Richterin stinksauer: Apple hat vor Gericht bewusst unter Eid gelogen
Eine Richterin beschuldigt Apple der Missachtung einer Gerichtsverfügung im Epic-Rechtsstreit. Ein Apple-Manager soll unter Eid gelogen haben, während CEO Tim Cook wichtige Ratschläge ignorierte. Nun drohen sogar strafrechtliche Konsequenzen.
Im Kern geht es um die Frage, wie Apple auf die richterliche Anordnung reagierte, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, ihre Kunden über alternative Zahlungsmethoden außerhalb des App Stores zu informieren. Diese Anordnung sollte die als wettbewerbswidrig eingestufte 30-Prozent-Provision (die auch gerne als "Apple-Steuer" bezeichnet wird) von Apple einschränken.
Wie CNBC berichtet, ergaben interne Dokumente, dass Apple bereits im Juli 2023 eine Strategie festgelegt hatte, die der Gerichtsverfügung widersprach. Statt die Anordnung vollständig umzusetzen, führte Apple eine kaum reduzierte Gebühr von 27 Prozent für externe Zahlungen ein und errichtete zusätzliche Hürden. Roman hatte jedoch unter Eid behauptet, die Entscheidung sei erst im Januar 2024 gefallen.
Die Richterin deckte zudem auf, dass es innerhalb von Apple unterschiedliche Positionen gab: Der ehemalige Marketingchef Phil Schiller hatte sich dafür ausgesprochen, keine Provision für externe Zahlungen zu erheben. CEO Tim Cook ignorierte jedoch diesen Rat. "Cook hat schlecht entschieden", schreibt Rogers in ihrer Urteilsbegründung.
Mit sofortiger Wirkung hat das Gericht Apple untersagt, Entwicklern Hindernisse in den Weg zu legen oder Provisionen für Käufe außerhalb des App Stores zu erheben. "Das ist eine Anordnung, keine Verhandlung", betonte die Richterin und fügte hinzu: "Es gibt keine zweite Chance, wenn eine Partei vorsätzlich eine Gerichtsanordnung missachtet." Apple reagierte knapp auf das Urteil: "Wir sind mit der Entscheidung überhaupt nicht einverstanden. Wir werden der Anordnung des Gerichts nachkommen und Berufung einlegen", erklärte ein Unternehmenssprecher.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Glaubt ihr, dass Apple tatsächlich vorsätzlich gelogen hat, oder handelt es sich um Missverständnisse? Teilt eure Meinungen zu diesem brisanten Fall in den Kommentaren!
Siehe auch:
Apple in Bedrängnis: Lügen vor Gericht im Epic-Streit
Richterin Yvonne Gonzalez Rogers hat Apple in einem Gerichtsdokument schwerwiegende Vorwürfe gemacht. Der iPhone-Hersteller habe eine Gerichtsverfügung von 2021 im Rechtsstreit mit Epic Games vorsätzlich missachtet, so Gonzales. Besonders brisant: Apple-Finanzvorstand Alex Roman soll bei seiner Aussage unter Eid gelogen haben, um die wahren Absichten des Unternehmens zu verschleiern.Im Kern geht es um die Frage, wie Apple auf die richterliche Anordnung reagierte, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, ihre Kunden über alternative Zahlungsmethoden außerhalb des App Stores zu informieren. Diese Anordnung sollte die als wettbewerbswidrig eingestufte 30-Prozent-Provision (die auch gerne als "Apple-Steuer" bezeichnet wird) von Apple einschränken.
Wie CNBC berichtet, ergaben interne Dokumente, dass Apple bereits im Juli 2023 eine Strategie festgelegt hatte, die der Gerichtsverfügung widersprach. Statt die Anordnung vollständig umzusetzen, führte Apple eine kaum reduzierte Gebühr von 27 Prozent für externe Zahlungen ein und errichtete zusätzliche Hürden. Roman hatte jedoch unter Eid behauptet, die Entscheidung sei erst im Januar 2024 gefallen.
Die Richterin deckte zudem auf, dass es innerhalb von Apple unterschiedliche Positionen gab: Der ehemalige Marketingchef Phil Schiller hatte sich dafür ausgesprochen, keine Provision für externe Zahlungen zu erheben. CEO Tim Cook ignorierte jedoch diesen Rat. "Cook hat schlecht entschieden", schreibt Rogers in ihrer Urteilsbegründung.
Strafrechtliche Konsequenzen drohen
Die Richterin hat den Fall an die US-Staatsanwaltschaft weitergeleitet, um zu prüfen, ob strafrechtliche Verfahren wegen Missachtung des Gerichts gegen Apple und Roman eingeleitet werden sollten. "Weder Apple noch sein Anwalt haben die jetzt offensichtlichen Lügen richtiggestellt.", kritisierte Rogers.Mit sofortiger Wirkung hat das Gericht Apple untersagt, Entwicklern Hindernisse in den Weg zu legen oder Provisionen für Käufe außerhalb des App Stores zu erheben. "Das ist eine Anordnung, keine Verhandlung", betonte die Richterin und fügte hinzu: "Es gibt keine zweite Chance, wenn eine Partei vorsätzlich eine Gerichtsanordnung missachtet." Apple reagierte knapp auf das Urteil: "Wir sind mit der Entscheidung überhaupt nicht einverstanden. Wir werden der Anordnung des Gerichts nachkommen und Berufung einlegen", erklärte ein Unternehmenssprecher.
Sieg für Epic
Epic-CEO Tim Sweeney bezeichnete die Entscheidung als "großen Sieg für Entwickler". Das Urteil bedeute, dass alle Entwickler ihren eigenen Zahlungsdienst neben Apples Zahlungsdienst anbieten können. "Das zwingt Apple zum Wettbewerb. Genau das wollten wir schon immer", sagte Sweeney.Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Glaubt ihr, dass Apple tatsächlich vorsätzlich gelogen hat, oder handelt es sich um Missverständnisse? Teilt eure Meinungen zu diesem brisanten Fall in den Kommentaren!
Siehe auch:
- AirPlay: Ernste Schwachstelle entlarvt - Millionen Apple-Geräte betroffen
- Trump-Minister: Apple wartet für US-Produktion nur auf Roboterarme
- Apple Watch SE 3 erwartet Upgrade: Mehr Bildschirm, gleicher Preis?
- iOS 18.5-Update kurz vor Start: Daran arbeitet Apple noch
- iPhone 17 Pro ohne Super-Display: Apples Anti-Reflex-Pläne gescheitert
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
- Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Mit Druckluft gesteuertes X-65-Flugzeug hat seine Flügel bekommen
- Aktion endet bald: 80 GB 5G im Telekom-Netz für nur 12,49 Euro
- Mobilfunkmesswoche 2026: Wieder Jagd auf deutsche Funklöcher
- iPhone Fold: Besitzern drohen enorm hohe Verluste beim Wiederverkauf
- Risse in Tragflächen: Zahlreiche Airbus A380 müssen am Boden bleiben
- Speicherkrise: Microsoft führt Surface-Geräte mit nur noch 8 GB RAM ein
- Wikipedia-Streit: Mitbegründer Larry Sanger dauerhaft gesperrt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen