'Windows 12': So stellt sich der Windows-Chef die Windows-Zukunft vor
Windows-Chef Pavan Davuluri skizziert die Zukunft des Betriebssystems: Demnach werde KI PCs kontextbewusst und sprachgesteuert machen. Statt nur Maus und Tastatur sollen Nutzer künftig in natürlicher Sprache mit Windows reden können.
Davuluri erwartet, dass Spracheingabe eine zentrale Rolle in der Computerbedienung einnehmen werde. Anders als die gewohnte Steuerung über Maus und Tastatur sollen Nutzer künftig direkt mit ihrem PC sprechen können. "Sie werden mit Ihrem Computer sprechen können, während Sie schreiben, zeichnen oder mit anderen interagieren. Der Computer sollte semantisch verstehen können, was Sie vorhaben", beschreibt er die Zukunftsvision.
Die Idee einer KI-gestützten Windows-Erfahrung beschäftigt Microsoft bereits seit Januar 2023, als der frühere Manager Panos Panay ähnliche Visionen auf der CES vorstellte. Panay, der mittlerweile zu Amazon gewechselt ist, hatte damals bereits von KI-PCs gesprochen und Windows als Plattform für natürliche Interaktionen positioniert.
Auf YouTube ansehen
Die Änderungen basieren auf einer Kombination aus lokaler Verarbeitung und Cloud-Computing. Microsoft plant, die Rechenleistung zwischen dem Gerät und der Cloud aufzuteilen, um eine nahtlose Benutzererfahrung zu gewährleisten. Microsofts neue Copilot Plus PCs mit speziellen NPUs (Neural Processing Units) sind bereits für die effiziente Verarbeitung von KI-Aufgaben vor Ort ausgelegt.
Diese NPUs, die in modernen Prozessoren von Intel, AMD und Qualcomm integriert sind, können bis zu 40 TOPS leisten. Zum Vergleich: Die erste Generation von KI-Beschleunigern in Smartphones erreichte nur etwa ein TOPS. Diese massive Rechenleistung ermöglicht es, komplexe Sprachmodelle direkt auf dem Gerät auszuführen, auch ohne ständige Internetverbindung.
Bereits die Einführung von Windows Recall, einer Funktion zur Aufzeichnung von Bildschirmaktivitäten, stieß auf erhebliche Datenschutzbedenken und entsprechend scharfe Ablehnung vieler Nutzer. Microsoft musste die Funktion mehrfach überarbeiten und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementieren.
Davuluri deutet an, dass Windows in fünf Jahren völlig anders aussehen könnte als heute. Die Benutzeroberfläche wird sich durch "Agentic AI" grundlegend verändern - das Betriebssystem wird mehr wie ein Assistent agieren, der Initiative ergreift und komplexe Aufgaben über verschiedene Programme hinweg bewältigt.
Für Alltagsnutzer könnte das bedeuten, dass sie statt zwischen mehreren Programmen zu wechseln, einfach dem Computer mitteilen, was sie erreichen möchten. Das System würde dann die notwendigen Schritte selbstständig ausführen. Bisher gibt es keinen festen Zeitplan für die Einführung dieser Features, doch Microsoft arbeitet bereits an den technischen Grundlagen.
Die Spracheingabe als dritte Eingabemethode neben Maus und Tastatur könnte Windows grundlegend verändern. Wie seht ihr diese Entwicklung - als Chance für intuitivere Bedienung oder als Risiko für Datenschutz und Kontrolle? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
Windows wird zur sprachgesteuerten KI-Plattform
Microsoft-Manager Pavan Davuluri, der seit gut einem Jahr die Windows- und Geräte-Sparte leitet, hat seine Vision für die Zukunft des Betriebssystems vorgestellt. Die nächste Generation von Windows soll deutlich "umgebungsintegrierter, durchdringender und multimodaler" werden, wie der Corporate Vice President erklärte.Davuluri erwartet, dass Spracheingabe eine zentrale Rolle in der Computerbedienung einnehmen werde. Anders als die gewohnte Steuerung über Maus und Tastatur sollen Nutzer künftig direkt mit ihrem PC sprechen können. "Sie werden mit Ihrem Computer sprechen können, während Sie schreiben, zeichnen oder mit anderen interagieren. Der Computer sollte semantisch verstehen können, was Sie vorhaben", beschreibt er die Zukunftsvision.
Die Idee einer KI-gestützten Windows-Erfahrung beschäftigt Microsoft bereits seit Januar 2023, als der frühere Manager Panos Panay ähnliche Visionen auf der CES vorstellte. Panay, der mittlerweile zu Amazon gewechselt ist, hatte damals bereits von KI-PCs gesprochen und Windows als Plattform für natürliche Interaktionen positioniert.
Auf YouTube ansehenKontextbewusste Computer
Ein Kernaspekt der neuen Windows-Generation ist die Fähigkeit zur Kontextanalyse. Das System soll künftig den Bildschirminhalt erfassen und verstehen können, was gerade passiert. Diese Technologie ermöglicht es dem Betriebssystem, relevante Aktionen oder Informationen anzubieten, ohne dass Nutzer alles neu erklären müssen.Die Änderungen basieren auf einer Kombination aus lokaler Verarbeitung und Cloud-Computing. Microsoft plant, die Rechenleistung zwischen dem Gerät und der Cloud aufzuteilen, um eine nahtlose Benutzererfahrung zu gewährleisten. Microsofts neue Copilot Plus PCs mit speziellen NPUs (Neural Processing Units) sind bereits für die effiziente Verarbeitung von KI-Aufgaben vor Ort ausgelegt.
Diese NPUs, die in modernen Prozessoren von Intel, AMD und Qualcomm integriert sind, können bis zu 40 TOPS leisten. Zum Vergleich: Die erste Generation von KI-Beschleunigern in Smartphones erreichte nur etwa ein TOPS. Diese massive Rechenleistung ermöglicht es, komplexe Sprachmodelle direkt auf dem Gerät auszuführen, auch ohne ständige Internetverbindung.
Datenschutz und Akzeptanz
Diese Vision wirft aber natürlich auch Fragen zum Datenschutz auf. Um PCs wirklich kontextbewusst zu machen, müssen diese möglicherweise persönliche Daten aktiver verarbeiten. Davuluri räumt ein, dass Microsoft diese Fähigkeiten mit starken Schutzmaßnahmen und Transparenz ausbalancieren muss.Bereits die Einführung von Windows Recall, einer Funktion zur Aufzeichnung von Bildschirmaktivitäten, stieß auf erhebliche Datenschutzbedenken und entsprechend scharfe Ablehnung vieler Nutzer. Microsoft musste die Funktion mehrfach überarbeiten und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementieren.
Davuluri deutet an, dass Windows in fünf Jahren völlig anders aussehen könnte als heute. Die Benutzeroberfläche wird sich durch "Agentic AI" grundlegend verändern - das Betriebssystem wird mehr wie ein Assistent agieren, der Initiative ergreift und komplexe Aufgaben über verschiedene Programme hinweg bewältigt.
Für Alltagsnutzer könnte das bedeuten, dass sie statt zwischen mehreren Programmen zu wechseln, einfach dem Computer mitteilen, was sie erreichen möchten. Das System würde dann die notwendigen Schritte selbstständig ausführen. Bisher gibt es keinen festen Zeitplan für die Einführung dieser Features, doch Microsoft arbeitet bereits an den technischen Grundlagen.
Die Spracheingabe als dritte Eingabemethode neben Maus und Tastatur könnte Windows grundlegend verändern. Wie seht ihr diese Entwicklung - als Chance für intuitivere Bedienung oder als Risiko für Datenschutz und Kontrolle? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- Windows-Chef Davuluri plant KI-gestützte Zukunft des Betriebssystems
- Natürliche Spracheingabe soll neben Maus und Tastatur zentral werden
- Das System soll den Bildschirminhalt verstehen und kontextbezogen reagieren
- Neue PCs mit Neural Processing Units bieten massive KI-Rechenleistung
- Datenschutzbedenken müssen durch Sicherheitsmaßnahmen ausgeglichen werden
- Windows könnte in fünf Jahren als selbstständiger Assistent fungieren
- Verteilung der Rechenleistung zwischen lokalem Gerät und Cloud geplant
Siehe auch:
- Windows 2030 Vision: Microsoft erklärt die Zukunft des Betriebssystems
- Windows-Wiederherstellung gefährdet verschlüsselte Nutzerdaten
- Microsoft entfernt PowerShell 2.0 endgültig aus Windows 11
- Windows 11: Microsoft bittet CertEnroll-Fehlermeldungen zu ignorieren
- Windows 11: Microsoft bereitet wohl KI-Agenten in der Taskleiste vor
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs -
Office 365 Anmelden geht nicht
nitewish -
OneDrive speicherung von Dateiversionen
SeBu
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen