Japan will Next-Gen-Kampfjet nach einem Weltkriegs-Flugzeug nennen
Japan erwägt, seinem neuen Kampfjet im Global Combat Air Program den Namen "Reppu" zu geben - benannt nach einem nie in Serie produzierten Kampfflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Entscheidung ist aus historischen Gründen kontrovers.
Der ursprüngliche A7M Reppu wurde während des Pazifikkriegs als Nachfolger des legendären und allen Luftfahrt- und Militärhistorikern bekannten Jägers A6M Zero konzipiert. Trotz vielversprechender Leistungsdaten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 628 km/h und hervorragender Manövrierfähigkeit kam das Flugzeug nie über das Prototypenstadium hinaus. Ein Erdbeben in Nagoya zerstörte die Produktionsstätte, und die allgemeine Verschlechterung der japanischen Kriegsindustrie verhinderte die Serienproduktion. Insgesamt wurden nur neun Prototypen gebaut - zwei A7M1 und sieben A7M2.
Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtet (via The Aviationist), wird die Namensgebung derzeit von hochrangigen Beamten des Verteidigungsministeriums geprüft. Es gibt keine rechtlichen Vorschriften, die die Verwendung historischer Flugzeugnamen regeln, was dem Ministerium einen gewissen Spielraum bei der Entscheidung gibt. Befürworter sehen in dem Namen eine Verbindung zur japanischen Luftfahrtgeschichte und ein technologisches Ziel.
A7M1
Der neue F-3 wird im Rahmen des GCAP-Programms entwickelt, das bis 2035 einen einsatzfähigen Kampfjet der sechsten Generation hervorbringen soll. Das Projekt stellt einen diplomatischen internationalenMeilenstein dar, da Japan erstmals gleichberechtigt mit europäischen Partnern an einer Militärtechnologie arbeitet - anders als beim F-35-Programm, bei dem Japan lediglich Käufer war.
Was haltet ihr von der Idee, einen modernen Kampfjet nach einem historischen Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg zu benennen? Ist das eine sinnvolle Verbindung zur Luftfahrtgeschichte oder ein problematischer Bezug zur militaristischen Vergangenheit? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Japans neuer Kampfjet könnte historischen Namen erhalten
Das japanische Verteidigungsministerium erwägt, seinen zukünftigen Kampfjet "Reppu" ("Starker Wind") zu nennen. Der im Rahmen des Global Combat Air Program (GCAP) gemeinsam mit Großbritannien und Italien entwickelte Jet würde damit den Namen eines Kampfflugzeugs der ehemaligen kaiserlich-japanischen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg tragen. Nach der aktuellen Nomenklatur würde das Flugzeug offiziell als "F-3 Reppu" bezeichnet werden, wobei "F-3" die Nachfolge des aktuellen F-2-Kampfjets der japanischen Luftwaffe markiert.Der ursprüngliche A7M Reppu wurde während des Pazifikkriegs als Nachfolger des legendären und allen Luftfahrt- und Militärhistorikern bekannten Jägers A6M Zero konzipiert. Trotz vielversprechender Leistungsdaten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 628 km/h und hervorragender Manövrierfähigkeit kam das Flugzeug nie über das Prototypenstadium hinaus. Ein Erdbeben in Nagoya zerstörte die Produktionsstätte, und die allgemeine Verschlechterung der japanischen Kriegsindustrie verhinderte die Serienproduktion. Insgesamt wurden nur neun Prototypen gebaut - zwei A7M1 und sieben A7M2.
Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtet (via The Aviationist), wird die Namensgebung derzeit von hochrangigen Beamten des Verteidigungsministeriums geprüft. Es gibt keine rechtlichen Vorschriften, die die Verwendung historischer Flugzeugnamen regeln, was dem Ministerium einen gewissen Spielraum bei der Entscheidung gibt. Befürworter sehen in dem Namen eine Verbindung zur japanischen Luftfahrtgeschichte und ein technologisches Ziel.
A7M1
Kontroverse und internationale Zusammenarbeit
Die mögliche Namensgebung stößt jedoch auch auf Kritik. Einige Beamte im Verteidigungsministerium befürchten, dass die Assoziation mit einem Kriegsflugzeug der kaiserlichen Marine militaristische Vorstellungen wecken könnte, die im Widerspruch zur pazifistischen Nachkriegsverfassung Japans stehen.Der neue F-3 wird im Rahmen des GCAP-Programms entwickelt, das bis 2035 einen einsatzfähigen Kampfjet der sechsten Generation hervorbringen soll. Das Projekt stellt einen diplomatischen internationalenMeilenstein dar, da Japan erstmals gleichberechtigt mit europäischen Partnern an einer Militärtechnologie arbeitet - anders als beim F-35-Programm, bei dem Japan lediglich Käufer war.
Technologie und Herausforderungen
Der GCAP-Jet soll mit modernster Stealth-Technologie, künstlicher Intelligenz und Sensorfusion ausgestattet werden. Überdies soll das Flugzeug eine beachtliche Reichweite haben - transatlantische Flüge sollen ohne Luftbetankung möglich sein. Die interne Waffenkapazität soll mit über 4536 kg doppelt so groß sein wie die der F-35A.Was haltet ihr von der Idee, einen modernen Kampfjet nach einem historischen Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg zu benennen? Ist das eine sinnvolle Verbindung zur Luftfahrtgeschichte oder ein problematischer Bezug zur militaristischen Vergangenheit? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Japan erwägt Benennung des neuen GCAP-Kampfjets nach WW2-Flugzeug
- 'Reppu' war ein nie in Serie produzierter Jäger der kaiserlichen Marine
- Offiziell würde der neue Jet als 'F-3 Reppu' bezeichnet werden
- Namensgebung wird von hochrangigen Beamten des Ministeriums geprüft
- Kritiker sehen mögliche Assoziation mit militaristischer Vergangenheit
- GCAP-Programm soll bis 2035 Kampfjet der 6. Generation hervorbringen
- Neuer Jet wird mit Stealth-Technologie und KI ausgestattet sein
Siehe auch:
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