Trump-Minister: Apple wartet für US-Produktion nur auf Roboterarme

Apple plant eine Verlagerung der iPhone-Produktion in die USA - allerdings mit Robotern statt Menschen. US-Handelsminister Lutnick berichtet von Gesprächen mit Apple-CEO Cook, der nur auf die richtigen "Roboterarme" warte, um die Fertigung zu verlagern.
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iPhone-Produktion könnte in die USA zurückkehren

Apple erwägt offenbar (unter Druck der Trump-Regierung), die iPhone-Produktion zumindest teilweise in die USA zu verlagern - allerdings nicht mit menschlichen Arbeitskräften, sondern mit Robotern. Laut Aussagen von US-Handelsminister Howard Lutnick warte Apple-CEO Tim Cook nur auf die passenden "Roboterarme", um die Fertigung aus China und Indien zurück in die Vereinigten Staaten zu holen.

"(Cook) sagte: 'Ich brauche Roboterarme, um es in einem Umfang und mit einer Präzision zu tun, die es mir ermöglicht, die Produktion hierher zu bringen. Und an dem Tag, an dem ich sehe, dass das verfügbar ist, kommt es hierher, denn ich beschäftige nicht gerne all diese ausländischen Menschen. Das ist mein größtes Risiko.'", zitierte Lutnick den Apple-Chef in einem Interview.

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Techniker statt Montagearbeiter

In dem CNBC-Interview erklärte Lutnick, dass Cook ihm in einem kürzlich geführten Gespräch diese Pläne mitgeteilt habe. Der US-Handelsminister, der Teil der Trump-Administration ist, betonte, dass die künftigen US-Fabriken keine klassischen Montagearbeiter benötigen würden. Stattdessen sollen Amerikaner als hochbezahlte Techniker die robotergesteuerten Fertigungslinien überwachen und bedienen. Ob man diesen Angaben so vollständig trauen kann, sei aber dahingestellt.

"Sie werden keine Schrauben eindrehen", erklärte Lutnick über die zukünftigen amerikanischen Arbeitsplätze in der iPhone-Produktion. Vielmehr würden diese ein Teil einer "KI-industriellen Revolution" sein. Die Aussagen passen zu früheren Äußerungen des Ministers über die großen Belegschaften, die Apples Partner in anderen Ländern beschäftigen.

Die Verlagerung der iPhone-Produktion in die USA stellt Apple vor erhebliche Herausforderungen. Tim Cook hatte bereits 2018 die Besonderheiten der chinesischen Arbeitskräfte hervorgehoben. Während Fabrikarbeit in den USA als Niedriglohnsektor gilt, betrachtet Cook sie in China als hochspezialisierte Tätigkeit.

Die Trump-Administration hat kürzlich Zölle auf Importe aus China von bis zu 145 Prozent angekündigt, wobei Apple vorübergehend Ausnahmen sichern konnte. Diese protektionistische Politik könnte jedoch langfristig dazu führen, dass Apple und andere Unternehmen ihre Produktion in die USA zurückverlagern müssen. Es ist hier aber auch denkbar, dass Cook mit diesen Aussagen auf Zeit spielt und hofft, dass in knapp vier Jahren eine andere Regierung das Sagen hat.

Ob und wann Apple tatsächlich iPhones in den USA produzieren wird, bleibt deshalb abzuwarten. Weder das Unternehmen noch Tim Cook haben die von Lutnick beschriebenen Pläne bisher offiziell bestätigt. Sicher ist jedoch, dass eine solche Umstellung Jahre dauern würde - mit oder ohne Roboterarme.

Was haltet ihr von der möglichen Rückverlagerung der iPhone-Produktion in die USA? Glaubt ihr, dass Roboter die Fertigung besser übernehmen können als Menschen? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Apple erwägt iPhone-Produktion in USA mit Robotern statt Menschen
  • US-Handelsminister: Tim Cook wartet auf passende 'Roboterarme'
  • Geplant sind hochbezahlte Techniker statt klassische Montagearbeiter
  • Trump-Administration übt Druck durch hohe Zölle auf China-Importe aus
  • Herausforderungen: Spezialisierte Arbeitskräfte in China vs. USA
  • Umstellung würde Jahre dauern - offizielle Bestätigung steht noch aus

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