsoft und OpenAI einigen sich auf eine überarbeitete Partnerschaft
- Keine OpenAI-Exklusivität: Microsoft setzt künftig auch auf Anthropic
- OpenAI: Wir verbrennen bis 2029 noch 115 Milliarden Dollar
- DeepSeek V3.1 fordert OpenAI und Co. mit Open-Source-KI heraus
Thema:
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