Kurioses "Chaos": Russen kleben Drohne per Kabelbinder an MiG-29
Russische Ingenieure befestigen eine Abfangdrohne mit simplen Kabelbindern an einem MiG-29-Kampfjet - Experten sehen hier einen überaus merkwürdigen Versuch, Drohnenabwehr zu revolutionieren. Das Ganze wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.
Die MiG-29, die Geschwindigkeiten von über Mach 2,25 erreichen kann, soll angeblich als Trägerplattform für die Drohnenabwehr dienen. Wie das Ganze funktionieren könnte, ist völlig unklar, denn beim genaueren Hinsehen wird deutlich, dass die Drohne mithilfe von Kabelbindern befestigt wurde - eine Lösung, die alles andere als professionell wirkt.
Laut The Warzone stammen die Aufnahmen vom "Project Archangel", das sich auf die Entwicklung und Produktion von FPV-Drohnen spezialisiert hat. Die russische Freiwilligenorganisation widmet sich der Herstellung von Drohnen für den Einsatz im Ukraine-Konflikt.
Die praktische Umsetzung dieser Idee ist mehr als fragwürdig. Ein Mechanismus zur tatsächlichen Auslösung der Drohne ist nicht zu sehen. Zudem ist die Interceptor-Drohne mit vier relativ schwachen Propellern ausgestattet, die den extremen Belastungen eines Überschallflugs kaum standhalten dürften.
Die MiG-29, ursprünglich in den 1970er Jahren von Mikojan-Gurewitsch entwickelt, ist ein zweimotoriger Luftüberlegenheitsjäger, der für seine Wendigkeit und Robustheit bekannt ist. Das Flugzeug kann Höhen von bis zu 17.500 Metern erreichen und verfügt über ein ausgeklügeltes Radarwarnsystem - genau dort, wo die improvisierte Drohne befestigt wurde.
Dass das System wirklich einsatzbereit oder gar praxistauglich ist, erscheint höchst unwahrscheinlich. Experten bezweifeln, ob die MiG mit der improvisierten Konstruktion überhaupt sicher starten könnte, ohne die Flugsicherheit zu gefährden. Die aerodynamischen Eigenschaften des Kampfjets würden durch die externe Befestigung erheblich beeinträchtigt.
Was haltet ihr von dieser improvisierten Lösung? Teilt eure Einschätzung zu diesem ungewöhnlichen militärtechnischen Experiment in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Kuriose Konstruktion am Kampfjet
Eine ungewöhnliche Aufnahme aus Russland sorgt derzeit für Aufsehen: An einem MiG-29-Kampfjet wurde eine Abfangdrohne befestigt, und zwar mit gewöhnlichen Kabelbindern. Die "Counter-Uncrewed Aerial System (CUAS) Interceptor Drone" hängt direkt am Sensor des Radarwarnsystems - eine Konstruktion, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet und Experten kopfschüttelnd zurücklässt.Die MiG-29, die Geschwindigkeiten von über Mach 2,25 erreichen kann, soll angeblich als Trägerplattform für die Drohnenabwehr dienen. Wie das Ganze funktionieren könnte, ist völlig unklar, denn beim genaueren Hinsehen wird deutlich, dass die Drohne mithilfe von Kabelbindern befestigt wurde - eine Lösung, die alles andere als professionell wirkt.
Laut The Warzone stammen die Aufnahmen vom "Project Archangel", das sich auf die Entwicklung und Produktion von FPV-Drohnen spezialisiert hat. Die russische Freiwilligenorganisation widmet sich der Herstellung von Drohnen für den Einsatz im Ukraine-Konflikt.
Die praktische Umsetzung dieser Idee ist mehr als fragwürdig. Ein Mechanismus zur tatsächlichen Auslösung der Drohne ist nicht zu sehen. Zudem ist die Interceptor-Drohne mit vier relativ schwachen Propellern ausgestattet, die den extremen Belastungen eines Überschallflugs kaum standhalten dürften.
Die MiG-29, ursprünglich in den 1970er Jahren von Mikojan-Gurewitsch entwickelt, ist ein zweimotoriger Luftüberlegenheitsjäger, der für seine Wendigkeit und Robustheit bekannt ist. Das Flugzeug kann Höhen von bis zu 17.500 Metern erreichen und verfügt über ein ausgeklügeltes Radarwarnsystem - genau dort, wo die improvisierte Drohne befestigt wurde.
Dass das System wirklich einsatzbereit oder gar praxistauglich ist, erscheint höchst unwahrscheinlich. Experten bezweifeln, ob die MiG mit der improvisierten Konstruktion überhaupt sicher starten könnte, ohne die Flugsicherheit zu gefährden. Die aerodynamischen Eigenschaften des Kampfjets würden durch die externe Befestigung erheblich beeinträchtigt.
Propaganda statt praktische Lösung
Die bizarre Konstruktion dürfte eher der Aufmerksamkeitserzeugung dienen als einer echten militärischen Innovation. Die Aufnahmen zeigen immerhin die gestiegene Bedeutung der Drohnenabwehr im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Drohnen aller Art sind seit Kriegsbeginn zu einem entscheidenden Kampfmittel beider Seiten geworden und ihre Bedeutung nimmt kontinuierlich zu.Was haltet ihr von dieser improvisierten Lösung? Teilt eure Einschätzung zu diesem ungewöhnlichen militärtechnischen Experiment in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Russische Ingenieure befestigen Abfangdrohne mit Kabelbindern an MiG-29
- Die improvisierte Konstruktion sorgt bei Militärexperten für Kopfschütteln
- Aufnahmen stammen vom 'Project Archangel', einer russischen Organisation
- Praktische Umsetzung fragwürdig, da kein Auslösemechanismus erkennbar
- Drohne mit vier schwachen Propellern, kaum für Überschallflug geeignet
- Befestigung am Radarwarnsystem beeinträchtigt die Flugsicherheit erheblich
- Konstruktion dient vermutlich eher der Aufmerksamkeitserzeugung
Siehe auch:
- Ukraine klaut Daten zu Russlands Super-U-Boot - findet Schwachstellen
- Russland verbietet jetzt sogar Ookla Speedtest wegen 'Sicherheitsgefahr'
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