Nicht installieren! Spielentwickler raten von neuen GeForce-Treibern ab

Gravierende Probleme mit Nvidias neuesten Treibern sorgen dafür, dass jetzt sogar erste Spielentwickler offiziell zum Downgrade auf ältere Versionen raten. Die über drei Monate alten Treiber funktionieren besser als die aktuellen.
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Nvidia-Treiber sorgen für massive Probleme

Besitzer von Nvidia-Grafikkarten der RTX 3000- und 4000-Serie stehen teilweise vor erheblichen Problemen. Die aktuellen Treiber der 572.xx-Reihe verursachen bei zahlreichen Nutzern Systemabstürze, Blackscreens und deutliche Leistungseinbrüche. Besonders brisant ist die Tatsache, dass mittlerweile sogar erste Spielentwickler offiziell davon abraten, die neuesten GeForce-Treiber zu installieren. Spieler sollen stattdessen ältere Versionen nutzen.

Entsprechende Empfehlungen geben sowohl Publisher Krafton auf der Steam-Seite der vor wenigen Tagen in den Early-Access gestarteten Lebenssimulation "Inzoi", als auch Nexon auf der Seite seines neuen Soulslikes "The First Berserker: Khazan". Während die neueste Treiberversion 572.83 für Besitzer der aktuellen RTX 5000-Serie empfohlen wird, sollten Nutzer älterer Karten auf die Version 566.36 vom Dezember 2024 zurückgreifen. Besitzer von GPUs der 4000- und 3000-Serie berichteten zuvor von Rucklern, Framerate-Einbrüchen und kompletten Systemabstürzen.
Nvidia GeForce: Spielentwickler raten von neuen TreibernDie Inzoi-Entwickler raten zu älteren Treibern Nvidia GeForce: Spielentwickler raten von neuen TreibernAuch Nexon rät seinen Spielern zum Rollback
Zwar verhindert die Verwendung der älteren Treiber das Auftreten der genannten Probleme, doch es gibt auch einige Nachteile. Denn nur die neuesten GeForce-Treiber bieten DLSS-4-Unterstützung für beide Spiele, wodurch Nutzer älterer Karten nun vor der Wahl stehen, entweder auf Stabilität oder auf neueste Technologien zu verzichten.

Nvidia mit neuen Prioritäten

Die anhaltenden Treiberprobleme lassen Nvidias aktuelle Prioritäten erahnen. Während das Unternehmen enorme Ressourcen in sein boomendes KI-Geschäft investiert, scheint die Gaming-Sparte zunehmend vernachlässigt zu werden. Zudem wurden die aktuellen Treiber offenbar primär für die neue RTX 5000-Serie optimiert, während ältere Generationen darunter leiden.


Obwohl es auf der einen Seite logisch erscheint, dass Nvidia vor allem seine neuesten Produkte unterstützt, darf das Unternehmen nicht vergessen, dass der allergrößte Teil seiner Kunden keine der neuen Blackwell-GPUs besitzt, sondern noch mit Karten der Ada- und Ampere-Generation spielt.

Keine Lösung in Sicht

Kunden sind verärgert, da Nvidia ihrer Meinung nach die Probleme mit den RTX 3000- und 4000-Karten nicht ausreichend angeht. Während mehrere Treiberupdates für die Behebung von Problemen bei der RTX 5000-Serie veröffentlicht wurden, warten Besitzer älterer GPUs weiterhin auf eine Lösung. Die Häufung der Beschwerden auf Plattformen wie Reddit und in Spielforen zeigt, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt.

Für betroffene Nutzer bleibt also aktuell nur der Rückgriff auf den älteren Treiber 566.36, der über die offizielle Nvidia-Website heruntergeladen werden kann. Wer bereits den aktuellen Treiber installiert hat, kann diesen mit einem Tool wie dem Display Driver Uninstaller restlos entfernen, um eventuelle Komplikationen zu vermeiden.

Was haltet ihr von dieser Situation? Habt ihr selbst Probleme mit den neuesten Nvidia-Treibern erlebt oder läuft bei euch alles reibungslos? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Download Display Driver Uninstaller - DDU Download (32 & 64 Bit)
Zusammenfassung
  • Neue Nvidia-Treiber verursachen Probleme bei RTX 3000- und 4000-Karten
  • Nutzer berichten von Abstürzen, Rucklern und Leistungseinbrüchen
  • Spieleentwickler empfehlen älteren Treiber 566.36 vom Dezember 2024
  • DLSS 4-Unterstützung nur in neuen Treibern enthalten
  • Betroffene Nutzer müssen zwischen Stabilität und neuer Technologie entscheiden
  • Nvidia scheint Fokus auf KI-Geschäft und neue RTX 5000-Serie zu legen
  • Kunden kritisieren mangelnde Unterstützung für ältere Grafikkarten

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