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Wieder muss eine F-35B notlanden
Ein britischer F-35B-Lightning-Kampfjet musste am Sonntag wegen technischer Probleme am Flughafen Kagoshima notlanden. Das ist bereits der zweite Zwischenfall mit einem F-35B der HMS Prince of Wales innerhalb von zwei Monaten.
Der Pilot hatte die Flugsicherung im Voraus kontaktiert und die japanischen Behörden über eine mögliche Fehlfunktion der Ausrüstung sowie die Notwendigkeit einer Notlandung informiert. Die Landung verlief ohne Probleme, der Pilot blieb unverletzt. Wie NHK News unter Berufung auf das Büro des Flughafens Kagoshima berichtet (via The Aviantionist), befand sich das Flugzeug am Nachmittag noch immer in der Nähe der Landebahn. Die Startbahn des Flughafens musste für etwa 20 Minuten gesperrt werden, während das Flugzeug auf eine Rollbahn geschoben wurde.
Die F-35B Lightning ist ein Mehrzweck-Stealth-Kampfjet mit Senkrechtstart- und Landungsfähigkeiten (STOVL), der speziell für den Einsatz auf Flugzeugträgern entwickelt wurde. Das Flugzeug verfügt über einen Lift-Fan hinter dem Cockpit und ein Triebwerk, das sich um 90 Grad schwenken kann, um vertikale Landungen zu ermöglichen. Diese Technologie macht die F-35B zur einzigen Stealth-Variante mit STOVL-Fähigkeiten weltweit.
Obwohl das F-35-Programm als das fortschrittlichste Kampfflugzeug der Welt vermarktet wird, kämpft es von Anfang an mit Zuverlässigkeitsproblemen. Ein kürzlich freigegebener Pentagon-Bericht aus diesem Jahr stellte fest, dass die "Gesamtzuverlässigkeit, Wartbarkeit und Verfügbarkeit" der US-amerikanischen F-35-Flotte weiterhin unter den Erwartungen der Streitkräfte liegt. Die britische Royal Navy verlor bereits im November 2021 einen F-35B-Jet, als dieser kurz nach dem Start von der HMS Queen Elizabeth ins Mittelmeer stürzte.
Großbritannien betreibt derzeit 33 F-35B-Jets mit einer geplanten Flotte von 48 Maschinen bis 2025. Das gesamte F-35-Programm gilt als das teuerste Rüstungsprojekt der Geschichte, mit geschätzten Gesamtkosten von über 1,7 Billionen US-Dollar über die gesamte Lebensdauer.
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Siehe auch:
Technische Probleme zwingen F-35B zur Landung
Ein britisches F-35B Lightning Stealth-Kampfflugzeug der Royal Air Force musste am gestrigen Sonntag am internationalen Flughafen Kagoshima in Japan notlanden. Das rund 109 Millionen US-Dollar teure Kampfflugzeug führte um 11:30 Uhr Ortszeit eine ungeplante Landung durch, nachdem der Pilot technische Probleme gemeldet hatte.Der Pilot hatte die Flugsicherung im Voraus kontaktiert und die japanischen Behörden über eine mögliche Fehlfunktion der Ausrüstung sowie die Notwendigkeit einer Notlandung informiert. Die Landung verlief ohne Probleme, der Pilot blieb unverletzt. Wie NHK News unter Berufung auf das Büro des Flughafens Kagoshima berichtet (via The Aviantionist), befand sich das Flugzeug am Nachmittag noch immer in der Nähe der Landebahn. Die Startbahn des Flughafens musste für etwa 20 Minuten gesperrt werden, während das Flugzeug auf eine Rollbahn geschoben wurde.
Teil der Operation Highmast
Das betroffene F-35B gehört zur Carrier Strike Group der HMS Prince of Wales, die derzeit im Rahmen der Operation Highmast im Indo-Pazifik stationiert ist. Die achtmonatige Einsatzmission, die im April begann, führt gemeinsame Übungen mit japanischen und amerikanischen Streitkräften durch und soll bis zum 12. August andauern. Die HMS Prince of Wales ist der zweite Flugzeugträger der Queen-Elizabeth-Klasse der Royal Navy und wurde 2019 in Dienst gestellt.Die F-35B Lightning ist ein Mehrzweck-Stealth-Kampfjet mit Senkrechtstart- und Landungsfähigkeiten (STOVL), der speziell für den Einsatz auf Flugzeugträgern entwickelt wurde. Das Flugzeug verfügt über einen Lift-Fan hinter dem Cockpit und ein Triebwerk, das sich um 90 Grad schwenken kann, um vertikale Landungen zu ermöglichen. Diese Technologie macht die F-35B zur einzigen Stealth-Variante mit STOVL-Fähigkeiten weltweit.
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Wiederholte Zwischenfälle
Dies ist bereits der zweite Zwischenfall mit einer F-35B der gleichen Carrier Strike Group innerhalb von weniger als zwei Monaten. Ein anderes F-35B-Flugzeug war im Juni nach einem Hydraulikausfall über fünf Wochen lang am Flughafen Thiruvananthapuram in Indien gestrandet, bevor es am 22. Juli wieder einsatzfähig war.Obwohl das F-35-Programm als das fortschrittlichste Kampfflugzeug der Welt vermarktet wird, kämpft es von Anfang an mit Zuverlässigkeitsproblemen. Ein kürzlich freigegebener Pentagon-Bericht aus diesem Jahr stellte fest, dass die "Gesamtzuverlässigkeit, Wartbarkeit und Verfügbarkeit" der US-amerikanischen F-35-Flotte weiterhin unter den Erwartungen der Streitkräfte liegt. Die britische Royal Navy verlor bereits im November 2021 einen F-35B-Jet, als dieser kurz nach dem Start von der HMS Queen Elizabeth ins Mittelmeer stürzte.
Großbritannien betreibt derzeit 33 F-35B-Jets mit einer geplanten Flotte von 48 Maschinen bis 2025. Das gesamte F-35-Programm gilt als das teuerste Rüstungsprojekt der Geschichte, mit geschätzten Gesamtkosten von über 1,7 Billionen US-Dollar über die gesamte Lebensdauer.
Kaum Auswirkungen auf Flugverkehr
Der Zwischenfall führte zu etwa 20-minütigen Verspätungen bei sechs Flügen am Flughafen Kagoshima, der normale Betrieb wurde jedoch schnell wieder aufgenommen. Der Flughafen Kagoshima liegt auf der südlichsten Hauptinsel Kyushu und ist ein wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt mit etwa vier Millionen Passagieren jährlich. Die Reparatur des Flugzeugs dürfte allerdings einfacher sein als im Fall des in Indien gestrandeten Jets, da sich die Carrier Strike Group noch in der Nähe Japans befindet und Ersatzteile sowie Reparaturteams leichter verfügbar sind.Was meint ihr zu den wiederholten technischen Problemen der F-35B? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Britischer F-35B musste wegen technischer Probleme in Kagoshima notlanden
- Zweiter Vorfall mit F-35B der HMS Prince of Wales binnen zwei Monaten
- Der 109 Millionen US-Dollar teure Kampfjet landete am 11. August 2025
- Der Flughafen musste die Startbahn für etwa 20 Minuten sperren
- Die britische Marine betreibt 33 F-35B-Jets mit geplanter Aufstockung
- F-35-Programm gilt als teuerstes Rüstungsprojekt mit 1,7 Billionen Dollar
- Zuverlässigkeit der F-35-Flotte liegt weiterhin unter den Erwartungen
Siehe auch:
- 100 Millionen-Dollar-Jet: Schon wieder ist eine F-35 abgestürzt
- Gestrandete F-35B hebt nach 39 unfreiwilligen Tagen in Indien ab
- Britischer F-35-Konkurrent erstmals gezeigt, soll 2027 abheben
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