Browser: Chrome baut seine marktbeherrschende Stellung weiter aus

Dem Chrome-Browser gelingt es, seine marktbeherrschende Stel­lung weiter auszubauen. Ein ernst zu nehmender Konkurrent ist derzeit nicht einmal annähernd in Sicht - was auch die Schärfe der wettbewerbsrechtlichen Untersuchungen erklärt.
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Nummer 2 weit abgeschlagen

Der Webanalyse-Dienst StatCounter hat seine aktuellen Zahlen zum Browser-Markt veröffentlicht - und diese bestätigen einmal mehr die Dominanz von Google Chrome. Im August 2025 erreichte der Browser auf Desktop-Rechnern einen Marktanteil von 70,25 Prozent.

Weit abgeschlagen auf Platz 2 liegt Microsofts Edge, der auf der gleichen Code-Basis wie Chrome beruht, mit 11,8 Prozent. Der Browser erreichte nur einen minimalen Zuwachs von 0,01 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Dahinter folgt Apples Safari mit 6,34 Prozent, der im August um gut einen Prozentpunkt zulegen konnte. Firefox musste hingegen weiter Federn lassen und kam nur noch auf 4,94 Prozent (-0,36 Punkte). Opera bildet mit 2,06 Prozent (-0,13 Punkte) das Schlusslicht der Top Fünf.


Ein ähnliches Bild zeigt sich im mobilen Bereich: Auch hier dominiert Chrome mit einem Marktanteil von 69,15 Prozent, ein deutlicher Anstieg um fast zwei Punkte. Apples Safari hält mit 20,32 Prozent zwar den zweiten Platz, büßte jedoch über zwei Punkte ein. Auf Rang drei folgt Samsung Internet mit 3,33 Prozent. Microsofts Edge spielt auf Smartphones praktisch keine Rolle - sein Anteil liegt lediglich bei 0,59 Prozent.

KI-Integration nimmt zu

Parallel zu den stabilen Marktanteilen prägt ein neuer Trend die Browser-Landschaft: die Integration von Künstlicher Intelligenz. Google setzt verstärkt auf die hauseigene Gemini-Technologie, Microsoft wirbt mit einem speziellen Copilot-Modus, und selbst Mozilla arbeitet an KI-Funktionen für Firefox. Besonders dort sorgt dieser Schritt jedoch für Unmut in der Community, da viele Nutzer die traditionelle Ausrichtung des Browsers bedroht sehen.

Nicht alle Anbieter ziehen bei diesem Wettlauf mit. So positioniert sich der alternative Chromium-Browser Vivaldi klar gegen die Integration von KI. Die Entwickler, ehemalige Opera-Ingenieure, kritisieren Google und Microsoft dafür, den Browser zu stark mit Assistenzsystemen zu überladen. Ihrer Ansicht nach nehme dies den Nutzern die Freude am eigenständigen Entdecken des Netzes und verwandelt sie in passive Konsumenten.

Download Google Chrome - schneller und sicherer Browser Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser Download Opera One - alternativer Browser mit KI & VPN
Zusammenfassung
  • Chrome dominiert mit über 70 Prozent Marktanteil bei Desktop-Browsern
  • Microsoft Edge folgt mit großem Abstand auf Platz 2 mit nur 11,8 Prozent
  • Im mobilen Bereich führt Chrome mit 69,15 Prozent vor Safari mit 20,32 Prozent
  • Edge spielt auf Smartphones mit nur 0,59 Prozent kaum eine Rolle
  • KI-Integration wird neuer Trend: Google mit Gemini, Microsoft mit Copilot
  • Alternative Browser wie Vivaldi positionieren sich bewusst gegen KI-Integration

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