Pixel 4a-Rückruf: Google hat nur halbe Wahrheit zu Überhitzung gesagt
Google ruft das Pixel 4a in Australien zurück. Grund ist ein Überhitzungsrisiko der Batterie, das durch ein kürzliches Update behoben werden sollte. Nun darf man sich fragen, ob Google die ganze Wahrheit zum Ausmaß des Problems verschwiegen hat.
Das Update sollte laut Google neue Funktionen beim Batteriemanagement einführen und die Stabilität der Batterieleistung verbessern. In der Praxis führte es jedoch dazu, dass sich die Akkulaufzeit auf wenige Minuten verkürzte - ein Detail, das in der ursprünglichen Ankündigung des Unternehmens kaum Erwähnung fand. Technisch gesehen reduzierte Google die maximale Spannung der Batterien von 4,45 Volt auf 3,95 Volt, was einem massiven Kapazitätsverlust von 56 Prozent entspricht.
Wie Android Authority berichtet, hat die Australian Competition & Consumer Commission jetzt eine Rückrufaktion für das Pixel 4a eingeleitet. Als Reaktion auf die Probleme bietet Google betroffenen Nutzern weltweit eine Kompensation in Form einer teilweisen Rückerstattung, eines Store-Guthabens oder eines kostenlosen Batterieaustauschs an.
Die australische Behörde warnt, dass eine "überhitzte Batterie ein Feuer- und Verbrennungsrisiko für den Nutzer darstellen könnte". Diese Gefahr wurde in Googles ursprünglicher Ankündigung mit keinem Wort erwähnt und so mancher vermutet nun, dass Google hier wissentlich nicht die ganze Wahrheit gesagt hat und wusste, dass die Batterieprobleme wesentlich schwerwiegender sind. Denn das Unternehmen sprach lediglich von einer Verbesserung der Batteriestabilität und einer möglichen Reduzierung der verfügbaren Kapazität.
Nutzer in Australien werden aufgefordert, zu überprüfen, ob ihr Gerät das Firmware-Update erhalten hat. Gleichzeitig betont die Behörde, dass nicht alle Pixel 4a-Geräte von dem Problem betroffen sind. Betroffene Nutzer können prüfen, ob sie Anspruch auf eine Entschädigung von Google haben.
Experten ziehen aufgrund der bereits Parallelen zu Apples "Batterygate"-Skandal von 2017, bei dem das Unternehmen die Leistung älterer iPhones drosselte, um unerwartete Abschaltungen zu verhindern. Apple musste daraufhin Hunderte Millionen Dollar in Folge von Sammelklagen zahlen. Googles Entschädigungsprogramm könnte ein Versuch sein, ähnlichen rechtlichen Konsequenzen proaktiv zuvorzukommen.
Was haltet ihr von Googles Umgang mit der Situation? Hättet ihr euch eine offenere Kommunikation gewünscht? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Unerwartetes Ende eines Smartphone-Klassikers
Das Google Pixel 4a steht vor einem unrühmlichen Ende seiner "Karriere". Bei seiner Markteinführung 2020 erhielt das Gerät durchwegs positive Bewertungen, doch zuletzt hat sich das Blatt gewendet: Ein kürzlich von Google veröffentlichtes Update im Rahmen des "Pixel 4a Battery Performance Program" hat die Batterielaufzeit drastisch reduziert und das Gerät für viele Nutzer praktisch unbrauchbar gemacht. Nun folgt der nächste Schlag: In Australien wird das Modell komplett zurückgerufen.Das Update sollte laut Google neue Funktionen beim Batteriemanagement einführen und die Stabilität der Batterieleistung verbessern. In der Praxis führte es jedoch dazu, dass sich die Akkulaufzeit auf wenige Minuten verkürzte - ein Detail, das in der ursprünglichen Ankündigung des Unternehmens kaum Erwähnung fand. Technisch gesehen reduzierte Google die maximale Spannung der Batterien von 4,45 Volt auf 3,95 Volt, was einem massiven Kapazitätsverlust von 56 Prozent entspricht.
Wie Android Authority berichtet, hat die Australian Competition & Consumer Commission jetzt eine Rückrufaktion für das Pixel 4a eingeleitet. Als Reaktion auf die Probleme bietet Google betroffenen Nutzern weltweit eine Kompensation in Form einer teilweisen Rückerstattung, eines Store-Guthabens oder eines kostenlosen Batterieaustauschs an.
Die australische Behörde warnt, dass eine "überhitzte Batterie ein Feuer- und Verbrennungsrisiko für den Nutzer darstellen könnte". Diese Gefahr wurde in Googles ursprünglicher Ankündigung mit keinem Wort erwähnt und so mancher vermutet nun, dass Google hier wissentlich nicht die ganze Wahrheit gesagt hat und wusste, dass die Batterieprobleme wesentlich schwerwiegender sind. Denn das Unternehmen sprach lediglich von einer Verbesserung der Batteriestabilität und einer möglichen Reduzierung der verfügbaren Kapazität.
Nutzer in Australien werden aufgefordert, zu überprüfen, ob ihr Gerät das Firmware-Update erhalten hat. Gleichzeitig betont die Behörde, dass nicht alle Pixel 4a-Geräte von dem Problem betroffen sind. Betroffene Nutzer können prüfen, ob sie Anspruch auf eine Entschädigung von Google haben.
Experten ziehen aufgrund der bereits Parallelen zu Apples "Batterygate"-Skandal von 2017, bei dem das Unternehmen die Leistung älterer iPhones drosselte, um unerwartete Abschaltungen zu verhindern. Apple musste daraufhin Hunderte Millionen Dollar in Folge von Sammelklagen zahlen. Googles Entschädigungsprogramm könnte ein Versuch sein, ähnlichen rechtlichen Konsequenzen proaktiv zuvorzukommen.
Was haltet ihr von Googles Umgang mit der Situation? Hättet ihr euch eine offenere Kommunikation gewünscht? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google ruft Pixel 4a in Australien wegen Überhitzungsrisiko zurück
- Australische Behörde warnt vor Feuer- und Verbrennungsrisiko
- Google bietet eine Kompensation in Form von Rückerstattung oder Austausch an
- Experten ziehen Parallelen zu Apples 'Batterygate'-Skandal von 2017
- Kritik an Googles mangelnder Transparenz bezüglich des Batterieproblems
- Nicht alle Pixel 4a-Geräte sind von dem Problem betroffen
Siehe auch:
- Pixel 4a-Schock: Google halbiert Akkukapazität mit neuestem Update
- Pixel 4a erhält überraschendes Update, Google reduziert Akkuleistung
- Von Pixel 4a bis Pixel 7 Pro: Neue praktische Android-Features im März
- Nach nur 10 Monaten: Google läutet Ende des Pixel 5 & Pixel 4a 5G ein
- Google Pixel 5 und Pixel 4a 5G vorgestellt: Android 11 in reiner Form
Thema:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google Pixel
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Google Pixel 10: Dieses Zubehör hat sich im Alltag wirklich bewährt
- Google wirbt zum Super Bowl mit einer rührenden Vater-KI-Geschichte
- Google zeigt beim Super Bowl, wie KI Blinden beim Fotografieren hilft
- Pixel Tablet mit Dock im Test: So gut ist das neue Tablet von Google
Das Google Pixel 10 im Preisvergleich:
Google Pixel Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen