Microsoft ändert Nutzungsbedingungen Ende September
Microsoft aktualisiert seinen Servicevertrag für Privatnutzer zum 30. September 2025 mit verbesserter Transparenz. Neue Regelungen für KI-Dienste, Datenexport-Hinweise und kürzere Fristen bei Microsoft Rewards stehen im Fokus.
Zusätzlich untersagt der Konzern Strafverfolgungsbehörden explizit die Verwendung von Gesichtserkennungstechnologien zur Identifizierung von Personen "in freier Wildbahn". Laut Microsoft zeigt sich das Unternehmen bei der Kommunikation der Änderungen transparent, indem sowohl die aktuelle als auch die neue Version online abrufbar sind.
Im Abschnitt "Ihre Inhalte" ergänzt Microsoft einen neuen Bereich zu exportierbaren Daten. Der Servicevertrag enthält nun einen expliziten Hinweis auf das Datenschutz-Dashboard, das den Download persönlicher Daten ermöglicht und den Wechsel zu Konkurrenzprodukten erleichtern soll.
Bei Microsoft Rewards verschärft sich die Fristensituation: Nicht eingelöste Punkte verfallen bereits nach zwölf statt bisher 18 Monaten, wenn keine Punkte gesammelt oder eingelöst werden. Auch inaktive Rewards-Konten können nach zwölf Monaten ohne Anmeldungen gekündigt werden.
Nutzer, die Microsoft-Produkte oder -Dienste ab dem 30. September 2025 verwenden, stimmen automatisch dem aktualisierten Servicevertrag zu. Wer den neuen Bestimmungen nicht zustimmt, sollte sein Microsoft-Konto vor dem Stichtag schließen.
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Siehe auch:
Servicevertrag wird transparenter gestaltet
Die Neufassung soll die Bestimmungen klarer gestalten und entfernt Passagen zu beendeten Produkten wie Skype und fügt neue Dienste hinzu. Die Änderungen vereinfachen die Nutzungsbedingungen aber auch, damit Nutzer den Überblick behalten.Neue Regelungen für KI-Dienste
Entdeckt hat die Änderung Martin Geuß von Dr. Windows. Microsoft informiert Nutzer über die Änderungen per E-Mail. Der Konzern fügt insbesondere dem Abschnitt "KI-Dienste" einen neuen Bereich zu Nutzungsbeschränkungen hinzu, der die Erstellung und Verbreitung von Falschinformationen oder diskriminierenden Inhalten verbietet.Zusätzlich untersagt der Konzern Strafverfolgungsbehörden explizit die Verwendung von Gesichtserkennungstechnologien zur Identifizierung von Personen "in freier Wildbahn". Laut Microsoft zeigt sich das Unternehmen bei der Kommunikation der Änderungen transparent, indem sowohl die aktuelle als auch die neue Version online abrufbar sind.
Im Abschnitt "Ihre Inhalte" ergänzt Microsoft einen neuen Bereich zu exportierbaren Daten. Der Servicevertrag enthält nun einen expliziten Hinweis auf das Datenschutz-Dashboard, das den Download persönlicher Daten ermöglicht und den Wechsel zu Konkurrenzprodukten erleichtern soll.
Bei Microsoft Rewards verschärft sich die Fristensituation: Nicht eingelöste Punkte verfallen bereits nach zwölf statt bisher 18 Monaten, wenn keine Punkte gesammelt oder eingelöst werden. Auch inaktive Rewards-Konten können nach zwölf Monaten ohne Anmeldungen gekündigt werden.
Xbox-Dienste mit Klarstellungen
Bei Xbox-Diensten stellt Microsoft klar, dass Xbox-spezifische Family Safety-Einstellungen möglicherweise nicht aktiviert sind, wenn über Geräte oder Plattformen von Drittanbietern auf Xbox Game Studios-Spiele zugegriffen wird. Anpassungen wurden auch am Abschnitt "Skype, Microsoft Teams und GroupMe" vorgenommen, um der Einstellung von Skype Rechnung zu tragen.Nutzer, die Microsoft-Produkte oder -Dienste ab dem 30. September 2025 verwenden, stimmen automatisch dem aktualisierten Servicevertrag zu. Wer den neuen Bestimmungen nicht zustimmt, sollte sein Microsoft-Konto vor dem Stichtag schließen.
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Was ändert sich am 30. September?
Ab dem 30. September 2025 tritt eine überarbeitete Version des Microsoft-Servicevertrags für Privatnutzer in Kraft. Die Änderungen betreffen unter anderem KI-Dienste, Xbox-Nutzung, Microsoft Rewards sowie Datenschutzfunktionen.
Microsoft hat die Änderungen transparent dokumentiert: Eine Übersicht und die vollständige Fassung sind online abrufbar. Besonders hervorzuheben ist die neue Möglichkeit zum Datenexport über das Datenschutz-Dashboard.
Microsoft hat die Änderungen transparent dokumentiert: Eine Übersicht und die vollständige Fassung sind online abrufbar. Besonders hervorzuheben ist die neue Möglichkeit zum Datenexport über das Datenschutz-Dashboard.
Wie lange sind Rewards-Punkte gültig?
Microsoft hat die Gültigkeitsdauer von nicht eingelösten Rewards-Punkten verkürzt. Ab dem 30. September 2025 verfallen Punkte bereits nach 12 Monaten Inaktivität - bisher waren es 18 Monate.
Auch brachliegende Konten können nun nach 12 Monaten ohne Anmeldung gelöscht werden. Wer Punkte sammeln oder einlösen möchte, sollte also regelmäßig aktiv bleiben.
Auch brachliegende Konten können nun nach 12 Monaten ohne Anmeldung gelöscht werden. Wer Punkte sammeln oder einlösen möchte, sollte also regelmäßig aktiv bleiben.
Was ist neu bei den KI-Diensten?
Microsoft verbietet künftig ausdrücklich die Nutzung seiner KI-Dienste zur Erstellung oder Verbreitung von Falschinformationen oder diskriminierenden Inhalten. Diese Regelung ist Teil eines neuen Abschnitts im Servicevertrag.
Zudem dürfen Strafverfolgungsbehörden Microsofts Gesichtserkennungstechnologie nicht zur Identifikation von Personen im öffentlichen Raum nutzen. Dies stärkt den Datenschutz und soll Missbrauch vorbeugen.
Zudem dürfen Strafverfolgungsbehörden Microsofts Gesichtserkennungstechnologie nicht zur Identifikation von Personen im öffentlichen Raum nutzen. Dies stärkt den Datenschutz und soll Missbrauch vorbeugen.
Wie kann ich meine Daten exportieren?
Der neue Vertrag weist explizit auf das Datenschutz-Dashboard hin. Dort können Nutzer persönliche Daten, die Microsoft über sie gespeichert hat, herunterladen - etwa zur Archivierung oder für einen Anbieterwechsel.
Das Dashboard ist unter account.microsoft.com/privacy erreichbar und bietet eine zentrale Übersicht über gespeicherte Informationen und Exportoptionen.
Das Dashboard ist unter account.microsoft.com/privacy erreichbar und bietet eine zentrale Übersicht über gespeicherte Informationen und Exportoptionen.
Was ändert sich bei Xbox-Diensten?
Microsoft weist nun klarer darauf hin, dass Kinderschutzfunktionen bei Drittanbieterplattformen nicht immer greifen. Wer Xbox-Dienste über fremde Geräte nutzt, sollte die Family Safety-Einstellungen prüfen.
Auch die Rechte bei der Nutzung von Microsoft-Konten auf Drittplattformen wurden präzisiert. Dies betrifft insbesondere Spiele von Xbox Game Studios, die über externe Anbieter genutzt werden.
Auch die Rechte bei der Nutzung von Microsoft-Konten auf Drittplattformen wurden präzisiert. Dies betrifft insbesondere Spiele von Xbox Game Studios, die über externe Anbieter genutzt werden.
Was passiert mit Skype im Vertrag?
Da Skype offiziell eingestellt wurde, entfernt Microsoft entsprechende Verweise aus dem Servicevertrag. Auch veraltete Links und Formulierungen wurden bereinigt.
Nutzer sollen stattdessen auf Alternativen wie Microsoft Teams oder Outlook ausweichen. Für diese Kommunikationsdienste gelten künftig eigene, zusätzliche Nutzungsbedingungen.
Nutzer sollen stattdessen auf Alternativen wie Microsoft Teams oder Outlook ausweichen. Für diese Kommunikationsdienste gelten künftig eigene, zusätzliche Nutzungsbedingungen.
Wo finde ich die vollständigen Änderungen?
Microsoft stellt sowohl die aktuelle als auch die neue Version des Servicevertrags online zur Verfügung. Zusätzlich gibt es eine Seite mit einer Gegenüberstellung aller Änderungen.
Die Übersicht ist unter microsoft.com/de-de/servicesagreement/upcoming-updates abrufbar. Dort finden sich auch Links zu den vollständigen Vertragsdokumenten.
Die Übersicht ist unter microsoft.com/de-de/servicesagreement/upcoming-updates abrufbar. Dort finden sich auch Links zu den vollständigen Vertragsdokumenten.
Zusammenfassung
- Microsoft aktualisiert Servicevertrag für Privatnutzer zum 30. September 2025
- Neue KI-Regelungen verbieten Falschinformationen und Diskriminierung
- Gesichtserkennung nicht zur Personenidentifizierung für Behörden
- Datenschutz-Dashboard erleichtert Download persönlicher Daten
- Microsoft Rewards-Punkte verfallen schneller bei Inaktivität
- Xbox Family Safety funktioniert nicht auf Drittanbieterplattformen
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