Science-Fiction im Kampfjet:
Airbus zeigt das Cockpit der Zukunft

Airbus arbeitet an der Cockpit-Revolution: Im EPIIC-Projekt ent­wi­ckelt man futuristische Bedienkonzepte mit Gestensteuerung, Aug­men­ted Reality und KI. Die neuen Technologien sollen Piloten ent­las­ten und Europas technologische Souveränität stärken.
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Airbus

Das Kampfjet-Cockpit der Zukunft nimmt Gestalt an

Die Zukunft des Kampfjet-Cockpits ähnelt mehr Science-Fiction als klassischer Luftfahrttechnik. Statt unzähliger Anzeigen und Schalter werden Piloten künftig mit Gesten und Sprachbefehlen agieren, während Augmented-Reality-Brillen wichtige Informationen direkt ins Sichtfeld projizieren. Das jedenfalls stellt sich Airbus vor: Das Enhanced Pilot Interfaces & Interactions for Fighter Cockpit (EPIIC) Projekt, an dem Airbus Defence and Space maßgeblich beteiligt ist, arbeitet intensiv an diesen Technologien.

Die Vision, die Airbus nun vorgestellt hat (via New Atlas), ist ein Cockpit, in dem Piloten durch adaptive Mensch-Maschine-Schnittstellen und immersive Displays unterstützt werden. Ein digitaler Assistent liefert zeitnahe Updates, während ein helmbasiertes System kritische Missionsinformationen ins Sichtfeld einblendet. Haptisches Feedback im Steuerknüppel vermittelt intuitiv Informationen zu Flugzustand und Triebwerksleistung. Airbus EPIIC

Zwischen Tradition und Innovation

Trotz aller futuristischen Elemente bleiben bewährte Komponenten erhalten: Das sogenannte HOTAS-Prinzip ("Hands On Throttle And Stick") bleibt zentral - Piloten sollen ihre Hände möglichst durchgehend an Schubhebel und Steuerknüppel halten können. Die neuen Interaktionsmöglichkeiten ergänzen dieses Konzept sinnvoll.

"Wir untersuchen, wie akzeptabel es ist, dass das Flugzeug mit den Piloten spricht oder Piloten mit den Systemen des Flugzeugs sprechen", erklärt Testpilot Marcos Barquero. "Es ergibt etwa Sinn, eine Frequenzänderung vom Fluglotsen mit einer Stimme oder Geste zu bestätigen, anstatt die Ziffern manuell einzugeben." Airbus EPIICDie unterschiedlichen Elemente kurz erklärt Für die Entwicklung effizienter Gestenerkennung arbeitet Airbus mit dem KI-Spezialisten Multiverse Computing zusammen. Diese Kooperation kombiniert Airbus' Expertise bei Pilotenschnittstellen mit Multiverses Kompetenz in Quantencomputing und effizienten Sprachmodellen. Die Ergebnisse des EPIIC-Projekts, das 2026 endet, könnten direkt in das Future Combat Air System (FCAS) einfließen - das von Frankreich, Deutschland und Spanien entwickelte Luftkampfsystem der nächsten Generation.

Was haltet ihr von diesen futuristischen Cockpit-Konzepten? Glaubt ihr, dass Gestensteuerung und KI-Assistenten die Piloten wirklich entlasten können oder seht ihr auch Risiken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Airbus entwickelt futuristisches Cockpit mit Gesten- und Sprachsteuerung
  • Augmented-Reality-Brillen projizieren Informationen ins Sichtfeld der Piloten
  • Digitaler Assistent und haptisches Feedback unterstützen die Flugsteuerung
  • HOTAS-Prinzip bleibt erhalten, wird aber durch neue Technologien ergänzt
  • KI-Spezialist Multiverse Computing unterstützt bei der Gestenerkennung
  • Projekt könnte in das Future Combat Air System (FCAS) einfließen
  • Ziel ist die Entlastung der Piloten und Stärkung der technologischen Souveränität

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