Ferngesteuert aus 16.000 km:
Britisches Drohnen-U-Boot beeindruckt
Die XV Excalibur macht vor, wie Unterwasserkriegsführung künftig aussehen könnte. Das 19-Tonnen-U-Boot der Royal Navy wurde erstmals von der anderen Seite der Erdkugel aus ferngesteuert und taucht tiefer als jedes bemannte Boot der Flotte.
Der Test fand im Juli 2025 statt und war Teil der internationalen Militärübung Talisman Sabre, an der 19 Nationen mit insgesamt über 35.000 Militärangehörigen teilnahmen. Das Experiment demonstrierte nicht nur die technischen Möglichkeiten moderner Kommunikationstechnik, sondern auch die wachsende Kooperation zwischen den AUKUS-Partnern Australien, Großbritannien und den USA.
Laut der Royal Navy handelt es sich um einen Durchbruch in der Entwicklung autonomer Unterwasserfahrzeuge, der neue Möglichkeiten für maritime Operationen eröffnet. Die erfolgreiche Fernsteuerung über solche Distanzen zeigt das Potenzial für globale Einsätze unbemannter Systeme.
Die XV Excalibur bei ihrer öffentlichen Vorstellung im Mai 2025
Das U-Boot verfügt über eine modulare Konstruktion mit einem robusten Kohlefaser-Chassis, das bis zu fünf Tonnen Nutzlast und neun Kubikmeter Volumen aufnehmen kann. In der aktuellen Konfiguration kann die Excalibur bis zu fünf Tage auf See operieren, wobei Details zum Antrieb unter Verschluss gehalten werden. Das Fahrzeug kann jedoch tiefer tauchen als jedes bemannte U-Boot der aktuellen Flotte.
Die technischen Spezifikationen machen die Excalibur zu einem vielseitigen Testträger für verschiedene Missionsprofile. Die modulare Bauweise ermöglicht es je nach Einsatzzweck, unterschiedliche Sensoren und Ausrüstungen zu integrieren.
Der Name Excalibur ehrt ein früheres U-Boot der Royal Navy aus dem Jahr 1947, das ebenfalls für experimentelle Zwecke mit Wasserstoffperoxid-Antrieb eingesetzt wurde. Das Projekt wurde jedoch aufgrund der Gefährlichkeit der Chemikalien aufgegeben. Die neue Excalibur setzt erneut auf Innovation und könnte den Weg für eine neue Generation autonomer Unterwasserfahrzeuge ebnen, die sich von überall auf der Welt aus steuern lassen.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung in der Unterwassertechnik? Wie seht ihr die globale Fernsteuerung militärischer Systeme? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Fernsteuerung über 16.000 Kilometer
Die Royal Navy hat einen bedeutenden Meilenstein in der autonomen Unterwassertechnik erreicht. Denn zum ersten Mal wurde das unbemannte U-Boot XV Excalibur erfolgreich von der anderen Seite der Welt ferngesteuert. Während das experimentelle Fahrzeug vor Plymouth in den Gewässern des Marinestützpunkts Devonport operierte, erfolgte die Kontrolle aus einem australischen Kommandozentrum aus einer Distanz von rund 16.000 Kilometern.Der Test fand im Juli 2025 statt und war Teil der internationalen Militärübung Talisman Sabre, an der 19 Nationen mit insgesamt über 35.000 Militärangehörigen teilnahmen. Das Experiment demonstrierte nicht nur die technischen Möglichkeiten moderner Kommunikationstechnik, sondern auch die wachsende Kooperation zwischen den AUKUS-Partnern Australien, Großbritannien und den USA.
Laut der Royal Navy handelt es sich um einen Durchbruch in der Entwicklung autonomer Unterwasserfahrzeuge, der neue Möglichkeiten für maritime Operationen eröffnet. Die erfolgreiche Fernsteuerung über solche Distanzen zeigt das Potenzial für globale Einsätze unbemannter Systeme.
Technische Daten der XV Excalibur
Die XV Excalibur ist mit zwölf Metern Länge, 2,2 Metern Durchmesser und 19 Tonnen Verdrängung das größte unbemannte U-Boot, das je von der Royal Navy oder einer anderen europäischen Marine getestet wurde. Das Fahrzeug ist das Ergebnis des dreijährigen Projekts Cetus, das 2022 gestartet wurde.
Die XV Excalibur bei ihrer öffentlichen Vorstellung im Mai 2025
Das U-Boot verfügt über eine modulare Konstruktion mit einem robusten Kohlefaser-Chassis, das bis zu fünf Tonnen Nutzlast und neun Kubikmeter Volumen aufnehmen kann. In der aktuellen Konfiguration kann die Excalibur bis zu fünf Tage auf See operieren, wobei Details zum Antrieb unter Verschluss gehalten werden. Das Fahrzeug kann jedoch tiefer tauchen als jedes bemannte U-Boot der aktuellen Flotte.
Die technischen Spezifikationen machen die Excalibur zu einem vielseitigen Testträger für verschiedene Missionsprofile. Die modulare Bauweise ermöglicht es je nach Einsatzzweck, unterschiedliche Sensoren und Ausrüstungen zu integrieren.
Ausblick und Einsatzzweck
Die Excalibur wurde zu Demonstrationszwecken konzipiert und wird keine operativen Aufgaben übernehmen, sondern zukünftige Konzepte prägen. Das U-Boot soll Einsätze in den Bereichen Langzeit-Überwachung, Meeresbodenkriegsführung und Einsatz von Sensoren oder Nutzlasten in umkämpften Gebieten erforschen. Über die nächsten zwei Jahre wird die Excalibur umfangreiche Seetests durchlaufen und dabei kritische Daten sammeln.Der Name Excalibur ehrt ein früheres U-Boot der Royal Navy aus dem Jahr 1947, das ebenfalls für experimentelle Zwecke mit Wasserstoffperoxid-Antrieb eingesetzt wurde. Das Projekt wurde jedoch aufgrund der Gefährlichkeit der Chemikalien aufgegeben. Die neue Excalibur setzt erneut auf Innovation und könnte den Weg für eine neue Generation autonomer Unterwasserfahrzeuge ebnen, die sich von überall auf der Welt aus steuern lassen.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung in der Unterwassertechnik? Wie seht ihr die globale Fernsteuerung militärischer Systeme? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- 19-Tonnen-U-Boot XV Excalibur erstmals aus 16.000 km Entfernung gesteuert
- Fernsteuerung erfolgte im Juli 2025 während der Militärübung Talisman Sabre
- Mit 12 Metern Länge größtes unbemanntes U-Boot einer europäischen Marine
- Modulare Kohlefaser-Konstruktion nimmt bis zu fünf Tonnen Nutzlast auf
- Taucht tiefer als bemannte U-Boote der Flotte
- Dient als Testplattform für Langzeitüberwachung und Meeresbodenkrieg
- Name ehrt experimentelles U-Boot der Royal Navy aus dem Jahr 1947
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