Nächster Coup des Intel-Chefs? Keine 1,8-nm-Chips für Apple & Co
Der neue Intel-Chef Lip-Bu Tan plant offenbar einen drastischen Schritt, durch den die Vermarktung der nächsten Generation der Chipfertigung gegenüber Kunden der Sparte für Vertragsproduktion aufgegeben wird. Statt Intel 18A weiter zu vermarkten, will man die Kapazitäten lieber selbst nutzen.
Mit Intel 18A, also der Fertigung mit einer theoretischen Strukturbreite von 1,8 Nanometern, wollte Intel bisher eigentlich dem Konkurrenten TSMC und dessen sogenannter N2-Node mit zwei Nanometern Strukturbreite die Stirn bieten. Für Intel würde der Verzicht auf die Vermarktung von 18A zunächst gigantische Kosten in Höhe von potenziell mehreren Milliarden Dollar bedeuten.
Statt Gelsingers 18A-Prozess weiter an Kunden der Foundry-Sparte zu vermarkten, sollen angeblich mehr Ressourcen auf die Entwicklung und Vermarktung der übernächsten Chipgeneration gesetzt werden. Das Ziel soll letztlich sein, Intel bessere Aussichten dafür zu verschaffen, große Foundry-Kunden wie Apple oder Nvidia davon zu überzeugen, ihre Chips künftig bei Intel produzieren zu lassen.
Dass Intel die Fertigung im 18A-Prozess nicht mehr an externe Kunden vermarkten könnte, heißt nicht, dass keine Chips in dieser neuen Fertigungsgeneration produziert werden sollen. Stattdessen würde Intel die Kapazitäten primär für die Produktion seiner eigenen Prozessoren nutzen, während nur ein kleiner als bisher erhoffter Teil von externen Kunden genutzt werden dürfte.
Noch ist die hier beschriebene Entscheidung nicht in Stein gemeißelt. Zunächst muss Tan auch noch den Aufsichtsrat von Intel von deinen Plänen überzeugen, so der Bericht.
Siehe auch:
Intel will 18A-Fertigung nur noch selbst nutzen
Laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters, erwägt Intel-Chef Tan einen Verzicht auf die weitere Vermarktung der sogenannten 18A-Fertigung gegenüber Kunden seiner Fertigungssparte Intel Foundry. Als Grund dafür wird laut internen Quellen gehandelt, dass Tan der Meinung ist, der von seinem Vorgänger Pat Gelsinger mit Milliardenaufwand entwickelte Prozess sei für die Kunden nicht ausreichend attraktiv.Mit Intel 18A, also der Fertigung mit einer theoretischen Strukturbreite von 1,8 Nanometern, wollte Intel bisher eigentlich dem Konkurrenten TSMC und dessen sogenannter N2-Node mit zwei Nanometern Strukturbreite die Stirn bieten. Für Intel würde der Verzicht auf die Vermarktung von 18A zunächst gigantische Kosten in Höhe von potenziell mehreren Milliarden Dollar bedeuten.
Statt Gelsingers 18A-Prozess weiter an Kunden der Foundry-Sparte zu vermarkten, sollen angeblich mehr Ressourcen auf die Entwicklung und Vermarktung der übernächsten Chipgeneration gesetzt werden. Das Ziel soll letztlich sein, Intel bessere Aussichten dafür zu verschaffen, große Foundry-Kunden wie Apple oder Nvidia davon zu überzeugen, ihre Chips künftig bei Intel produzieren zu lassen.
Dass Intel die Fertigung im 18A-Prozess nicht mehr an externe Kunden vermarkten könnte, heißt nicht, dass keine Chips in dieser neuen Fertigungsgeneration produziert werden sollen. Stattdessen würde Intel die Kapazitäten primär für die Produktion seiner eigenen Prozessoren nutzen, während nur ein kleiner als bisher erhoffter Teil von externen Kunden genutzt werden dürfte.
Noch ist die hier beschriebene Entscheidung nicht in Stein gemeißelt. Zunächst muss Tan auch noch den Aufsichtsrat von Intel von deinen Plänen überzeugen, so der Bericht.
Zusammenfassung
- Intel-Chef Tan erwägt, 18A-Fertigung nicht mehr extern anzubieten
- Grund: 1,8-Nanometer-Prozess ist für Kunden nicht attraktiv genug
- Verzicht auf Vermarktung könnte Intel Milliarden Dollar kosten
- Stattdessen soll mehr in die übernächste Chipgeneration investiert werden
- Ziel ist es, Großkunden wie Apple oder Nvidia als Auftraggeber zu gewinnen
- 18A-Kapazitäten sollen primär für eigene Prozessoren genutzt werden
- Endgültige Entscheidung steht noch aus - Aufsichtsrat muss zustimmen
Siehe auch:
- Nova Lake: Intel plant angeblich massiven CPU-Boost gegen AMD-Chips
- Intel gibt auf: Keine Chips mehr für Autos - Mitarbeiter fliegen raus
- KI & Accenture können's besser: Intel wirft sein Marketing-Team raus
- AMD: Ryzen Threadripper 9000 wischt mit Intels Xeon den Boden
- Harte Zeit: Intel will 20% der Produktions-Mitarbeiter rausschmeißen
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