Starke PC-Grafikkarten wieder gefragter:
Nvidia profitiert vom Trend
Der Chiphersteller Nvidia hat seinen Marktanteil im zweiten Quartal 2025 erneut deutlich steigern können. Die großen Konkurrenten Intel und AMD schaffen es aktuell nicht, dem Marktführer etwas entgegenzusetzen.
Nach Angaben von JPR wird der gesamte GPU-Markt bis 2028 zwar jährlich um durchschnittlich 2,9 Prozent schrumpfen. Dennoch soll der weltweite Bestand an Grafikprozessoren zum Ende des Prognosezeitraums fast die Marke von drei Milliarden Geräten erreichen. Diskrete Grafikkarten, also eigenständige GPUs, werden laut der Studie mittelfristig einen Marktanteil von rund 23 Prozent haben.
Im Jahresvergleich legten die gesamten GPU-Auslieferungen erst einmal um 4,9 Prozent zu. Besonders stark wuchs das Segment der dedizierten Desktop-Grafikkarten mit einem Plus von 11 Prozent. Notebooks verzeichneten hingegen nur ein moderates Wachstum von 2,5 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass derzeit vor allem leistungsstarke Einzelkarten stärker nachgefragt sind.
Einen Anteil daran haben auch die neuen Modellreihen GeForce RTX 50 von NVIDIA und Radeon RX 9000 von AMD, die 2025 auf den Markt kamen. Zwar bleiben die Preise hoch, doch haben sie sich inzwischen auf einem realistischeren Niveau eingependelt.
Im Bereich der diskreten Grafikkarten ist der Vorsprung Nvidias deutlich. Dort hielt das Unternehmen bereits im ersten Quartal 2025 rund 92 Prozent Marktanteil - ein Wert, der sich nach den neuesten Zahlen sogar noch weiter erhöht haben dürfte.
Auch im CPU-Bereich gab es Bewegung: Insgesamt stiegen die Auslieferungen um acht Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 12,9 Prozent im Jahresvergleich. Besonders AMD konnte zulegen: Die Chip-Schmiede steigerte ihre Liefermengen um 27 Prozent, während Intels Plus bei lediglich zwei Prozent lag. Bemerkenswert ist zudem, dass Desktop-Prozessoren mit 33 Prozent Marktanteil wieder stärker an Bedeutung gewinnen, nachdem sie im Vorjahr noch bei 24 Prozent gelegen waren. Notebooks dominieren weiterhin mit 67 Prozent, verlieren jedoch leicht an Gewicht.
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Gesamtmarkt wird schrumpfen
Das geht aus den aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens Jon Peddie Research (JPR) hervor. Weltweit wurden demnach in diesem Zeitraum 74,7 Millionen GPUs für den Einsatz in PCs und Notebooks ausgeliefert.Nach Angaben von JPR wird der gesamte GPU-Markt bis 2028 zwar jährlich um durchschnittlich 2,9 Prozent schrumpfen. Dennoch soll der weltweite Bestand an Grafikprozessoren zum Ende des Prognosezeitraums fast die Marke von drei Milliarden Geräten erreichen. Diskrete Grafikkarten, also eigenständige GPUs, werden laut der Studie mittelfristig einen Marktanteil von rund 23 Prozent haben.
Im Jahresvergleich legten die gesamten GPU-Auslieferungen erst einmal um 4,9 Prozent zu. Besonders stark wuchs das Segment der dedizierten Desktop-Grafikkarten mit einem Plus von 11 Prozent. Notebooks verzeichneten hingegen nur ein moderates Wachstum von 2,5 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass derzeit vor allem leistungsstarke Einzelkarten stärker nachgefragt sind.
Einen Anteil daran haben auch die neuen Modellreihen GeForce RTX 50 von NVIDIA und Radeon RX 9000 von AMD, die 2025 auf den Markt kamen. Zwar bleiben die Preise hoch, doch haben sie sich inzwischen auf einem realistischeren Niveau eingependelt.
Intel und AMD verlieren
Beim Marktanteil ergibt sich ein klares Bild: Während AMD im Vergleich zum Vorquartal 2,4 Prozentpunkte verlor und Intel 1,9 Prozentpunkte einbüßte, konnte NVIDIA um 4,3 Punkte zulegen und kommt nun auf 24 Prozent am gesamten GPU-Markt. Intel hat hier zwar die Nase mit 61 Prozent vorn, allerdings nur aufgrund dessen, dass zahlreiche Rechner ohne diskrete Grafikkarte ausgeliefert werden und sich auf die im Hauptprozessor integrierte Grafikeinheit beschränken.Im Bereich der diskreten Grafikkarten ist der Vorsprung Nvidias deutlich. Dort hielt das Unternehmen bereits im ersten Quartal 2025 rund 92 Prozent Marktanteil - ein Wert, der sich nach den neuesten Zahlen sogar noch weiter erhöht haben dürfte.
Auch im CPU-Bereich gab es Bewegung: Insgesamt stiegen die Auslieferungen um acht Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 12,9 Prozent im Jahresvergleich. Besonders AMD konnte zulegen: Die Chip-Schmiede steigerte ihre Liefermengen um 27 Prozent, während Intels Plus bei lediglich zwei Prozent lag. Bemerkenswert ist zudem, dass Desktop-Prozessoren mit 33 Prozent Marktanteil wieder stärker an Bedeutung gewinnen, nachdem sie im Vorjahr noch bei 24 Prozent gelegen waren. Notebooks dominieren weiterhin mit 67 Prozent, verlieren jedoch leicht an Gewicht.
Zusammenfassung
- Nvidia steigert seinen Marktanteil im GPU-Bereich auf 24 Prozent
- Weltweite Auslieferungen von 74,7 Millionen GPUs im zweiten Quartal 2025
- Besonders starkes Wachstum bei dedizierten Desktop-Grafikkarten mit 11 Prozent
- Nvidia dominiert den Markt für diskrete Grafikkarten mit über 92 Prozent
- Trotz der Prognose einer Marktschrumpfung werden bis 2028 fast 3 Milliarden GPUs erwartet
- AMD verliert im GPU-Markt, kann aber bei CPU-Auslieferungen um 27 Prozent zulegen
- Desktop-Prozessoren gewinnen mit einem Marktanteil von 33 Prozent an Bedeutung
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